(openPR) Junge Liberale Schleswig-Holstein fordern vom Innenminister, dass Mitglieder von Jugendfeuerwehren wieder bei Feuerwehreinsätzen in einem begrenzten Rahmen helfen dürfen.
31.03.2010 – Kiel. In der vergangenen Legislatur in der Mitte des letzten Jahres wurde vom Innenministerium ein Erlasse heraus gegeben, nach dem es Personen unter 18 Jahren grundsätzlich nicht mehr gestattet ist, bei Einsätzen der Freiwilligen Feuerwehren zu helfen. Zu diesem Zeitpunkt war die Regelung bereits so, dass sich die Jugendlichen nicht im Gefahrenbereich aufhalten durften und nur unterstützende Tätigkeiten ausführen dürfen. Der Erlass wurde neben der geltenden Gesetzeslage zum Schutze Jugendlicher auch damit begründet, dass für Jugendliche das „Abenteuer“ im Vordergrund stehen würde.
Die Jungen Liberalen Schleswig-Holstein haben bei ihrem letzten Landeskongress einstimmig beschlossen das Innenministerium aufzufordern, diesen Erlass zurück zu nehmen. Stattdessen soll es den Jugendlichen bei Einsätzen außerhalb des Gefahrenbereiches, bei Tageslicht, fernab von Bundesautobahnen und Fernstraßen sowie mit schriftlicher Genehmigung der Eltern wieder möglich sein zu helfen.
Patrick Löffel (25), der Landesvorsitzende der Jungen Liberalen Schleswig-Holstein, sagt dazu:
„Der Erlass des Innenministeriums gefährdet den Nachwuchs bei den Freiwilligen Feuerwehren in Schleswig-Holstein. Jugendliche, die nicht das Gefühl haben gebraucht zu werden und helfen zu können, werden sich schnell eine neue Beschäftigung suchen. Auch der Text des Erlasses ist ein Schlag ins Gesicht für alle jugendlichen Helfer. Welcher Helfer mag schon gerne hören, dass er eigentlich gar nicht helfen wolle, sondern lediglich seine Abenteuerlust befriedigen will. Aus diesem Grund fordern sie Jungen Liberalen einen Lösungsansatz, der allen Seiten gerecht wird und auf einer gesetzlichen Grundlage steht. Der Lösungsvorschlag der Jungen Liberalen wird auch von vielen Freiwilligen Feuerwehren so gefordert. Wir würden uns für die Freiwilligen Feuerwehren und für die Bürger Schleswig-Holsteins freuen, wenn der Lösungsvorschlag akzeptiert wird, damit auch in Zukunft ein flächendeckender Brandschutz gewährleistet ist.“
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