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Energiepreiserhöhungen umfangreicher als bisher bekannt

Bild: Energiepreiserhöhungen umfangreicher als bisher bekannt

(openPR) Strompreise steigen bei 98 Versorgern um bis zu 178 Euro / Trendwende: Gas wird bei 47 Anbietern um bis zu 100 Euro teurer

München, 25. November 2009 - CHECK24 – Deutschlands großes Vergleichsportal – hat deutschlandweit die Veränderungen der Strom- und Gaspreise zum 01. Dezember 2009 und 01. Januar 2010 analysiert.*


Energieversorger müssen alle Preisveränderungen mindestens sechs Wochen vor Inkrafttreten veröffentlichen. Für Änderungen zum 01. Januar 2010 ist diese Frist am vergangenen Freitag, den 20. November 2009 abgelaufen und daher stehen erst jetzt die endgültigen Energiedaten fest.
Strompreise klettern um bis zu 178 Euro
Wie bereits zum Jahreswechsel 2008/2009 verteuert sich auch zum kommenden Jahr der Preis für Strom. Mindestens 98 Stromversorger planen ihre Tarife um durchschnittlich 6,4 Prozent (72 Euro p.a.) zu erhöhen, in der Spitze um rund 16 Prozent.
Deutschlands fünftgrößter Versorger EWE verlangt ab Januar im Schnitt 14 Prozent mehr Gebühren. Auch der Energieversorger Vattenfall will im kommenden Jahr die Strompreise für seine Kunden deutlich erhöhen. So soll Strom für Privatkunden in Berlin im Durchschnitt um 6,4 Prozent teurer werden, in Hamburg um 4,7 Prozent.
Des Weiteren müssen Millionen Stromkunden außerhalb der Grundversorgung mit deutlich höheren Preisen rechnen. So erhöht zum Beispiel der Energieriese EnBW die Tarife für sogenannte Sonderverträge im Januar 2010 um durchschnittlich 7,5 Prozent.
Als Gründe für die Preiserhöhungen werden entweder gestiegenen Beschaffungskosten oder erhöhte Kosten im Rahmen des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG) angegeben. Umweltschützer weisen den Bezug zum EEG allerdings zurück, da die Förderung von Solarenergie und Windkraft lediglich fünf Prozent des Strompreises ausmache. Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) ruft daher die Verbraucher auf, den Stromanbieter zu wechseln.
Nur 26 Anbieter wollen ihre Preise um durchschnittlich 3,1 Prozent (36 Euro p.a.) senken.
Gaspreise steigen zur Heizperiode um bis zu 97 Euro
Trendwende: Zum ersten Mal seit Jahresbeginn dreht sich die Preisschraube bei den rund 750 Gasversorgern nicht mehr nach unten. Mindestens 47 Gasanbieter planen zum Jahreswechsel ihre Tarife um durchschnittlich 4,7 Prozent (60 Euro p.a.) zu erhöhen, in der Spitze um rund 8,1 Prozent (97 Euro p.a.).
Im gewichteten Durchschnitt sind die Gaspreise in Deutschland im Zeitraum November 2008 bis November 2009 um 20,64 Prozent gefallen. Dieser Trend scheint sich - wie jedes Jahr - während der Heizperiode umzukehren. Denn nur 33 Anbieter wollen ihre Preise um durchschnittlich 6,4 Prozent (90 Euro p.a.) senken.
„Die Preise für Energie ziehen zum Jahreswechsel wie vermutet an“, sagt Isabel Wendorff vom unabhängigen Vergleichsportal CHECK24.de. „Nur mit einer Preisgarantie können Verbraucher die aktuell gültigen Tarife über die Heizperiode hinweg sichern“, so Wendorff weiter.
Stiftung Warentest bewertet TÜV-zertifizierten Stromtarifrechner mit „GUT“
Die Strom- und Gasvergleiche von CHECK24 umfassen über 900 Strom- und 750 Gasversorger mit insgesamt ca. 16.000 Tarifen. Sie geben dem Verbraucher zuverlässige Orientierung im Energiebereich. Stiftung Warentest (Heft 9/2008) bewertete den Stromtarifrechner von CHECK24 mit „GUT“. Zusätzlich wurde der Vergleichsrechner vom TÜV Süd für Benutzerfreundlichkeit, Datensicherheit und Funktionalität zertifiziert.
CHECK24 bietet jedem die Möglichkeit, schnell und unkompliziert den eigenen Strom- oder Gastarif mit verschiedenen Alternativangeboten kostenlos zu vergleichen und einfach zu wechseln. Interessenten ohne Internetzugang können sich unter der gebührenfreien Hotline 0800 – 755 455 430 zu Alternativen und zum Anbieterwechsel beraten lassen.
*Gas: Berechnungen für einen durchschnittlichen 4-Personen-Haushalt mit einem Verbrauch von 20.000 kWh
Strom: Berechnungen für einen durchschnittlichen 4-Personen-Haushalt mit einem Verbrauch von 5.000 kWh

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