(openPR) Das Weingut Jaume Mesquida gilt seit Generationen als Pionierbetrieb der mallorquinischen Weinkultur. 1945 gründete Jaume Mesquida die Kellerei in Porreres und legte damit den Grundstein für die Familientradition, die seit 2004 von seinen Urenkeln Barbara und Jaume fortgeführt wird. Ganz gleich welche der vier Generationen, alle haben stets Mut bewiesen und Innovationen mit der bewährten Weinbautradition kombiniert. So wurde Jaume Mesquida Oliver 1992 zum Vater des ersten Schaumweines der Insel und auch seine sortenreinen Weine sorgten schon in den 80ern für Furore. Auf den südwestlich ausgerichteten Ton-, Lehm- und Kalkböden wachsen verschiedenste Rebsorten, aus denen strukturkräftige Weine kreiert werden. Gerade die sortenreinen Chardonnay-, Merlot-, Cabernet- und Prensal Blanc-Weine unterstreichen die geradlinige Philosophie der Bodega. Das ständige Streben nach Qualität unter ökologischen Gesichtspunkten dient als Grundlage für das junge und peppige Bodega-Duo und seine Arbeit. Seit 2004 weht ein deutlich frischer Wind in der mit hochmodernen, Temperatur regulierbaren Edelstahltanks ausgestatteten Kellerei. Die studierte Philologin Barbara verbindet Wein mit Kunst. Von der Vinothek bis zum Barriquekeller, hier erfüllt jedes Gerät und jeder Raum nicht nur seinen Zweck, sondern wird stilsicher in Szene gesetzt. Farbenfrohe Etiketten mit hohem Wiedererkennungswert, Kunstobjekte, und vor allem die von jungen Künstlern gestalteten Vintage-Präsentkisten lassen die Bodega in den historischen Mauern als eine Wein- und Kunstgalerie erscheinen. Jedes Jahr vor Weihnachten werden von einem Nachwuchskünstler 50 dieser Holzkisten bemalt, in einer Galerie der Öffentlichkeit vorgestellt und anschließend als Unikat für 100 Euro inklusive Wein verkauft. Eine Aktion des Hauses, bei der sich Malerei, Wein, Talent und die Jugend die Hände reichen. Während unseres Besuches festigte sich schnell der erste Eindruck von moderner Professionalität rund um die Liebe zum mallorquinischen Wein. Das gilt auch für die Außenwerbung: Auch die Homepage der Bodega vermittelt die Symbiose von Kunst und Wein in Perfektion. Der Kurzfilm zum 60. Jubiläum des Familiengutes hat definitiv Vorzeigecharakter. Als weitere Priorität der Bodega genießt der „zugängliche Wein“ große Beachtung. Seit einem Unfall, der Jaume Mesquida Oliver an den Rollstuhl fesselt, spricht sich der Familienbetrieb für die Chancengleichheit für Menschen mit Behinderungen aus. In diesem Sinne wurden alle architektonischen Barrieren für Menschen mit Rollstühlen, Krücken oder Familien mit Kinderwagen beseitigt. Ebenso werden seit dem Jahrgang 2004 alle Etiketten mit der Blindenschrift Braille versehen. Für Sehbehinderte werden zusätzlich spezielle „Agrorouten“, angeboten. Führungen, bei denen sie sich mit ihren weiteren Sinnen die faszinierende Welt der Weine erschließen können. Die Idee der Bodega, die Weine einmal ganz anders an den Kunden zu bringen, geht voll und ganz auf. Sie verkaufen ihre Erzeugnisse mit Erfolg. Auszeichnungen und Medaillen wie z.B. die Silber beim „Concurs Mundial de Bruselles“ für den Selecció Familiar Sirá 2005 oder die Bewertung des Negre 2005 Anfang April mit 90 Punkten von Weinpapst Robert Parker gehören zum Alltag. Definitiv ist ein Besuch und natürlich eine Weinprobe empfehlenswert. Schon beim Betreten der Bodega fühlt man sich willkommen und spätestens beim Verlassen mit einigen Flaschen Wein in den Händen ist man sich bewusst, dass hier mehr verkauft wird als exzellente Produkte. Die Familie Mesquida rund um Barbara und Jaume handelt mit Emotionen. Hier stimmt das Gesamtpaket aus Qualität, Kultur, Modernität und Euphorie. Wir sind uns sicher so schmeckt das neue, lebendige Mallorca.












