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Töpfchen-Training ist kein Wettlauf

20.05.201017:05 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Viele Eltern eines Kleinkindes fragen sich irgendwann, ob es nicht an der Zeit wäre, dass es trocken und sauber wird. Doch Kinder entwickeln sich unterschiedlich schnell. Da ist es nicht hilfreich, sein Kind ständig mit anderen zu vergleichen und sich so bei der Sauberkeitserziehung unter Druck zu setzen. Darauf weist das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) in seinen heute auf Gesundheitsinformation.de veröffentlichten Informationen hin.



Mit der Geburt eines Kindes beginnt ein langer Lernprozess. Das Gehirn reift heran, das Kind lernt, seine Muskeln zu kontrollieren. Auch die inneren Organe müssen sich zunächst aufeinander einspielen. „Wie schnell sich Kinder entwickeln, ist individuell sehr unterschiedlich. Dies gilt für viele Bereiche der kindlichen Entwicklung – auch für die Blasen- und Darmkontrolle“, erklärt Professor Dr. med. Peter Sawicki, der Leiter des IQWiG. „Es gibt also keinen Grund, die Sauberkeitserziehung zu forcieren, wenn das Kind noch nicht so weit ist. Kein Kind muss trocken und sauber werden, nur weil es andere gleich alte Kinder im Freundeskreis oder in der Familie schon sind“, so der Leiter des IQWiG.

Nicht zu früh mit dem Töpfchen-Training starten – aber auch nicht zu spät

Kinder unter 18 Monaten sind meist noch nicht in der Lage zu lernen, wie man Toilette oder Töpfchen benutzt. Auf der anderen Seite kann es auch der falsche Weg sein, das Töpfchen-Training übermäßig lang hinauszuzögern. „Wenn ein Kind zwei Jahre alt ist, wird es langsam Zeit, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Denn Studien deuten an, dass es Kindern schwerer fällt, ihre Gewohnheiten zu ändern, wenn sie erst deutlich später lernen, das Töpfchen zu benutzen“, so Sawicki. Doch gleich in welchem Alter man mit der Sauberkeitserziehung beginnt: „Druck auf das Kind ist das falsche Mittel, da ist sich die Wissenschaft einig. Er kann sogar Fortschritte behindern und zu Problemen wie Verstopfung führen. Und wenn jemand verspricht, dass er die sichere Methode kennt, wie ein Kind in ein paar Tagen ohne Windel auskommt, ist das nicht ernst zu nehmen“, stellt der Leiter des IQWiG fest.

Das Kind zu ermutigen und seine Bereitschaft zu berücksichtigen, könnte bei der Sauberkeitserziehung helfen

Um herauszufinden, ob etwas tatsächlich wirkt, sind Vergleichsstudien erforderlich. Auch das Töpfchen-Training ist auf diese Weise untersucht worden. Die Vergleichsstudien deuten an, dass es hilfreich sein könnte, die Bedürfnisse und die Bereitschaft des Kindes zu berücksichtigen und es zudem aktiv zu ermutigen, Töpfchen oder Toilette zu benutzen. Heute wird häufig eine am Kind orientierte Methode angewandt, bei der das Kind beispielsweise zunächst langsam mit Töpfchen oder Toilette vertraut gemacht und bekleidet darauf gesetzt wird. Weitere konkrete Vorschläge, wie man ein Kind beim Trocken- und Sauberwerden unterstützen kann, haben wir unter Gesundheitsinformation.de zusammengefasst.


Weiterführende Informationen:

Merkblatt: Wie Sie Ihr Kind beim Trocken- und Sauberwerden unterstützen können
http://www.gesundheitsinformation.de/index.663.html

Themengebiet: Kind und Familie
http://www.gesundheitsinformation.de/kind-und-familie.40.67.de.html

Diese Pressemitteilung ist auch unter folgendem Link im Internet abrufbar:
http://www.gesundheitsinformation.de/index.664.html

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