(openPR) BMBF fördert über 1 Prozent der Studierenden und beruflich Qualifizierten / Im Fokus: HHL-Stipendiaten der Hanns-Seidel-Stiftung
"Eine Investition in Wissen bringt immer noch die besten Zinsen", sagte bereits der ehemalige US-Präsident Benjamin Franklin. Bei den Möglichkeiten der Studienfinanzierung ist zwischen BAföG, Studiendarlehen, Bildungsfonds oder „Jobben neben dem Studium“ zu unterscheiden. Stipendien werden häufig von Stiftungen, gemeinnützigen, kirchlichen oder politischen Organisationen vergeben. Klein aber fein: elf vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützte Begabtenförderungswerke vergeben Stipendien an junge Studierende und Promovierende. Im Jahr 2008 waren 20 765 Studierende Stipendiaten eines Begabtenförderungswerks. Der Anteil der Geförderten an der Gesamtstudierendenzahl liegt derzeit bei etwa 1,1 Prozent. Im Rahmen der Bildungsoffensive der Bundesregierung, die als größter Stipendiengeber in Deutschland gilt, wurden die Mittel von 113,2 Millionen Euro im vergangenen auf 132,3 Millionen Euro in diesem Jahr erhöht.
Gefördert und „gefordert“: Stipendiaten aus der HHL
30 Prozent der Stipendiaten der CSU-nahen Hanns-Seidel-Stiftung aus dem Raum Leipzig/Halle studieren an der HHL. Damit stellt die Leipziger Managerschmiede nicht nur die größte Hochschulgruppe in dieser Region, sondern auch die einzige aus dem Bereich Wirtschaftswissenschaften. Dennis Häckl, Doktorand am IHK-Lehrstuhl für Angewandte Wirtschaftstheorie der HHL, konnte die Auswahlkommission des Begabtenförderungswerks der Hanns-Seidel-Stiftung durch sein gesellschafts-politisches Engagement sowie universitäre Leistungen überzeugen. So wirkt der 25-Jährige, der durch seine Dissertation innovative Lösungsansätze für die wirtschaftliche Anwendung der Telemedizin im deutschen Gesundheitssystem aufzeigt, in Gremien der Jungen Union und der CSU mit. Darüber hinaus war er Mitglied im Arbeitskreis „Zukunft & Innovation“ der Internationalen Studiengänge der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Mit einem Notendurchschnitt von 1,0 absolvierte Häckl das Master-Studium der Volkswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Gesundheitsökonomie an der Wayne State University in Detroit (USA). Der aus dem oberfränkischen Selb stammende Häckl zu den Aktivitäten der verschiedenen Hochschulgruppen der Hanns-Seidel-Stiftung: „Das Stipendium beinhaltet nicht nur eine Förderung, sondern auch eine „Forderung“. Mitnichten fällt es mir jedoch schwer, die spannenden Angebote der Stiftung, wie Gesprächsrunden beim BMBF, Planspiele oder Foren zum Thema „Nachhaltigkeit“ zu besuchen, profitiere ich doch persönlich sehr stark vom interdisziplinären Austausch und der Bildung von Netzwerken.“
Hanns-Seidel-Stiftung: Ausbau des Engagements
Prof. Hans-Peter Niedermeier, Leiter des Förderungswerks der Hanns-Seidel-Stiftung, äußert sich zur Weiterentwicklung der Stipendienvergabe: „Im Zuge der Bildungsoffensive der Bundesregierung möchten wir zukünftig die Stipendiatenzahlen erhöhen. Begonnen mit den Studienanfängern, möchten wir nun auch neue Zielgruppen für unser Förderungswerk erschließen.“
Weitere Informationen:
www.stipendiumplus.de // www.hss.de // www.hhl.de













