(openPR) Der Bundesverband Liberaler Hochschulgruppen (LHG) kritisiert zum wiederholten Male das Verhalten des BMBF im Verlauf der Bologna-Konferenz. Erneut wurden die Vertreter der Liberalen Hochschulgruppe systematisch benachteiligt. So mussten bereits Mitglieder des Bundesvorstandes mit Nachdruck an das BMBF herantreten, um gleichberechtigt mit anderen politischen Hochschulgruppen am Verfahren beteiligt zu werden. Auch wurden im Verlauf der Vorbereitungen der Konferenz Vorschläge des LHG ignoriert und Informationen gezielt vorenthalten.
Zum Ablauf am heutigen Tag erklärt der Bundesvorsitzende des LHG, Johannes KNEWITZ: „Dass die LHG als einzige hochschulpolitische Gruppe nicht an der abschließenden Pressekonferenz des Gipfels teilnehmen durfte schlägt dem Fass allerdings den Boden aus. So kann man demokratische Willensbildung nicht betreiben, Frau Schavan!“
Zum Ablauf der Konferenz sagte KNEWITZ weiter: „Wir haben uns inhaltlich sehr stark in den Prozess eingebracht, allerdings waren nicht bereit, in einen studentischen Kanon einzustimmen, der weitgehend von Linkspartei und Bildungsstreik dominiert wird. Den inzwischen offensichtlichen Einzug linker Kräfte ins Bildungsministerium, halte ich für fatal. Frau Schavan beugt sich einer lautstarken Minderheit, anstatt sich ernsthaft, konstruktiv und zukunftsgewandt mit studentischen Belangen auseinanderzusetzen. Dafür gibt es genau ein Wort: ‚Politischer Opportunismus!‘“.








