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So jung und so clever

11.05.201008:33 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Zum fünften Mal ernannte eine hochrangige Jury am Freitag (7.5.) vier Siegerteams im Wettstreit „Innovative Technologien bewegen Europa“. Das Rheinische Industriemuseum Oberhausen wurde zum Schauplatz für außergewöhnliche Energie-Projekte der Zukunft.



Lautes Gemurmel drang am vergangenen Freitagvormittag aus dem Rheinischen Industriemuseum Oberhausen. Im Inneren bot sich ein Bild geprägt von vor Aufregung durcheinanderlaufenden Schülern, die letzte Vorbereitungen trafen, Lehrern, die den Überblick zu bewahren versuchten und ihren Schützlingen Mut zusprachen. Schnell war klar: Hier steht eine wichtige Entscheidung an. Nämlich die über Sieg und Niederlage beim internationalen Technikwettbewerb „Innovative Technologien bewegen Europa“, der nach über einem halben Jahr Tüftelei endete. Vor großem Publikum präsentierten 17 Teams aus NRW, Belgien, Holland und Frankreich ihre neuartigen Ideen zum Thema Energie. Zeigten, wie sie mittels Piezokristallen und einer Eisenbahn Strom erzeugen können und wie viel Energie tatsächlich in Wasser, Wind und Sonne steckt. Diese Herren urteilten über die technischen Leistungen des ingenieurwissenschaftlichen Nachwuchses: Prof. Otto Lührs (Vorstandsmitglied Science on Stage Deutschland e.V.), Dr. Wolfgang Brockerhoff (Akademischer Oberrat im Fachbereich Elektrotechnik der Universität Duisburg-Essen), Dr. Ralph Angermund (Referatsleiter des Innovationsministeriums NRW) und Physiker Dr. Thomas Müssig-Pabst.

Oberhausener räumen ab
Überglücklich nahmen gleich zwei Oberhausener Teams ihren Preis für einen erfolgreichen Wettbewerbsabschluss entgegen: Die Teilnehmer der Friedrich Ebert Realschule und der Heinrich Böll Gesamtschule haben nun ein hochwertiges Algebrasystem auf ihrem Schreibtisch liegen. Die Realschüler gingen als jüngste Teilnehmer an den Start und fielen neben ihrer kreativen Idee eines Wasserkraftwerkes auch durch die große Anzahl von Mädchen in der Gruppe auf. Die sieben Mädels und drei Jungs überzeugten mit dem Modell eines Regenrohres, durch das Wasser fließt, das zu einem Pythagoras-Becher gelangt. Über diesen leert sich das Rohr schlagartig, treibt eine Turbine an, die wiederum ausreichend Energie erzeugt, um elektrische Geräte zu betreiben. Keine Energie erzeugen, sondern selbige sparen wollte dagegen das Team der Heinrich Böll Gesamtschule und überzeugte die Jury mit einer entwickelten Software, die dem Verbraucher Auskunft über Energiespitzen liefert, zu denen der Strom am teuersten ist. Der Verbraucher kann damit zu bestimmten Zeiten Geräte abschalten und Energie sparen. Zwei ganz unterschiedliche Projekte, aber eine Riesenfreude seitens der zwei Oberhausener Gewinnergruppen. „Das ist echt geil“, bringt Megan Wagner ihre Gefühle auf den Punkt. Mit den Gewinnern freut sich auch Mitveranstalter Björn Schlüter vom Automatisierungsunternehmen Lenord + Bauer, das beiden Teams ihre Unterstützung anbot: „Den Ehrgeiz der jungen Menschen zu spüren und nun die Freude in ihren Gesichtern zu sehen, ist für uns der größte Ansporn, sie bestmöglich zu unterstützen. Jetzt und auch in Zukunft.“

Hochwertige Ergebnisse
Drei Aufgaben stellte der Initiator Science on Stage Deutschland e.V. zur Wahl: Zwischen Energieeffizienz, Energiegewinnung und Energiewandlungsketten durfte gewählt werden und zu jeder Aufgabe wurde eine Gruppe zum Sieger ernannt. Die Oberhausener holten sich den Sieg für Aufgabe eins und drei. Die innovativste Art der Energiegewinnung aber kam aus Köln: Mit einer Kompostdusche zogen Schüler des Johann Gottfried Herder Gymnasiums die Aufmerksamkeit auf sich und erhielten ebenfalls jeweils ein Algebrasystem pro Teammitglied. Gesamtsieger und mit einem Scheck über 500 Euro belohnt wurde das einzige französische Team, das vollkommen überrascht den Gewinn entgegennahm. Denn – zugegeben – so richtig fertig geworden ist es nicht. „Es zählt vor allem die Idee, der Gedanke dahinter und die theoretische Auseinandersetzung mit dem Thema“, erklärt Prof. Otto Lührs, dem es nicht leicht fiel, aus so vielen hochwertigen Ergebnissen vier Gewinner zu ermitteln.

Freude auf ein Wiedersehen
Doch tüftelten die Teams nicht einsam um die Wette, sondern konnten jederzeit auf die Hilfe von vier kooperierenden Unternehmen zählen: Lenord + Bauer stand dem Nachwuchs bereits zum fünften Mal zur Seite. Zum ersten Mal dabei waren das Bocholter Unternehmen Grunewald, die Emmericher Probat-Werke und Clyde Bergemann aus Wesel. Nach einem ereignisreichen Tag machten sich vier Teams auf, um ihren Sieg zu feiern. Die anderen verabschiedeten sich mit einem guten Vorsatz: „Sollte ITBE in die sechste Runde gehen, sind wir wieder dabei.“ Die sechste Runde kommt auf jeden Fall und damit ist die Wahrscheinlichkeit hoch, einige Teilnehmer tatsächlich wiederzusehen.

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