openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Media-Analyse 2010 Radio I: Mehr Zeit mit Radio - Junge Hörer bleiben länger dran

11.03.2010 • 09:31 Uhr • Medien & Telekommunikation

(openPR) Die Radionutzung in Deutschland bleibt auf konstant hohem Niveau. Die Hörer weiten ihre mit Radio verbrachte Zeit sogar noch aus. Das zeigen die heute veröffentlichten Reichweitenergebnisse der Media-Analyse (ma) 2010 Radio I.


57,87 Millionen schalten in Deutschland täglich Radio ein (78,6 % Tagesreichweite). Besondere Radiofans sind dabei weiterhin die 30-59jährigen (82,4 %) und die Berufstätigen (82,2 %). Trotz der zusätzlichen medialen Angebote haben alle Hörergruppen ihre Nutzungszeit mit Radio im Vergleich zur letzten Ausweisung im Spätsommer gesteigert – allen voran die Jungen. Im Schnitt bleiben die Radiohörer nunmehr täglich mehr als vier Stunden dran (Verweildauer von 244 Minuten). Damit verlängern sie ihr Zeitbudget für Radio um fünf Minuten (+ 2,1 % zum Vorjahr). Selbst ausgemachte Fans bauen ihre Zeit mit Radio nochmals deutlich aus: Sowohl die Berufstätigen als auch die 30-59jährigen steigern ihre Verweildauer um 2,7 Prozent. Im Vergleich: Ohne die neu in die Grundgesamtheit aufgenommenen deutschsprachigen Nicht-EU-Bürger zeigt sich sogar eine Erhöhung der Tagesreichweite für Radio gesamt um 1,4 Prozent; auch die Verweildauer steigt hier um sieben Minuten.


Hörer unter 30 Jahren verbringen sieben Minuten täglich mehr mit Radio (+ 3,7 %) und bleiben damit 194 Minuten dran. Die Jugendlichen zwischen zehn und 19 Jahren weiten ihre Verweildauer gar um neun Minuten auf nunmehr 135 Minuten aus (+ 7,1 %). Beim Vergleich zum Vorjahr (ma 2009 I) zeigt sich bei den ganz Jungen sogar ein Plus um 18 Minuten bzw. 15,4 Prozent. Aktuell steigt auch die Reichweite der 10-19jährigen in der Durchschnittsstunde Werbefunk gesamt, und zwar um 8,5 Prozent auf 1,463 Millionen. Spannend: Die Jugendlichen bleiben bei den vielfältigen Webcast-Angeboten („Internet only“) besonders lange dran – hier liegt ihre Verweildauer bei 159 Minuten. Im Klartext: Die zusätzliche Angebotsvielfalt im Web stößt bei den ganz Jungen auf besonders offene Ohren.

Lutz Kuckuck, Geschäftsführer der Radiozentrale: „Dank dem mobilen Internet und entsprechender Endgeräte kann der Lieblingssender als 360 Grad-Begleiter nunmehr nahezu in alle Lebenssituationen mitgenommen werden. Zudem laden die digitalen Möglichkeiten und Angebote Radio neu auf. Die deutsche Radiobranche hat in den vergangenen zwei Jahren ihre Hausaufgaben gemacht: In konsequenter und kontinuierlicher Anstrengung ist es Schritt für Schritt gelungen, Radio vor allem auch bei den Jungen neu zu positionieren.“


Ob durch die Einbindung der Communities ins Programm, Personal Radio-Features, zusätzliche Webradioangebote oder die rasant zunehmenden Applikationen fürs Handy – die Hörfunker erschließen sich zahlreiche neue Chancen im Hörer- und Werbemarkt.
„Die Verlängerung ins mobile Netz sorgt nicht nur für eine verstärkte Hörerbindung, sondern schafft auch neue Geschäftsfelder und Augenmerk bei der werbetreibenden Wirtschaft. Denn kein Medium eignet sich so gut für die Distributionsplattformen Online und Mobile wie Radio. Die Ohren sind schließlich frei, während sich die Augen unterwegs mühselig dem kleinen Display unterordnen müssen. Unter dem Gesichtspunkt der mobilen Mediennutzung haben Audio-Inhalte also gegenüber Text, Bild oder Video das größte Potenzial, das es zu nutzen gilt“, resümiert Kuckuck.


Die dargestellten Werte beziehen sich auf die ma 2010 Radio I, Radio gesamt / Deutschsprachige Bevölkerung ab 10 Jahren (inklusive werbefreie Programme), Mo-Fr 5-24 Uhr. Die Angaben zur Durchschnittsstunde beziehen sich auf Mo-Sa 6-18 Uhr.

Neue Grundgesamtheit ab ma 2010 Radio I: Hinzugekommen sind deutschsprachige Ausländer, die in der BRD leben und nicht EU-Bürger sind. Dadurch steigt die Grundgesamtheit um 5,5 Prozent von 69,859 auf 73,663 Millionen. Aufgrund der unterschiedlichen Grundgesamtheiten bei Erhebung und Hochrechnung lassen Reichweitenveränderungen keine direkten Rückschlüsse auf Hörergewinne oder -verluste zu.

