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Was kann komplementäre Tumortherapie?

18.01.201015:58 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Was kann komplementäre Tumortherapie?
Mit großem Interesse verfolgten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Januar-Vorlesung der GenerationenHochschule zum Thema ?Komplementäre Tumortherapie? im AudiMax der Hochschule Harz (FH) am Stando
Mit großem Interesse verfolgten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Januar-Vorlesung der GenerationenHochschule zum Thema ?Komplementäre Tumortherapie? im AudiMax der Hochschule Harz (FH) am Stando

(openPR) Trotz Winterwetter und erschwerter Anreise konnte Hochschul-Rektor Prof. Dr. Armin Willingmann am 12. Januar 2010 erneut vor einem vollen AudiMax zur ersten GenerationenHochschule 2010 begrüßen. Gleich vier kompetente Mediziner beleuchteten Chancen und Grenzen komplementärer Tumortherapie. „Darunter versteht man ergänzende Maßnahmen zur Schulmedizin, die neben körperlichen insbesondere die geistigen und spirituellen Bedürfnisse des Patienten in den Vordergrund stellen“, erklärte Dr. med. Jürgen Metker, Facharzt für Urologie, der durch die Vorträge führte. Dabei war den Referenten wichtig, dass Betroffene über sinnvolle Kombinationen mit der nötigen Operation, Strahlen- oder Chemotherapie informiert werden, denn ein Ersatz dafür könne die komplementäre Therapie – wie schon der Name sagt – nicht sein.



Eine schon recht bekannte Therapieform stand im Mittelpunkt des ersten Vortrages: die Mistel. Früher als Allheilmittel bekannt, wird sie nun erfolgreich in der Tumortherapie angewandt. „Bei vielen Patienten kommt es zu einer Verbesserung der Lebensqualität sowie zu einer Steigerung der körperlichen Abwehr“, so Dr. Metker. Dass die Ernährung ein äußerst wichtiger Faktor für Erhalt und Wiederherstellung der Gesundheit ist, verdeutlichte der Mediziner anschließend eindringlich. Zu wenig Bewegung und fettige, kohlenhydratreiche Ernährung führe zu den typischen Volkskrankheiten und begünstige die Entstehung verschiedener Krebsarten. „Ballaststoffreiches Essen, kein Nikotin, ausreichend Bewegung, ein normaler BMI und am Abend ab und zu ein Gläschen Rotwein“, so der Rat vom Experten. Daran schloss sich sein Kollege Dr. med. Matthias Bosse an, „Sport statt Krebs!“ so sein Motto. Als ambitionierter Sportler trennte er sich spontan von Hemd und Krawatte, um in Laufkleidung mit Pulsmesser seine Referatszeit als Trainingseinheit zu nutzen. „Regelmäßige Bewegung“, so der Allgemeinmediziner, „beeinflusst den Stoffwechsel positiv, lindert Erschöpfungserscheinungen, stabilisiert den Kreislauf und stärkt das Immunsystem, das ist wichtig bei der Vorbeugung von Krebs, aber auch in allen Krankheitsphasen.“ Achtsamkeit forderte anschließend Dr. med. Olrik Rau bei dem Kauf von so genannten „Antikrebsmitteln“ aus Drogerien, Apotheken und Heilpraxen, die oftmals keine Wirkung oder gar erhebliche Nebenwirkungen hätten. „Wenn zum Verzicht auf wichtige schulmedizinische Behandlungen geraten wird, handelt es sich meist um Scharlatanerie“, so der Mediziner. Abschließend berichtete Horst Pauly, Leiter der „Prostata - Krebsselbsthilfegruppe Halberstadt/Nordharz“ über seine ganz persönlichen Erfahrungen im Umgang mit der Krankheit. Seine Empfehlung: „Eine positive Einstellung zum Leben, gesunde Ernährung und viel Bewegung an der frischen Luft!“.

Die nächste GenerationenHochschule findet am 2. Februar 2010 zwischen 17 bis 19 Uhr im AudiMax auf dem Wernigeröder Hochschulcampus statt. Dr. Oliver C. Ruppel von der University of Namibia spricht zum Thema „Menschenrechte und Gewohnheitsrecht der indigenen Völker Namibias - Ein juristisches Spannungsverhältnis?“. Für eine Teilnahme an den Veranstaltungen der GenerationenHochschule ist eine Registrierung zu jeder einzelnen Vorlesung unter www.generationenhochschule.de nötig.

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