(openPR) Schürmann Wolschendorf Rechtsanwälte sehen positive Impulse durch den Welttag des geistigen Eigentums, der von der Weltorganisation zum Schutz des geistigen Eigentums, der WIPO in Genf alljährlich ausgerufen wird.
„Die Herausforderungen, die sich durch die Globalisierung und die neuen Medien ergeben sind enorm. Dies hat der Welttag des geistigen Eigentums wieder eindringlich aufgezeigt“, sagt Simone Wolschendorf, Partnerin bei Schürmann Wolschendorf Rechtsanwälte und fährt fort: „Qualitätssicherung in Europa und auf internationaler Ebene steht dabei ganz oben auf der Agenda, denn Qualitätssicherung bedeutet Marken- und damit Imagesicherung".
Allein in Europa melden deutsche Unternehmen mehr Patente an, als in jedem anderen europäischen Staat. „Dies ist die Grundlage für Innovation und den Erfolg der deutschen Wirtschaft“, stellt Simone Wolschendorf fest. Doch gerade im Export gibt es nach Auffassung von Experten immer noch Risiken, denn die diskriminierungsfreie Anmeldung von Patenten und die Durchsetzung von Schutzrechten geht nur schleppend voran. "An diesem Punkt müssen EU-Kommission und Bundesregierung international aktiver sein“, fordert die Expertin für Urheberrecht und erläutert aus ihrem eigenen Erfahrungshintergrund: „für unsere Mandanten stellt sich sowohl im deutschen Heimatmarkt, wie in Europa und besonders in Asien immer wieder die Frage, wie sie ihre Ideen und Patente ohne große Hürden anmelden können, wie sich ihre Rechte ausgestalten und vor allem, wie sie ihre Rechte durchsetzen können. Wir unterstützen und begleiten sie im operativen Geschäft, aber eine verbesserte politische Kooperation auf internationaler Ebene nach europäischem Vorbild wäre jetzt ein wichtiger und notwendiger Schritt, um Investitions- und Handelshemmnisse abzubauen“.
Aus Sicht von Kathrin Schürmann, ebenfalls Partnerin bei Schürmann Wolschendorf Rechtsanwälte, „stellt das Urheberrecht die Grundlage für unsere Informationsgesellschaft dar. Allerdings sehen wir im Hinblick auf das Internet die Industrie und Kreativwirtschaft in einer Bringschuld“, so die Rechtsanwältin.
Dabei verweist Sie auf eine aktuelle Studie des Internet-Branchenverbandes Bitkom. Danach finden über 25 Prozent der Deutschen Raubkopien von Musik, Filmen oder Software akzeptabel. „Auch wenn laut dieser Umfrage über 66 Prozent der Befragten das illegale Kopieren nicht unterstützen, müssen wir uns alle stärker für die Bewusstseinsbildung engagieren. Gerade vielen jungen Menschen ist nicht bewusst, wie viel Kreativität, wie viele Investitionen und wie viele Arbeitsstunden notwendig sind, um etwa ein einziges Lied aufzunehmen und zu vermarkten“, sagt die Medien- und Urheberrechtsexpertin.
Strategisch müssen aus Sicht von Schürmann Wolschendorf Rechtsanwälte, Industrie und Politik stärker im Bereich des Urheberrechtes und Markenschutzes kooperieren. Denn es geht darum, Innovationen zu fördern und neue Wertschöpfungsketten zu schaffen. Geschieht nichts, steigt nach Auffassung der Experten, das Risiko, dass die Unternehmen einen hohen Preis zahlen indem sie ihre Wettbewerbsfähigkeit verlieren. Nach Auffassung von Simone Wolschendorf geht es darum, "dass Bewusstsein für den Wert von Ideen, kreativen Leistungen sowie von Forschung und Entwicklung zu schaffen und schärfen. Dazu gehört es auch, die rechtlichen Rahmenbedingungen transparenter zu gestalten und die konsequente Rechtsdurchsetzung im Bereich der gewerblichen Schutzrechte und des Urheberrechts international zu verbessern," sagt Wolschendorf abschließend.
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