Die Radiodaten der ma 2010 Radio I wurden in zwei Befragungswellen auf Basis von repräsentativ angelegten Telefon-Interviews ermittelt. Für die Werbewirtschaft sind die ma-Daten die Grundlage für ihre Mediaplanungs-Strategien und damit letztlich für den Einsatz der Werbegelder. Träger der ma ist die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse – ein Zusammenschluss von rund 260 der bedeutendsten Unternehmen der Werbe- und Medienwirtschaft mit dem Ziel der Erforschung der Massenkommunikation. Sie ermittelt regelmäßig das Radionutzungsverhalten in Deutschland.


Im Pressebereich von www.radiozentrale.de stehen Fotos des Geschäftsführers zum Download zur Verfügung. Weiteres Datenmaterial zur ma 2010 Radio I unter: http://www.radiozentrale.de/site/730.0.html.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 406936
 160

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Media-Analyse 2010 Radio I: Mehr Zeit mit Radio - Junge Hörer bleiben länger dran“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Radiozentrale

Studienreihe zur impliziten Werbewirkung: Mit Radio per Autopilot zum Markenerfolg
Studienreihe zur impliziten Werbewirkung: Mit Radio per Autopilot zum Markenerfolg
AS&S und Radiozentrale ergänzen Studie zur impliziten Werbewirkung von Radio um Markeneffekt / Beide Studienteile belegen: Beim Radio geht kein Weg an der Wirkung vorbei – selbst beiläufiges Radiohören steigert Markenwerte und Kaufimpulse deutlich / Autopiloten im Gehirn stärker umwerben und auf Belohnungen fokussieren / Erkenntnisse von grundlegender, internationaler Relevanz Berlin / Frankfurt, 5. Mai 2010 – Auch wenn Informationen beiläufig via Radio ankommen, werden sie wahrgenommen, verarbeitet und lösen deutliche Veränderungen von Mark…
Bild: Per Autopilot in den Einkaufskorb: Radiowerbung steigert Kaufabsicht um zehn ProzentBild: Per Autopilot in den Einkaufskorb: Radiowerbung steigert Kaufabsicht um zehn Prozent
Per Autopilot in den Einkaufskorb: Radiowerbung steigert Kaufabsicht um zehn Prozent
Berlin/Frankfurt a. M., 3. Dezember 2009 – Radiowerbung ruft auch bei ungerichteter Aufmerksamkeit und Ablenkung einen starken Kaufimpuls beim Hörer hervor. Im Durchschnitt wird die Kaufabsicht bei Verwendern der Produktkategorie um zehn Prozent erhöht - und kann bis zu 29 Prozent ansteigen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studienreihe zur impliziten Werbewirkung, mit der AS&S Radio und Radiozentrale gemeinsam mit der decode Marketingberatung innovative Wege in der Marktforschung beschreiten. Die Ergebnisse der neuen Studienreihe basieren au…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: NDR 1 Radio MV beliebtester Radiosender im NordostenBild: NDR 1 Radio MV beliebtester Radiosender im Nordosten
NDR 1 Radio MV beliebtester Radiosender im Nordosten
NDR 1 Radio MV bleibt klarer Marktführer in Mecklenburg-Vorpommern. Das ergab die jüngste Media-Analyse. Das Programm kommt von Montag bis Freitag auf einen Marktanteil 32,1 Prozent, von Montag bis Sonntag auf einen Marktanteil von 29,3 Prozent (vorige Media-Analyse 30,9 Prozent). Damit liegt NDR 1 Radio MV mit 9,0 Prozentpunkten weiter sehr deutlich …
Bild: Die Mediaanalyse „ma 2009 I“ bestätigt - Radio ist das meistgenutzte Medium in der werberelevanten ZielgruppeBild: Die Mediaanalyse „ma 2009 I“ bestätigt - Radio ist das meistgenutzte Medium in der werberelevanten Zielgruppe
Die Mediaanalyse „ma 2009 I“ bestätigt - Radio ist das meistgenutzte Medium in der werberelevanten Zielgruppe
Radio ist in Deutschland auch weiterhin das Day-Time-Medium Nr. 1! Die aktuelle Media-Analyse „ma 2009 Radio I“ (erschienen am 4. März 2009) bestätigt die Relevanz von Radio als meistgenutztes Medium in der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen.Demnach schalten im Durchschnitt täglich 78,6 % (Tagesreichweite Mo. bis Fr.) aller deutschen …
Bild: MA 2008 Radio II - Die Rechnung ohne BOB gemacht - letztmalig Spielraum für etablierte Radiosender in Hessen
