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US-Konjunktur drückt auf Ölpreis.

Bild: US-Konjunktur drückt auf Ölpreis.

(openPR) Der Ölpreis legt in den vergangenen Tagen einen eindrücklichen Sinkflug hin, der gestern nochmals leicht verlängert worden ist. Öl kostet trotzdem, gemessen an den aktuellen Verhältnissen bei Angebot und Nachfrage, zu viel. Das Angebot ist mehr als reichlich, die Nachfrage schwach, die wirtschaftlichen Aussichten bleiben eingetrübt. Im Detail sieht das so aus: Die Ölförder-Länder sitzen auf mehreren Millionen unangetasteter Förderreserven pro Tag. In den USA als wichtigster Ölverbraucher-Nation quellen die Öllager trotzdem beinahe über. Trotz einer längeren Phase kalter Winter-Temperaturen steigen die Ölvorräte diese Woche unerwartet deutlich an. Gleichzeitig müssen die USA auch im Dezember höhere Arbeitslosenzahlen und schwache Einzelhandels-Umsätze zur Kenntnis nehmen. Die US-Wirtschaft wird sich vorläufig schleppend entwickeln, was auf die Ölnachfrage drücken wird. Ähnliches wird auch in einem andern Schlüsselmarkt passieren. Die Geldpolitik der chinesischen Zentralbank soll wieder restriktiver werden, die Eigenmittel der Geschäftsbanken, die sich um Kredite der Zentralbanken bemühen, werden angehoben, ausserdem könnte im Laufe des Jahres der Leitzins angehoben werden, um einer zu stürmischen Wirtschaftsentwicklung mit der Gefahr erneuter Blasenbildung entgegenzuwirken. Europa und die USA sind davon noch ein gutes Stück entfernt. Die Leitzinsen sollen tief bleiben, die Geldmengen-Politik wird so gestaltet, dass die Wirtschaft mit ausreichend Liquidität versorgt wird. Das klappt vor allem in der Finanzwelt ausgezeichnet. Es werden allerdings nicht alle nahezu kostenlos (über tiefe Leitzinsen) bezogenen Milliarden-Kredite der Notenbanken in die reale Wirtschaft als Kredit weitergereicht. ‚Ein wenig’ landet davon in den Rohwaren-, Edelmetall-, Währungs- und Aktienmärkten. Zwecks rascher Geldvermehrung mit Wetten auf steigende Preise. Das führt zu Verzerrungen wie beim Öl- und Goldpreis. Beim Öl konnte damit der innert eines Jahres der Preis immerhin verdoppelt werden, beim Goldpreis darf man einen ähnlich beeindruckenden Anstieg bewundern. Auch der Aktienmarkt dreht wieder hoch. Solange dieser Kreislauf günstigen Geldes nicht mit höheren Leitzinsen unterbunden wird, dürfte auch der Ölpreis-Ballon prall gefüllt bleiben und nicht nachhaltig Luft verlieren. Eine restriktivere Geldpolitik würde allerdings die reale Wirtschaft, die weiterhin mit grossen Schwierigkeiten kämpft, erneut nachhaltig beschädigen. Deshalb dürfte sich an der aktuellen Hochpreis-Situation trotz unübersehbarer Überversorgung des Ölmarktes vermutlich nichts Gravierendes ändern. Es sei denn, es würden sich plötzlich lukrativere Anlagefelder für spekulatives Kapital öffnen.

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