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e5-Programm: Vorarlberger Gemeinden bauen Vorreiterrolle aus

16.11.200711:11 UhrIndustrie, Bau & Immobilien
Bild: e5-Programm: Vorarlberger Gemeinden bauen Vorreiterrolle aus
(Copyright: Christa Engstler, Abdruck honorarfrei zur Berichterstattung über das Energieinstitut Vorarlberg. Angabe des Bildnachweises ist Voraussetzung.)
(Copyright: Christa Engstler, Abdruck honorarfrei zur Berichterstattung über das Energieinstitut Vorarlberg. Angabe des Bildnachweises ist Voraussetzung.)

(openPR) Neun zusätzliche „e“ als Auszeichnung vergeben

Vorarlberg baut seine Vorreiterrolle im „e5-Programm für energieeffiziente Gemeinden“ aus. Alle zehn Gemeinden der diesjährigen e5-Zertifizierung konnten ihre Ergebnisse verbessern. Insgesamt wurden am Donnerstagabend in der Fachhochschule Dornbirn neun zusätzliche „e“ als Auszeichnung vergeben. e5-Programmleiter Karl-Heinz Kaspar freut sich über die zunehmende Multiplikatorwirkung der eingereichten Projekte.



Neun Vorarlberger e5-Gemeinden traten in diesem Jahr zur Rezertifizierung an, ließen ihre Arbeit also erneut von einer unabhängigen Kommission überprüfen. Das positive Ergebnis: Alle konnten sich im Vergleich zur letzten Zertifizierung steigern. Rankweil stellte sich zum ersten Mal einer Zertifizierung und errang auf Anhieb sehr gute drei „e“.

Langenegg konnte in diesem Jahr seine fünf „e“ – das ist die Höchstnote – sogar noch festigen. Jeweils von drei auf vier „e“ steigerten sich Götzis, Nenzing, Krumbach und das Große Walsertal, dessen Gemeinden gemeinsam am e5-Programm teilnehmen. Von zwei auf drei „e“ rückten Frastanz und Schwarzach vor. Hörbranz und Thüringen erhielten wie bei ihrer vorigen Zertifizierung jeweils drei „e“, kamen aber beide dem vierten „e“ ein Stück näher.

Engagement für Klimaschutz. e5-Programmleiter Karl-Heinz Kaspar vom Energieinstitut Vorarlberg stellt eine Tendenz hin zu Projekten mit Multiplikatorwirkung fest: „Die e5-Gemeinden haben ihre Hausaufgaben gemacht und beispielsweise viele gemeindeeigene Gebäude saniert. Jetzt stehen Projekte im Vordergrund, um die ganze Gemeinde zu Energieeinsparungen zu motivieren.“ Immerhin werden mindestens 95 Prozent des Energieverbrauchs einer Gemeinde von Privathaushalten und Betrieben verursacht, nur fünf Prozent von der Gemeinde selbst.

Langenegg im Bregenzerwald etwa möchte durch sein Engagement erreichen, dass bis zum Jahr 2015 alle Haushalte und Unternehmen auf erneuerbare Energieversorgung umstellen. In Götzis wurde die größte Biomasse-Nahwärmeversorgung des Vorarlberger Rheintals errichtet. Eine ganze Reihe von e5-Gemeinden führten in den vergangenen Monaten „Solaraktionen“ durch, bei denen Beratung und erhöhte Förderungen für die Installation von Solaranlagen angeboten wurden.

Österreichweites Vorbild. Der Obmann des Energieinstitut Vorarlberg, Umweltlandesrat Erich Schwärzler, verwies bei der Vergabe der Auszeichnungen auf die herausragende Stellung der Vorarlberger e5-Gemeinden. Die österreichweit drei Gemeinden mit fünf „e“ stammen alle aus Vorarlberg, von den elf Gemeinden mit vier „e“ sind acht aus dem Ländle.

„Wir müssen bei Energiepolitik und Klimaschutz weg von den Kirchtürmen stärker zu den Leuchttürmen. Für mich sind gerade die engagierten e5-Gemeinden solche Leuchttürme“, sagte Schwärzler. Er sei „froh über die gute Partnerschaft zwischen Land und Gemeinden bei der Umsetzung der Energie- und Klimaziele“. Denn gerade in diesem Bereich seien nicht zentrale Anordnungen sondern dezentrales Handeln gefragt, so der Umweltlandesrat bei der e5-Veranstaltung: „Die Maßnahmen werden von den Menschen gesetzt, deshalb dürfen wir mit diesen Menschen heute feiern.“

Information: Telefon 05572/31202-71, www.energieinstitut.at

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