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Fundamente legen beim PETEK Business Frühstück

(openPR) Dortmund, 30. April 2010 – Beim PETEK Business Break-fast befassten sich die Teilnehmerinnen mit Unterstüt-zungsmöglichkeiten von Unternehmerinnen. Eingeladen war Ursula Wendler von der Wirtschaftsförderung Dort-mund.

Die riesigen Fenster des Restaurants Kräutergarten in Dortmund entspra-chen auch der Offenheit der Teilnehmer. Trotz des schönen Wetters hatten sich 30 Unternehmerinnen beim Business Frühstück des Netzwerks PE-TEK eingefunden.



Nach einer kurzen Vorstellungsrunde, stellte Ursula Wendler ihr neues Pro-jekt vor. Das Projekt zum Aufbau eines Gründerinnenzentrums in der Dortmunder Nordstadt, ist eins von vielen zur Förderung von Gründungen, jedoch das einzige, das gezielt Gründerinnen unterstützt. Doch erst einmal muss sich das Gründerinnenzentrum sich selbst gründen. Ulrike Wendler legt derzeit zusammen mit einer Kollegin das Fundament. Ein Stein des Fundaments für das Gründerinnenzentrum ist auch der Kontakt zu den Unternehmerinnen des Migrantinnen-Netzwerks PETEK. Ursula Wendler sieht viele Parallelen zwischen ihrer Arbeit und dem Unternehmerinnen-Netzwerk: „PETEK ist für uns wichtig, weil sich hier Migrantinnen zusam-mengeschlossen haben, die sich gegenseitig den Rücken stärken. Wir ge-hen davon aus, dass Migrantinnen andere Hürden überwinden müssen und manchmal froh sind in ihrer eigenen Sprache sich Unterstützung holen zu können. Deswegen ist für uns PETEK ein ganz wichtiges Netzwerk, weil hier auch kompetente Frauen, die als Unternehmerinnen Erfahrungen ge-macht haben oder als Mentorinnen.“

Zu diesen Frauen zählt die Betriebswirtin Nafiye Kökçe. Die 46-Jährige lebt seit neun Jahren in Deutschland und ab dem 1. Mai – am Tag der Arbeit – kann sie offiziell ihr neues Reise-Unternehmen feiern. Ihr Unternehmen hat sich auf Firmenreisen und kulturelle Touren in heilige Stätte in Jordanien, Syrien oder die Türkei spezialisiert. Gerade katholische Einrichtungen sei-en an solchen Touren interessiert. „Eine Marktlücke, wo sachkundige Rei-seführerinnen und -führer die Spuren des Christentums aufzeigen. Das ist sehr gefragt.“, so die Gründerin Kökçe. Zuvor hat sie - ebenfalls selbstän-dig - in der Möbelbranche gearbeitet. Trotzdem die Selbständigkeit für je-manden, mit wenigen Deutschkenntnissen viel schwieriger sei, könne sich Nazife Kökçe nichts anderes vorstellen. „Unternehmerin-Sein ist für mich eine Art Lebensform. Ich bin jemand, der seine Kreativität ausleben muss, frei denkt und handelt. Die Selbständigkeit liegt mir sozusagen im Blut. Ich kann gar nicht anders.“ Dabei musste Nazife Kökçe viele Hürden überste-hen. Gerade die Frage der Finanzierung ist bei Erstgründungen nicht zu unterschätzen.

Deshalb plant das Gründerinnenzentrum in Kooperation mit einer Genos-senschaftsbank die Vergabe von Mikrokrediten für mittelständische Unter-nehmerinnen, die sonst schwer an Kredite kommen oder sich erst gar nicht zu großen Banken trauen. Davon weiß auch Diler Demir von der Deut-schen Bank zu berichten. Während jedes vierte bis fünfte ursprünglich deutsche Unternehmen bei ihnen Kunde sei, habe man Schwierigkeiten die Unternehmen mit Migrationshintergrund zu erreichen. Die Ursachen hierfür seien vielschichtig, so Diler Demir: „Viele Kunden empfinden die Deutsche Bank als Bank für die großen Firmen und nicht für die kleineren und mittel-ständischen Unternehmen. Dem wollen wir entgegenwirken, indem wir uns bei so einer Veranstaltung des Business-Netzwerks PETEK präsentieren.“

Wie immer wurden nicht nur geschäftliche, sondern auch persönliche Kon-takte geknüpft. Saziye Köse macht sich als Netzwerkkoordinatorin für den Raum Rhein Ruhr des Regionalen AusbildungsNetzwerk (RAN) dafür stark, mehr Unternehmen für das Ausbilden zu begeistern. Die Dortmunderin nahm das erste Mal einer PETEK–Veranstaltung teil. „Mein persönlicher Eindruck ist, dass hier eine lockere Atmosphäre herrscht, wo man viele Informationen bekommt und weiter mitnehmen kann.“

PETEK-Vorsitzende Birnur Öztürk ist zufrieden. „Wir möchten Unternehme-rinnen zusammenführen, die den interkulturellen Austausch wertschätzen. Das ist unser Ziel.“

Aufgrund des großen Erfolgs sind weitere monatliche Termine in NRW ge-plant. Die nächsten Treffen finden am 24. Juni in Oberhausen und am 2. Juli in Köln statt.

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