(openPR) Jettingen, 17.03.2010. Häufig ist zu hören, dass sich Stellensuchende initiativ bewerben sollten. Aber werden Initiativbewerbungen von den Arbeitgebern positiv angenommen?
Bei der aktuellen Wirtschaftslage ist es nicht einfach, eine neue Arbeitsstelle zu finden und wenn dringend eine benötigt wird, kommt schnell Stress auf. Zu allem Verdruss macht vielleicht auch noch die Arbeitsagentur Druck und verlangt eine bestimmte Anzahl von Bewerbungen pro Monat. Gerade jetzt ist es wichtig Ruhe und einen kühlen Kopf zu bewahren und überlegt vorzugehen. Sollten Sie hören, dass eine Initiativbewerbung ein moderner, üblicher und sinnvoller Weg wäre, dann hilft die Frage weiter, ob diese denn auch erfolgreich war.
Zunächst muss man wissen, dass sich eine Initiativbewerbung an ein Unternehmen wendet, ohne dass eine konkrete Stelle angesprochen wird. Man stellt darin seine Fähigkeiten und Erfahrungen dar und bietet seine Arbeitskraft an. Kurz: Man bewirbt sich initiativ. Hierin liegt auch schon das Problem, denn es zeigt sich häufig, dass Initiativbewerbungen kein Echo finden oder dass es sehr lange dauert bis eine Rückmeldung kommt, die dann oft eine Absage enthält. Dabei ist dies durchaus verständlich! Versuchen Sie sich in die andere Seite einzurenken! Auch Personalabteilungen sind schon längst rationalisiert worden und haben ein großes Arbeitspensum zu bewältigen. Dieses ist nur zu schaffen, wenn man sich auf die wichtigen Themen des Tages konzentriert, d.h. nach Prioritäten arbeitet. Eingehende Bewerbungen für ausgeschriebene Stellen sind wichtig und werden rasch bearbeitet, denn man sucht neue Mitarbeiter. Trifft eine Initiativbewerbung ein, die sich auf keine offene Stelle bezieht, dann hat diese im internen Arbeitsablauf eine vergleichsweise niedrige Priorität und wird von Tag zu Tag verschoben. Der bearbeitende Personalsachbearbeiter hat für seinen Arbeitgeber einen guten Job gemacht, aber nicht für Sie.
Deshalb sollte einer Initiativbewerbung immer eine konkrete Bewerbung, die sich auf eine Stelleanzeige oder auf eine Stellenausschreibung bezieht, vorgezogen werden. Hat dieser Job eine Nummer, dann geben Sie diese mit an. Die Folge davon: Die Priorität steigt und die Unterlagen werden besser beachtet.
Albert Lackner
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