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Zügiger Tarifabschluss angestrebt

Bild: Zügiger Tarifabschluss angestrebt
RA Werner Stolz, Holger Dahl und Holger Piening (v.l.) präsentierten die Ergebnisse des Sondierungsgesprächs.
RA Werner Stolz, Holger Dahl und Holger Piening (v.l.) präsentierten die Ergebnisse des Sondierungsgesprächs.

(openPR) Nachdem am Montag in Berlin ein Sondierungsgespräch mit Vertretern der Tarifgemeinschaft Zeitarbeit beim DGB in konstruktiver Atmosphäre stattgefunden hat, bekräftigte am Dienstag die große iGZ-Tarifkommission einstimmig ihren Willen, nunmehr schnellstmöglich alle erforderlichen Schritte in Richtung Branchenmindestlohn zu unternehmen.

Bereits seit 2006 setzt sich der iGZ für einen tariflichen Branchenmindestlohn ein. iGZ-Verhandlungsführer Holger Piening hob ebenso wie der Arbeitskreisleiter Tarifpolitik Holger Dahl das konstruktive Miteinander hervor, das nun den Weg für die Verhandlungsgespräche zu einem neuen gemeinsamen Tarifwerk des iGZ mit den DGB-Gewerkschaften geebnet habe. Als Termine für die Verhandlungen wurden bereits der 13. Und der 19. April vereinbart.

Für diese Tarifgespräche legten die AK-Mitglieder in Frankfurt gemeinsam die Marschrichtung fest. In diesem Zusammenhang wurde auch eine Klausel gegen Schein-Zeitarbeit diskutiert. Allerdings kam man überein, dass es sinnvoll sei, dass alle Tarifpartner in der Zeitarbeitsbranche hier zu gemeinsamen Lösungen kommen und nicht unterschiedliche Ansätze verfolgen. Der stellvertretende iGZ-Bundesvorsitzende Holger Piening, ist zuversichtlich, dass auf der iGZ-Mitgliederversammlung am 5. Mai in Bonn dann ein neuer Tarifvertrag für die nächsten Jahre abgestimmt werden kann.

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