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Mit Zeitwertkonten Rentenabschläge verhindern

(openPR) Fast die Hälfte aller Neu-Rentner gehen mit finanziellen Einbußen in den Ruhestand - Langzeitarbeitslose trifft es besonders hart

München, 09.02.2010 – Fünfzig Prozent der Personen, die seit 2007 eine Altersrente direkt nach einer stabilen Beschäftigung beziehen, müssen Abschläge in Kauf nehmen. Dies zeigen die Ergebnisse einer aktuellen Studie des Instituts für Arbeit und Qualifikation (IAQ, Altersübergangs-Report 2010-01) der Universität Duisburg-Essen. Der Grund dafür ist, dass die Altersgrenzen für den abschlagsfreien Rentenbeginn schneller gestiegen sind, als der Erwerbsaustritt aufgeschoben wurde. Besonders betroffen sind dabei Neu-Rentner, die vor dem Rentenbeginn langzeitarbeitslos waren. Drei Viertel der Langzeitarbeitslosen gehen vorzeitig in Rente und zwar im Durchschnitt dreieinhalb Jahre. Dies schlägt sich massiv beim Rentenzahlbetrag nieder. Durch den Einsatz von Zeitwertkonten können diese Einbußen verhindert werden.



Private Vorsorge wird immer wichtiger – Zeitwertkonten als Lösung
„Es gibt viele Möglichkeiten, seine Ruhestandsreserven aufzustocken. Zur Finanzierung eines Vorruhestands, in Form einer vollständigen oder teilweisen Freistellung vor dem Erreichen des Regelrentenalters, haben Zeitwertkonten momentan sicherlich die größte Relevanz“, erklärt Steffen Raab, Geschäftsführer, Deutschen Zeitwert GmbH. „Darüber hinaus können Zeitwertkonten auch zu anderen Freistellungszwecken, wie z.B. für einen Erziehungsurlaub, ein Sabbatical oder für eine Weiterbildung genutzt werden.“ so Raab weiter.

Mit Zeitwertkonten die Rentenabschläge abfedern
Mit einem Zeitwertkonto können z.B. Phasen von Arbeitslosigkeit - sogar bis zum Rentenbeginn – überbrückt werden, ohne Rentenabschläge hinnehmen zu müssen. Beispiel: Herr K. hat über Jahre in hinweg in Form von Überstunden, Weihnachtsgeld und Boni ein Wertguthaben im Rahmen eines Zeitwertkontos aufgebaut. Die Vergütungsansprüche wurden bisher nicht ausgezahlt, sondern einem Zeitwertkonto mit dem Bruttowert gutgeschrieben, das Wertguthaben wurde verzinslich angelegt. Im Alter von sechzig Jahren wird Herr K. arbeitslos. Er könnte mit 65 Jahren in Rente gehen und benötigt noch fünf Jahre bis zum Rentenbeginn. Herr K. schätzt seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt sehr schlecht ein. Er greift deshalb zur Überbrückung auf das Guthaben seines Zeitwertkontos zurück und erhält dadurch eine bezahlte Freistellung, die sich nicht negativ auf die Rentenabschläge auswirkt, da in der Zeit der Ansparung weder Einkommensteuer noch Sozialversicherungsbeiträge anfallen. Erst in der Entnahmephase greift die Steuer- und Abgabenpflicht. Herr K. wird vom Arbeitgeber freigestellt und bezieht ein volles steuer- und sozialversicherungspflichtiges Einkommen aus seinem Zeitwertkonto. „Dies ist zwar ein Worst-Case-Scenario, es zeigt jedoch sehr anschaulich, wie flexibel Zeitwertkonten eingesetzt werden können und welche Chancen und Möglichkeiten sich hinter den Zeitwertkontenmodellen verbergen.“ resümiert Steffen Raab.

Literaturtipp:
Zeitwertkonten - ein unterschätztes Arbeitszeitmodell
Thomas Pochadt, Steffen Raab
Murmann Verlag
ISBN: 978 – 3-86774-088-3
Preis 16,90 €
Das Buch ist im Buchhandel erhältlich

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