(openPR) Köln/Oberhausen, 21. Juni 2009 – Beim PETEK Business Breakfast gaben nicht nur Experten Frauen mit und ohne Migrationshintergrund wertvolle Tipps. Gerade der Informations- und Erfahrungsaustausch der Unternehmerinnen untereinander ist es, der die Veranstaltungsreihe des Business Netzwerkes für Migrantinnen so wertvoll macht.
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Im Rahmen des Unternehmerfrühstücks beantwortete Söhret Gök diese und viele weitere Fragen rund um das Thema Internetrecht. "Eine professionelle Webseite muss neben einem guten Inhalt auch vielen rechtlichen Anforderungen genügen", erläuterte Gök und gab den jungen Unternehmerinnen hilfreiche Tipps. Die selbständige Rechtsanwältin und Mediatorin aus Köln ist Inhaberin einer Kanzlei für Medien- und Wettbewerbsrecht und referiert regelmäßig über die relevanten Rechtsthemen für Existenzgründerinnen und Unternehme-rinnen. Als Mediatorin beschäftigt sie sich insbesondere mit deutsch- türkischen Konflikten.
"Uns ist wichtig, dass unsere Treffen kein Kaffeeklatsch sind, sondern dass es hier zu einem echten Wissenstransfer kommt. Daher laden wir zu jedem Business Frühstück mindestens einen Experten ein. Gleichzeitig trägt auch der direkte Informations- und Erfahrungsaus-tausch der Unternehmerinnen dazu bei, dass Fachkompetenzen wei-tergegeben werden", so Birnur Öztürk, Vorsitzende von PETEK und selbst Unternehmerin mit Migrationshintergrund.
Ebru Sahin und Sabine Titelbach, Geschäftsführerinnen der Full-Service Agentur für Werbeplanung und Konzeption aus Köln (www.sales-ad.de) waren zum ersten Mal dabei und sind positiv über-rascht. "Wir sind begeistert von der PETEK-Veranstaltung und sind uns sicher, dass wir das Netzwerk für unsere Tätigkeit voll ausnutzen können".
Neben den eigenen Aktivitäten setzt PETEK auch auf den Austausch der bestehenden Netzwerke untereinander. Beim Frühstück in Köln konnte der Verein Mitglieder des Women Business Club Cologne sowie des Netzwerkes lesbischer Unternehmerinnen Amigas e.V. be-grüßen.
"Wir wollen, dass sich die Gründungssituation in NRW verändert und anderen Frauen Mut machen, den Weg in die Selbständigkeit zu ge-hen", beschreibt Öztürk eines der wichtigsten Ziele von PETEK. Denn obwohl seit den 80er-Jahren die Zahl der Geschäftsgründungen durch Ausländer und Ausländerinnen stetig zunimmt, sind Frauen mit Mig-rationshintergrund im Gründungsgeschehen nach wie vor stark unterrepräsentiert.
Der Erfolg gibt ihr Recht. Bereits zum sechsten Mal hatte das Busi-ness Netzwerk für Migrantinnen PETEK zu einem derartigen Business Frühstück in entspannter Atmosphäre eingeladen (zum zweiten Mal in Köln) und konnte im Schnitt 20 – 25 Interessierte begrüßen.
"Die Berufe unserer Teilnehmerinnen zeigen, dass das Bild des Unter-nehmers mit Migrationshintergrund nicht mehr stimmt. Längst handelt es sich nicht mehr nur um Nähstübchen, Obstläden, Dönerbuden, Balkan-restaurants und Schneidereien. Viele Migrantinnen gründen ihre Exis-tenz in modernen Berufen: im Dienstleistungsbereich, in der Tourismus-branche, Marketing, aber auch verstärkt in technischen, häufig frauenuntypischen Berufen", so Öztürk.
Aufgrund des großen Erfolgs sind weitere monatliche Termine in ganz NRW geplant. Die nächsten Treffen finden im September in Gelsenkirchen, im Oktober in Krefeld sowie im Dezember in Bochum statt.
Gefördert wird die Veranstaltung vom Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen.
Mehr Informationen über Petek unter www.petekweb.de










