(openPR) Mit der Markteinführung des ubisys 13.56 MHz RFID USB Lesegeräts für RFID Transponder gemäß ISO15693 Standard eröffnet ubisys technologies IT-Systemintegratoren und Lösungsanbietern neue Anwendungsgebiete und verbesserte Einsatzmöglichkeiten. Die Lesegeräte sind dabei in zwei USB 2.0 Betriebsarten einsetzbar: Als virtuelle serielle Schnittstelle oder als virtuelle Tastatur.
Neben den üblichen Funktionen, wie der Erkennung von Transpondern im Lesebereich, der Ermittlung ihrer besonderen Eigenschaften (Speicherorganisation, Applikationsfeld, etc.), und Schreib-/Lesefunktionen für den Tagspeicher bietet das neue System von ubisys in seiner Geräteklasse bislang nicht verfügbare Merkmale: Zusätzlich zur Pulklesefähigkeit („anti-collision inventory scan“), die bislang nur bei Geräten der oberen Preis- und Leistungsklasse erhältlich war, bieten die neuen Geräte von ubisys auch einen Indikator für die Verbindungsqualität zwischen Lesegerät und Transponder. Diese bislang einmalige Funktion eröffnet neue Möglichkeiten, beispielsweise bei der Qualitätsprüfung von Transpondern. Befinden sich gleichzeitig mehrere Transponder in Lesereichweite, so kann für jeden die Empfangsfeldstärke („received signal strength indicator“, RSSI) einzeln ermittelt werden.
In der Betriebsart Communications Device Class/Abstract Control Model (CDC/ACM) erscheint das Gerät als virtuelle serielle Schnittstelle und kann über einen „AT“-Befehlssatz von der Benutzeranwendung aus gesteuert werden. Hierbei kommen die Geräteklassentreiber des Betriebssystems zum Einsatz, sodaß unter Linux und MacOS gar keine Installation notwendig ist, und unter allen gängigen Windowsversionen ein von ubisys bereitgestelltes Treiberpaket, das auf den betriebssystemeigenen Treibern basiert, verwendet werden kann. Dazu bietet ubisys Beispielprogramme und Bibliotheken für C++ und C#/.NET an, sowohl unter Windows (XP, Vista, 7, Server 2003, Server 2008) als auch unter Linux und MacOS X. Damit wird die Integration von RFID in eigene Lösungen stark vereinfacht und nimmt kaum noch Entwicklungsressourcen in Anspruch.
In der Betriebsart Human Interface Device/Keyboard Usage Page (HID) erscheint das Gerät als herkömmliche Tastatur. Bei dieser Variante wird die eindeutige Seriennummer eines in den Lesebereich gehaltenen Transponders („unique identifier“, UID) erfaßt und „eingetippt“, gefolgt von einer Betätigung der Eingabetaste. Da hier weder eine Treiberinstallation noch irgendeine Art von Softwareanpassung erforderlich ist, kommt diese Lösung besonders bei webbasierten Applikationen, wie Kassensystemen, Zeiterfassungslösungen und Anwendungen in Industrie und Logistik zum Einsatz. Diese Variante arbeitet daher auch mit Standardsoftwarelösungen wie Office Paketen und Datenbanken zusammen.
Als weitere Unterstützung für Anwender und Lösungsentwickler ist das RFID Control Center als kostenfreier Download direkt von der Webseite des Herstellers zu beziehen. Neben der schnellen und einfachen Evaluierung des Systems sind damit auch Aktualisierungen der Firmware möglich, also der Software, die auf dem Flashspeicher des Lesegeräts installiert ist. Neue Features, wie der Support weiterer Standards im 13.56 MHz Bereich (ISO 18000-3, ISO14443A/B, Mifare) oder weiterer USB Geräteklassen, stehen damit allen Kunden auch nach dem Kauf als Update zur Verfügung.
Die Lesegeräte sind in verschiedenen Varianten erhältlich: Im kompakten Stickformat (lichtgrau und schwarz), im Pultgehäuse für Desktopanwendungen (lichtgrau) und als OEM Variante ohne Gehäuse mit SMA-Stecker für externe Antennen. Sonderentwicklungen und kundenspezifische Anpassungen von Hardware, Software und Firmware sind auf Anfrage möglich.












