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Ich war einmal ein Kind und hatte eine Familie

14.05.201008:44 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
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(openPR) Auch nach Trennung oder Scheidung gehören für Kinder beide Elternteile, nämlich Vater und Mutter, zur - zerbrochenen - Familie


FRANKFURT AM MAIN - Zum Internationalen Tag der Familie jährlich am 15. Mai macht die Selbsthilfegruppe PAS Rhein/Main darauf aufmerksam, dass auch nach Trennung oder Scheidung weiterhin beide Elternteile zur - zerbrochenen - Familie gehören. Sie brandmarkt den aufkommenden Begriff der "Ein-Eltern-Familie" als Rationalisierung und Rechtfertigung für eltern-kind-entfremdendes Fehlverhalten.



Der mit der UN-Resolution A/RES/47/237 seit 1993 eingeführte Internationale der Tag der Familien reflektiert die hohe Bedeutung der Familie und ist Aufforderung, das Verständnis für die Funktionen, Probleme, Herausforderungen und Bedürfnisse der Familien zu verbessern.

Grundsätzlich kann man sagen, dass eine Familie erst zu einer Familie wird, wenn es ein Kind gibt. Es fängt bei einem (Ehe-)Paar an, dass ein Kind bekommt. Dann verlassen Kinder ihr Elternhaus und gründen durch ihre eigenen Kinder eine neue Familie. Bleiben Kinder Teil ihrer eigenen Urfamilie, dann erstreckt sich der Begriff Familie auch über Generationen.

Familie ist der Begriff für eine Einheit. Vor einer Trennung bilden die Kinder zusammen mit den Eltern eine Einheit. Trennen sich die Eltern, dann gibt es diese Einheit nicht mehr, die Familie ist kaputt gegangen. Statt dieses einfach so stehen zu lassen und zu akzeptieren, dass man den Kindern etwas genommen hat, wird krampfhaft versucht ein künstliches Konstrukt zu erschaffen, um so den Missstand zuzudecken, die "Ein-Eltern-Familie" wird ausgerufen. Für wen? Bestimmt nicht für die Kinder. Denn ihnen würde eine ehrliche Auseinandersetzung garantiert mehr bringen: Wären Erwachsene, wie z. B. Eltern, Jugendamt und Erzieher bereit den Missstand, d. h. den Verlust der Urfamilie, auch als Missstand zu akzeptieren, dann würden sie den Kindern helfen, ihre Gefühle zu spüren und lernen damit umzugehen.

Stattdessen wird der Missstand zum Glücksfall erklärt, die Kinder könnten sich jetzt glücklich schätzen, weil z. B. die Streitereien zwischen den Eltern aufgehört haben. Manche Kinder bekommen zum ihrem angeblichen Glück auch noch vom Staat eine Extraportion Ruhe geschenkt, indem per Gerichtsbeschluss und mit tatkräftiger Unterstützung des Jugendamtes, ein Elternteil gleich mal ganz aussortiert wird. Dieses Elternteil ist ohnehin irrelevant, da es nun kein Kind mehr hat, und soll so somit nicht mehr Teil der Familie sein.

Und diese Kinder sollen nun am kommenden Sonntag, dem Internationalen Tag der Familie, ihre Familie feiern? Welche Familie? Ach klar, die Familie in Form des übriggebliebenen Elternteils, die "Ein-Eltern-Familie". Es drängt sich der Verdacht auf, dass in diesen Familien - wie der Begriff schon suggeriert - das Elternteil im Vordergrund steht und nicht das Kind, dass die Familie doch erst zur Familie macht.

Trennungen sind dramatisch für Kinder, aber nichts womit sie nicht lernen können umzugehen. Wir können ihnen helfen, indem wir bereit sind ihre Sicht der Dinge wahrzunehmen und zu respektieren.

Webseite: http://www.pas-rhein-main.de

Autoren: Anja Paulmann, Thilo Mühlberger

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