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Die Stadt als Katalysator für Elektromobilität

09.02.201008:36 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Der Technologiewandel zur Elektromobilität hat tiefgreifende Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft. Um diesen Wandel systematisch zu gestalten, engagiert sich das Fraunhofer IAO in zahlreichen Projekten und Netzwerken. Im Rahmen des Beratungskonzepts »Elektromobile Stadt« stehen umfassende urbane Mobilitätskonzepte im Fokus, die Experten des Fraunhofer IAO gemeinsam mit dem Elektromobilitätsspezialisten Protoscar sowie Städten und Kommunen erarbeiten.



Im Jahr 2009 erlebten elektromobile Fahrzeugvisionen einen wahren Hype, angeschoben durch energie- und klimapolitische Ziele. Auf den Automessen in Genf, Frankfurt oder jüngst in Detroit war das Thema allgegenwärtig. Im neuen Jahrzehnt ist es nun an der Zeit, aus den vielfältigen Ideen und Konzepten einen strukturierten Umsetzungsplan zu entwickeln.

Das Fraunhofer IAO verfügt diesbezüglich über zahlreiche Kompetenzen. Im Rahmen der »Fraunhofer Systemforschung Elektromobilität« untersuchen die IAO-Experten, wie Automobilzulieferer, Hersteller und Vertreiber ihre Prozesse an den bevorstehenden Wandel anpassen können. Darüber hinaus hat das Institut das Innovationsnetzwerk »FutureCar« ins Leben gerufen. Dieses unterstützt die teilnehmenden Unternehmen dabei, sich auf den anstehenden Systemwechsel vorzubereiten.

Kommunen und Städte kommt als »Lebensraum« elektromobiler Fahrzeuge eine herausragende Rolle zu. Damit sich das Elektroauto als Stadtauto über limitierte geförderte Feldversuche hinaus in der Breite durchsetzen kann, müssen die Städte ihre Infrastruktur daraufhin ausrichten. Dabei müssen unterschiedliche Aspekte berücksichtigt werden: zum einen stehen Elektrofahrzeuge momentan nur begrenzt zur Verfügung, zum anderen herrscht vielerorts noch große Unsicherheit bezüglich der Frage, welche Technologiealternative sich letztlich durchsetzen wird. Darüber hinaus herrscht in vielen Städten eine äußerst angespannte Haushaltslage.

Um Infrastruktur, Prozesse und Organisation interessierter Städte und Kommunen auf die Elektromobilität vorzubereiten, bieten das Fraunhofer IAO sowie die Elektromobilitätsspezialisten von Protoscar ein umfassendes Beratungskonzept an. Dieses berücksichtigt die spezifischen Gegebenheiten und Ziele der jeweiligen Stadt oder Kommune. Um dies zu gewährleisten, ist das Konzept modular aufgebaut und ermöglicht damit eine große Flexibilität.

Zu den einzelnen Projektmodulen gehören beispielsweise:

Best-Practice Reise für Vertreter der Stadt und Kommune in die Pilotregionen Mendrisio (CH) und LaRochelle (F) mit Fachvorträgen und Diskussionen vor Ort,

Konzeption und Betrieb einer kommunalen E-Fahrzeug-Flotte,
Planung einer Ladeinfrastruktur,

Planung und Umsetzung von lokalen Förderprogrammen, (z.B. für Taxiunternehmen, Car-Sharer, Hochschulen, Firmen, Private)

Durchführung von Veranstaltungen zur Einbindung der Bevölkerung (z.B. Austellungen, Probefahrten, Vermietung von E-Fahrzeugen)

Entwicklung eines Schulungsprogramms (z.B. für die lokale Feuerwehr, Polizei, Behörden, Schulen)

Auch wenn die rein elektromobile Stadt als Fernziel zu bezeichnen ist, der Zuwachs an Lebensqualität in der Stadt lohnt es, diesen Weg zu beschreiten. Die weitgehende lokale Emissionsfreiheit der Elektrofahrzeuge (Abgase und Schall) ermöglicht neue Nachbarschaften in der Stadt. Ebenfalls nicht zu unterschätzen ist das Beschäftigungspotenzial: Durch die Elektromobilität siedeln sich zukunftsträchtige Unternehmen aus den Branchen Automobil, IT, Infrastruktur sowie Energiewirtschaft an.

http://www.iao.fraunhofer.de/lang-de/geschaeftsfelder/engineering-systeme/427-elektromobilitaet.html

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