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Grüne Jugend Saar sieht neue Abfallgebühren kritisch

09.03.201018:32 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Der Entsorgungsverband Saar setzt im zum Jahreswechsel 2010/11 auf ein neues System zur Entsorgung des Hausmülls. Künftig sollen die Abfallgebühren nicht mehr nach Tonnengröße oder Leerungsrhythmus, sondern nach der tatsächlich produzierten Abfallmenge berechnet werden. Bereits in der kommenden Woche soll mit dem Austausch der alten Mülltonnen gegen modernere Gefäße, die das Abfallgewicht registrieren können, begonnen werden. Die Grüne Jugend Saar sieht das ganze Unterfangen kritisch. Die vermeintlichen ökologischen Vorteile, die durch den Anreiz zu mehr Effizienz und die daraus resultierende geringeren Müllmengen entstehen, werden durch die große Gefahr der illegalen Müllentsorgungen verdrängt. Ebenso werden größere Familien durch das neue System deutlich mehr belastet als Einzelhaushalte.

Hierzu Thorsten Comtesse, Sprecher der Grünen Jugend Saar: "Wir denken nicht, dass diese neuen Abfallgebühren sinnvoll sind. Die Gefahr der wilden Müllablagerung ist zu groß und auf die Dauer werden die daraus resultierenden Schäden für die Umwelt die Vorteile der Müllverringerung zerstören. Besonders muss nun auch jeder Haushalt auf seine eigene Mülltonne achten, da auch hier die Gefahr groß ist, dass einige Bürger ihren Müll in anderen Tonnen entsorgen wollen. Hierfür gibt es weder ein System der Schadensregulierung, noch zeigt sich der EVS für die Schäden der illegalen Müllentsorgung verantwortlich. Die Kosten-Nutzen-Relation ist augrund hoher Kosten für die Anschaffung der neuen Tonnen, für die Umrüstung der Müllfahrzeuge und für den hohen Verwaltungsaufwand unausgeglichen. Ebenfalls kritisch sehen wir, dass Familien mit Kindern durch das neue Abfallsystem mit hohen Gebühren schwer belastet werden."

Neben der Kritik wollen die Jung-Grünen konkrete Verbesserungen. Die Grüne Jugend Saar setzt sich dafür ein, dass der EVS seiner Verantwortung nachkommt und künftig wilde Müllablagerungen einfach und schnell beseitigt werden. Ebenso will die Jugendorganisation weitreichende Ausnahmetatbestände für kinderreiche Familien, die durch die neuen Abfallgebühren nicht noch zusätzlich belastet werden sollen.

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