(openPR) Für die zu Jahresbeginn vorgestellten RFID Lesegeräte von ubisys ist neue Firmware erhältlich, die neben dem von Anfang an unterstützen ISO 15693 Standard jetzt auch Transponder gemäß ISO 14443A erkennt. Auf vielfachen Kundenwunsch hin wurde zunächst die USB HID Variante freigegeben, bei der das Gerät als herkömmliche Tastatur erscheint und die vom Hersteller der Transponder während der Fertigung vergebenen Seriennummern „eintippt“. Anwender der kompakten USB Stick- oder Desktop-Reader können die ISO 14443A HID Keyboard Firmware kostenlos über die Internet-Seiten von ubisys beziehen.
Unterstützt werden alle Transponder die mindestens die Schichten 2 und 3A des Standards unterstützen, insbesondere auch alle Mitglieder der Mifare Familie von NXP, also beispielsweise Mifare Classic, Mifare Ultralight und Mifare DESFire. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Seriennummer (unique identifier, UID) vier, sieben oder zehn Bytes lang ist. Je nach Länge werden vom Lesegerät acht, 14 oder 20 Hexadezimalzeichen, gefolgt von der Eingabetaste, eingegeben.
Eine spezielle Firmwarevariante erlaubt es, die Seriennummern im Rohformat, d.h. inklusive Prüfsummen (check bytes) und Kaskadenkennzeichen (cascade tags) auszugeben, um den Mischbetrieb mit einfachen Lesegeräten, die häufig in Maschinensteuerungen eingesetzt werden und UIDs im Rohformat ohne weitere Verarbeitung ausgeben, möglichst unkompliziert zu gestalten.
Für das dritte Quartal ist die Unterstützung von Speicherzugriffen, eine ISO 14443A-taugliche Version der CDC/ACM-Firmwarevariante, sowie eine USB CCID Variante (Smart Card Reader) geplant.











