(openPR) Deutsche Soldaten berichten aus Afghanistan und anderen Krisengebieten
Sie finden zu Hause nicht mehr zurück in den Alltag, leiden unter permanenter Angstanspannung, fühlen sich nutzlos und belasten damit auch ihre Angehörigen: Bundeswehrsoldaten nach ihrer Rückkehr aus dem Auslandseinsatz. Die Bundeswehr selbst geht dieses Problem der Langzeitfolgen nur zögerlich an, und viele Truppenan-gehörige schweigen über ihre Nöte, da immer noch das Image der »harten Jungs« vorherrscht.
Doch ihre traumatischen Erlebnisse können die Soldaten meist nicht allein bewältigen. Die ständige Bedrohung durch Bombenanschläge und Attentate, das Gefühl der eigenen Machtlosigkeit, der Anblick verstümmelter Leichen – es sind jeden Tag Extremsituationen, denen sich Bundeswehrsoldaten im Auslandseinsatz stellen müssen. Die Zahl derer, die traumatisiert zurückkehren, überwiegt mehrfach die Zahl der Schussverletzten. Experten gehen dabei von einer hohen Dunkelziffer aus.
Ute Susanne Werner sprach für ihr Buch „Ich krieg mich nicht mehr unter Kontrolle – Kriegsheimkehrer der Bundeswehr“ exklusiv mit Kriegsheimkehrern aus Afghanistan und dem Kosovo, darunter auch mit einer Soldatin, einem Militärseelsorger oder auch einer Mutter, deren Sohn im Einsatz ist, über erschütternde Erfahrungen und Erlebnisse, die der Öffentlichkeit von offizieller Seite vorenthalten werden – und für die sich die Politik in unserem Land aus der Verantwortung zieht.
Ute Susanne Werner (Hrsg.)
„Ich krieg mich nicht mehr unter Kontrolle“
Kriegsheimkehrer der Bundeswehr
288 Seiten
Gebunden mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-7716-4438-3
Fackelträger Verlag
Mai 2010






