(openPR) Ersatz- und Betriebskrankenkassen haben es bereits angekündigt: Ihre Versicherten müssen sich auf einen Zusatzbeitrag einstellen. Die BERGISCHE betont ihre Eigenständigkeit als gesetzliche Krankenkasse und geht weiterhin von einer stabilen Finanzsituation aus.
Bereits im November hat die BERGISCHE angekündigt, dass sie ohne Zusatzbeiträge für ihre Versicherten ins neue Jahr starten wird. Das Versprechen hat sie gehalten. Auch bis in das Jahr 2011 hinein sollen die Versichertenbeiträge stabil bleiben. „Unsere Haushaltsplanung sieht derzeit keine Erhebung eines Zusatzbeitrages vor“, sagt Joachim Wichelhaus, Vorstand der BERGISCHEN Krankenkasse.
Die BERGISCHE wirtschaftet unabhängig
Damit richte er sich vor allem an den Teil der Öffentlichkeit, dem der unabhängige Status der BERGISCHEN bisher noch nicht bewusst sei. „Die BERGISCHE grenzt sich seit Jahren klar von dem System der Betriebskrankenkassen ab. Seit Langem handeln wir eigenständig und wirtschaftlich vorteilhaft. Das zahlt sich weiterhin aus.“ Vor allem viele Solinger setzten die BERGISCHE Krankenkasse noch immer mit einer Betriebskrankenkasse, einer BKK, gleich. „Unter dem Aspekt – die Deutsche BKK zum Beispiel hat die Erhebung eines Zusatzbeitrags bereits angekündigt – können wir nachvollziehen, dass sich vor allem unsere Versicherten Sorgen machen“, sagt Wichelhaus. Insbesondere diese rund 68.000 Menschen möchte er beruhigen.
Daten des Risikostrukturausgleichs stehen noch aus
Grundsätzlich könne jede gesetzliche Krankenkasse ihre künftige Finanzsituation erst dann zuverlässig und abschließend einschätzen, wenn das Bundesversicherungsamt seinen Zwischenausgleich für die gesetzlichen Krankenkassen vorlegt. Stichtag dafür ist der 1. April – dann werden die tatsächliche Höhe der Zahlungen aus dem Gesundheitsfonds für 2009 sowie ihre Konsequenzen bekannt. Wichelhaus: „Aber auch mit Blick darauf ist ein Zusatzbeitrag bei uns aktuell kein Thema.“ Vor bösen Überraschungen aus dem Risikostrukturausgleich sei zwar auch die BERGISCHE nicht gefeit. Mit Blick auf gute Erfahrungen aus der Vergangenheit bleibt der Vorstand aber zuversichtlich.
Zur Geschichte der BERGISCHEN
Schon vor mehr als zehn Jahren hat sich die BERGISCHE aus dem Status der Betriebskrankenkasse gelöst. Entstanden ist die gesetzliche Krankenkasse am 1. Januar 1997, als sich die Solinger Betriebskrankenkassen der Firmen Kortenbach & Rauh sowie Rasspe GmbH zusammenschlossen. Bereits ein Jahr später öffnete sie sich dem Markt der gesetzlichen Krankenversicherung im Rheinland, stellte sich zunächst als BKK Bergisch Land dem Wettbewerb – mit ausdrücklich regionaler Ausrichtung. Schon immer hat sie mit einem sehr günstigen Beitragssatz gewirtschaftet. Erst seit Einführung des Gesundheitsfonds und des Einheitsbeitragssatzes am 1. Januar 2009 ist der Beitrag gestiegen. Gleichwohl bietet die BERGISCHE Krankenkasse Ihren Versicherten verstärkt attraktive Mehrleistungen und Extras.