MA 2008 Radio II - Die Rechnung ohne BOB gemacht - letztmalig Spielraum für etablierte Radiosender in Hessen
Die heute veröffentliche Media-Analyse (MA 2008 Radio II) findet letztmalig ohne Hessens Sender RADIO BOB! statt. Der war in der letzten Abfragerunde noch nicht enthalten und wird erst ab 2009 in den Statistiken auftauchen. Den etablierten Sendern bleibt bis dahin noch Zahlenspielraum, on Air hat Rock’n Pop Hessen aber bereits erreicht. Für die hessischen …
Radio 7 behauptet sich erfolgreich
Radio 7 behauptet sich erfolgreich
… Markt. Umso erfreulicher ist es, dass wir Werbekunden eine noch bessere Leistungen anbieten können“, freut sich Geschäftsführer Dr. Bernhard Hock. Kurzinfo Media-Analyse: Die Zahlen der Media-Analyse wurden von der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse e.V. im Rahmen einer repräsentativen Telefonumfrage in Baden-Württemberg und den angrenzenden bayerischen …
Media Analyse: Negative Entwicklung bei Radio 7 gestoppt
Media Analyse: Negative Entwicklung bei Radio 7 gestoppt
Die starken Hörerverluste, die bei der Media-Analyse im Frühjahr sichtbar geworden sind, haben sich nicht fortgesetzt. Nach der Media-Analyse 2005 Radio 2, die heute veröffentlicht wurde, muss der Ulmer Bereichssender analog zum Branchentrend nur noch geringe Verluste hinnehmen. Die Tagesreichweite sank um lediglich zwei Prozent von 926.000 auf 909.000 …
Media Analyse ma 2009 RadioI
Media Analyse ma 2009 RadioI
… hinnehmen müssen, kann sich DONAU 3 FM als Lokalradio für Ulm und Umgebung erfolgreich behaupten. 222.000 Hörer schalten nun regelmäßig DONAU 3 FM ein. (Quelle: Media-Analyse ma 2009 Radio I; Basis: Deutsche + EU-Bevölkerung, ab 10 Jahren) DONAU 3 FM Geschäftsführer Carlheinz Gern sieht darin eine klare Bestätigung des eingeschlagenen Kurses. „Echtes …
RPR-Sender schlagen SWR3 in Rheinland-Pfalz
RPR-Sender schlagen SWR3 in Rheinland-Pfalz
… Sender der RPR-Unternehmensgruppe, RPR1. und bigFM, in Rheinland-Pfalz an der Spitze. Der direkte Konkurrent SWR3 konnte erneut geschlagen werden. In der heutigen Media-Analyse erreichte das SWR3-Radio 214.000 Hörer pro Stunde in Rheinland-Pfalz. Damit weist die Media-Analyse 2015 Radio I die RPR-Sendergruppe als erfolgreichsten und vertriebsstärksten …
Bild: Allzeithoch - Klassik Radio weiter auf Erfolgskurs - Plus 14 Prozent Hörer am TagBild: Allzeithoch - Klassik Radio weiter auf Erfolgskurs - Plus 14 Prozent Hörer am Tag
Allzeithoch - Klassik Radio weiter auf Erfolgskurs - Plus 14 Prozent Hörer am Tag
Mit 1,7 Millionen Hörern pro Tag verzeichnet Klassik Radio erneut ein Allzeithoch in der heute veröffentlichten Media-Analyse ma 2012 Radio I. Der Erfolgskurs des Premiumsenders setzt sich kontinuierlich fort und begeistert immer mehr Deutsche. So zeigt sich auch in der Durchschnittsstunde ein starker Zuwachs auf nun 226.000 Hörer (Mo-Fr). "Ich bin …
Bild: MA 2007: Noch punktet Radio in der Generation Download - Neuer Trend: Anti-Ageing für RadiosenderBild: MA 2007: Noch punktet Radio in der Generation Download - Neuer Trend: Anti-Ageing für Radiosender
MA 2007: Noch punktet Radio in der Generation Download - Neuer Trend: Anti-Ageing für Radiosender
Die aktuelle Media-Analyse zeigt es: Noch punktet Radio in der Generation Download. "iPod und Podcast können noch so trendy und hip sein", so Radioexperte Wolfgang Hünnekens, "das Radio ist einfach näher am Menschen dran – anmachen und sofort Musik hören und Informationen bekommen. So wollen es die Hörer, ganz ohne Download und technischen Schnickschnack." …
ma 2011 II: Klassik Radio weiter auf Erfolgskurs
ma 2011 II: Klassik Radio weiter auf Erfolgskurs
Augsburg, 13. Juli 2011 Der nationale Premiumsender Klassik Radio befindet sich laut der gestern veröffentlich-ten Media-Analyse ma 2011 Radio II mit 204.000 Hörern wochentags in der Durch-schnittsstunde und über 1,44 Millionen Hörern pro Tag (Mo-Fr) auch weiterhin auf Er-folgskurs. Über 4,2 Millionen Hörer (weitester Hörerkreis, Mo-So) entscheiden sich …
Sie lesen gerade: Media-Analyse 2010 Radio I: Mehr Zeit mit Radio - Junge Hörer bleiben länger dran