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Trendwende: Gaspreise ziehen 2010 wieder an

25.02.201017:43 UhrEnergie & Umwelt
Bild: Trendwende: Gaspreise ziehen 2010 wieder an

(openPR) Preise für Endkunden 2009 um insgesamt 23 Prozent gesunken
- Steigendes Preisniveau beim Öl setzt Gaspreise zunehmend unter Druck
- Nach 90 Unternehmen zum Jahresbeginn erhöhen weitere 41 Versorger die Gaspreise im Frühjahr um durchschnittlich 6,8 Prozent



Berlin, 25. Februar 2010 – Nach einem kontinuierlichen Rückgang der Gaspreise im letzten Jahr müssen sich Millionen Verbraucher in Deutschland aktuell wieder auf steigende Kosten für die Gasversorgung einstellen. Bereits im Januar und Februar deuteten Preiserhöhungen bei rund 90 Unternehmen auf eine allgemeine Trendwende bei den Gaspreisen hin. Auch im Frühjahr wird sich diese Entwicklung fortsetzen. So haben nach aktuellen Recherchen des unabhängigen Verbraucherportals toptarif.de (www.toptarif.de) weitere 41 Gasversorger Preiserhöhungen im März und April von durchschnittlich 6,8 Prozent angekündigt.

Niedrige Ölpreise und schwacher Dollar führten 2009 zu sinkenden Gaspreisen

„Während des letzten Jahres und auch in der aktuellen Heizperiode haben die Gaskunden von den Auswirkungen der Wirtschaftskrise profitieren können“, erklärt Energieexperte Thorsten Bohg von toptarif.de. „Insbesondere die niedrigen Ölpreise in der ersten Jahreshälfte 2009 und der schwache Dollar drückten die Gaspreise im Rahmen der Ölpreisbindung stark nach unten.“ So fiel der Gaspreis für Endverbraucher bei den rund 750 regionalen Gasgrundversorgern im Jahresverlauf um durchschnittlich 23 Prozent in den günstigsten Wahltarifen.

Erholung des Ölpreises aktuell treibender Kostenfaktor

„Seit Jahresbeginn lässt sich allerdings wieder ein moderates Ansteigen der Gaspreise beobachten“, so Bohg. „Trotz großer Gasmengen auf den internationalen Spotmärkten und einer Aufweichung der Ölpreisbindung in den langfristigen Lieferverträgen zwischen E.ON Ruhrgas und Gazprom bleibt das Preisniveau bei Öl und Heizöl vorerst der dominierende Faktor bei der Gaspreisbildung.“

Dementsprechend bekommen viele Gasverbraucher jetzt die Verdopplung des Ölpreises seit Sommer 2009 zu spüren. Mit Blick auf die angekündigten Preiserhöhungen im Frühjahr muss ein vierköpfiger Haushalt bei einem Jahresverbrauch von 20.000 kWh Gas mit Mehrkosten von durchschnittlich 87 Euro, in der Spitze sogar von 167 Euro rechnen. Unter anderem wird das Gas in Essen, Karlsruhe und beim größten ostdeutschen Regionalversorger MITGAS teurer. Sechs Versorger wollen im April bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr die Preise in der Grundversorgung erhöhen, darunter die Stadtwerke in Cottbus und die Mönchengladbacher NEW Energie.

Erfreulich für viele Gaskunden: Bei den größten deutschen Gasversorgern, E.ON, RWE, EnBW und der Berliner Gasag, sind die Preise seit Sommer bzw. Herbst 2009 stabil und Preiserhöhungen bislang nicht angekündigt. Zudem wird das Gas entgegen dem Trend ab März und April bei acht Versorgern um durchschnittlich 8,5 Prozent günstiger, beispielsweise in Kaiserslautern, Münster und Hannover.

„Auch über das Frühjahr hinaus ist im weiteren Jahresverlauf mit allgemein steigenden Gaspreisen zu rechnen. Je nach Beschaffungsstrategie und -möglichkeiten wird es aber immer wieder Unternehmen geben, die günstigere Einkaufspreise an ihre Kunden weitergeben können“, prognostiziert Bohg.

Angesichts unterschiedlicher Preisentwicklungen sollten Verbraucher daher die Möglichkeiten des Anbietervergleichs und -wechsels in ihrer Region nutzen. Vielerorts sind alternative Anbieter mehrere Hundert Euro günstiger als der lokale Versorger. „Mit langfristigen Preisgarantien können sich Haushalte zudem die jetzt noch günstigen Gaspreise für die kommende Heizperiode sichern“, rät Bohg.

Durch Verbraucherportale wie toptarif.de (www.toptarif.de/gas) oder kostenlose Service-Hotlines wie 0800 - 10 30 499 können sich Verbraucher schnell und unkompliziert über Alternativen in ihrer Region informieren und kostenlos zu günstigeren Gasanbietern wechseln.

Aktuelles Datenmaterial zu dieser Pressemitteilung kann auf Anfrage gern zur Verfügung gestellt werden.

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