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Mittelstand entwickelt Wege aus der Krise

(openPR) Immer noch bekommt die Weltwirtschaft die Auswirkungen der aktuellen Krise zu spüren. Sowohl kleine und mittlere als auch große Unternehmen sind betroffen. In der öffentlichen Diskussion werden allerdings die Sorgen und Bedürfnisse des Mittelstandes nur unzureichend berücksichtigt, obwohl dieser das Rückgrat der deutschen Wirtschaft bildet. Vor diesem Hintergrund führte eine Forschungsgruppe der privaten Fachhochschule der Wirtschaft in Bergisch Gladbach und Mettmann in Kooperation mit der UNITY, einer Unternehmensberatung für Strategien, Prozesse, Technologien und Systeme, im Herbst/Winter 2009 eine breit angelegte Studie mit Fokus rheinländischer Mittelstand durch. 800 Unternehmen aus Köln, dem Rheinisch-Bergischen Kreis und dem Kreis Mettmann wurden nach ihren Einschätzungen zu der aktuellen Situation befragt.


Es wurde deutlich, dass der Mittelstand in der Region Rheinland unmittelbar von den Auswirkungen der Krise betroffen ist und sich ohne diese besser entwickelt hätte. Nur 4 % der an der Studie beteiligten Unternehmen gaben an, überhaupt (noch) nicht von der Krise betroffen zu sein. Auf die schwierige Situation haben 80% der Mittelständler reagiert. Besonders viele griffen dabei auf Maßnahmen wie Kostensenkung, Absatzsteigerung und Prozessoptimierung zurück. 50 % der Teilnehmer der Studie, die die Auswirkungen der Krise spüren, setzten bereits Personal frei; weitere 41 % versuchen durch den Einsatz von Kurzarbeit einen potenziellen Personalabbau zu verhindern.
Neben diesen Maßnahmen überraschte eine überwiegende Unzufriedenheit über das bisherige Handeln der Politik. 41 % der Antworten entfielen auf eine eher negative Beurteilung, wohingegen 17 % der Antworten eine eher zufriedene Meinung darstellten. Ein Drittel der teilnehmenden Unternehmen beschränkte sich auf eine tendenzlose Meinung.
Auf das Thema Fremdkapitalgeber angesprochen, wurde - entgegen der oft in den Medien genannten Kreditklemme - eine überwiegende Zufriedenheit geäußert. Mehr als die Hälfte gaben an, dass sie zufrieden bis sehr zufrieden mit der Unterstützung der Fremdkapitalgeber sind. Allerdings zeichnete sich in Folgeinterviews der Befragung ab, dass Unternehmer zukünftig mit einem deutlich angespannteren Verhältnis rechnen.
Als größte Herausforderungen in dieser Krise werden gestiegene Anforderungen an Führungskräfte (Belastbarkeit, Glaubwürdigkeit, Kommunikationskompetenz) und eine allgemein pessimistische Grundhaltung sowie die Angst der Mitarbeiter vor dem Arbeitsplatzverlust angesehen. Positiv zu deuten ist, dass 76 % der Unternehmen glauben, aus der aktuellen Situation gestärkt hervorzugehen. Begründet wird diese Einschätzung durch eine Verdrängung von Wettbewerbern (68 %) und einer Verschlankung des Unternehmens (50 %).
Gemeinsam mit der FHDW tritt die UNITY für eine bessere Vernetzung und ein abgestimmtes Handeln der Vertreter aus Politik, Hochschule und Wirtschaft ein. Mit der Studie zeigen die Partner Möglichkeiten für Kooperationen sowohl zwischen Unternehmen als auch mit Hochschulen zur Stärkung der Innovationskraft der Unternehmen auf. In Bereichen des Innovationsmanagements, der Prozessoptimierung, des Liquiditätsmanagements und der Vertriebsoptimierung wünschen sich Unternehmen externe Unterstützung. In diesem Zusammenhang können auch Förderprogramme des Bundes in Anspruch genommen werden (siehe auch u.a. http://www.foerderdatenbank.de/). Die Hochschule ist gleichwohl gefordert, Weiterbildungskonzepte für das strategische Krisenmanagement zu entwickeln sowie Forschung zu neuen Zukunftsthemen zu betreiben.

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