(openPR) Das Gesundheitswesen steht vor großen Herausforderungen. Betroffen sind insbesondere Krankenhäuser und Kliniken, die die Auswirkungen des steigenden Kosten- und Effizienzdrucks bereits stark spüren.
Innovative Logistikkonzepte und -technologien können einen wichtigen Beitrag leisten, die Prozesse im Klinikalltag zu optimieren, dabei Kosten zu sparen und gleichzeitig die Patientenversorgung zu verbessern. Automatische Identifikationssysteme (AutoID) wie RFID („Radio Frequency Identification“) bilden die Grundlage für eine Vielzahl intelligenter Dienste: Beispiele sind die lückenlose Identitätssicherung von Spenderblut bei Bluttransfusion oder die Optimierung von Patiententransporten.
Das fehlende Wissen über die vielfältigen Potenziale der AutoID-Technologie führt derzeit allerdings noch zu Verunsicherung und geringer Akzeptanz im Klinikumfeld. Für Transparenz zu sorgen, ist das Ziel des zweitägigen Kooperationsforums „Smart Objects und Mobile Informationssysteme im Gesundheitswesen“ am Fraunhofer IIS in Erlangen. Zum ersten Mal informieren Experten aus der Wirtschaft, Wissenschaft und Medizin umfassend über die Einsatzmöglichkeiten von „Mobile Computing“, „Ubiquitous Computing“, „Auto-ID-Systemen“, „Ambient Assisted Living“, „Pervasive Computing“ und „Wearable Computing“ in Kliniken und Arztpraxen aber auch im Alltag jedes Menschen.
Das Kooperationsforum „Smart Objects und Mobile Informationssysteme im Gesundheitswesen“ am 19. – 20. Mai 2010 am Fraunhofer IIS in Erlangen wird gemeinsam vom bayerischen Cluster Logistik und seinen Partnern, der Arbeitsgruppe Mobiles Computing in der Medizin (MoCoMed) und der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie e.V., konzipiert.
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Die Bayern Innovativ GmbH
Die Bayern Innovativ GmbH ist einer der größten Knotenpunkte für Innovation und Kooperation in Europa. Die Gesellschaft für Innovation und Wissenstransfer wurde 1995 vom Freistaat Bayern gemeinsam mit Wirtschaft und Wissenschaft in Nürnberg gegründet.
Durch den Ausbau der interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Unternehmen sowie dem Transfer von Ergebnissen aus wissenschaftlichen Instituten stößt die Bayern Innovativ GmbH regelmäßig neue Entwicklungen an. Über zahlreiche themenspezifische Kongresse, Kooperationsforen und Gemeinschaftsstände auf Hightech-Messen baute Bayern Innovativ in zehn Technologien und Branchen international ausgerichtete Netzwerke auf, unterstützt durch einen professionellen, multimedialen Informations- und Wissenstransfer.
In fünf dieser Branchen managt die Bayern Innovativ GmbH auch die betreffenden Cluster der 2006 gestarteten Cluster-Offensive: Automotive, Energietechnik, Logistik, Medizintechnik und Neue Werkstoffe. Ziel der Cluster-Offensive ist der weitere Ausbau landesweiter Netzwerke zur Generierung zusätzlicher Wertschöpfung in Bayern. Die Netzwerke der Bayern Innovativ GmbH umfassen aktuell 55.000 Firmen und 500 Institute in 50 Ländern.
Der Cluster Logistik
Der von der Bayern Innovativ GmbH gemanagte Cluster Logistik ist Bayerns führende Informations- und Kommunikationsdrehscheibe rund um Innovationen in der Logistik. Ziel des Clusters Logistik ist, in den Schwerpunktthemen Automobillogistik, Supply Chain Management, Health Care Logistik und Verkehr-/Transportlogistik den branchenübergreifenden Technologietransfer voranzutreiben sowie bedarfsorientiert technologische Fragestellungen zu identifizieren und durch proaktive Netzwerktätigkeit voranzubringen.
Die Konzeption und Ausrichtung themenspezifischer Plattformen in der Zukunftsbranche Logistik erschließt neue Potenziale regionaler Zusammenarbeit und Wertschöpfung. Darüberhinaus initiiert und begleitet der Cluster Forschungs- und Kooperationsprojekte mit logistischem Schwerpunkt. Über den Beirat mit Repräsentanten aus allen logistischen Bereichen sowie die interdisziplinären Kompetenzteams in den priorisierten Themenfeldern bietet der Cluster Logistik zudem umfangreiche Unterstützung bei der Lösung individueller Problemstellungen.