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Wirtschaftsrat will Potentiale aus sinkenden Schülerzahlen in Bildung lenken

14.01.201017:30 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Stuttgart. Der Landesverband Baden-Württemberg des Wirtschaftsrates der CDU fordert angesichts der in den kommenden Jahren dramatisch sinkenden Schülerzahlen im Land eine zukunftsfähige Verwendung der dadurch eingesparten Haushaltsmittel. Dazu erklärte Dr. Ulrich Zeitel, der Landesvorsitzende des Wirtschaftsrates: „Der von Finanzminister Willi Stächele MdL genannte Fokus auf die Haushaltssanierung ist generell unter dem Gesichtspunkt der Generationengerechtigkeit zu begrüßen. Allerdings dürfen die Einsparungen durch die sinkenden Schülerzahlen nicht einseitig für die Sanierung des Landeshaushalts genutzt werden. Ein Großteil des Geldes muss für die Bildung und damit die Zukunftssicherung unseres Landes eingesetzt werden.“

„Der Wirtschaftsrat hat das Thema Bildung durch die Einrichtung einer Fachkommission nicht ohne Grund ganz oben auf die Agenda gesetzt. Der Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg ist in hohem Maße abhängig von der Bildung seiner Bürger. In einer globalisierten Welt können wir es uns überhaupt nicht leisten, in diesem Punkt nachzulassen und nicht alles Mögliche zu tun. Die derzeit noch wettbewerbsfähige Innovationskraft des Standorts Baden-Württemberg ist in weiten Teilen ein Erfolg der Anstrengungen in der Vergangenheit. Wenn wir dieses Niveau halten wollen, wir das in den kommenden Jahren nicht zum Nulltarif zu haben sein“, so der Landesvorsitzende.

Nach Ansicht des Wirtschaftsrats ist es mit einem Halten der aktuellen Schüler-Lehrer-Relation nicht getan. „Um auch in Zukunft das Beste aus den Kindern herauszuholen und gleichzeitig beim Wettbewerb um die klügsten Köpfe mithalten zu können, braucht Baden-Württemberg hervorragende Lehrer – und die wird es nicht für ein Butterbrot geben. Unserer Ansicht nach wird man künftig nicht um eine leistungsorientierte Entlohnung umhinkommen. Daneben muss auch endlich die kontinuierliche Weiterbildung für Lehrer auf die Tagesordnung der Bildungspolitik kommen. Zudem sollte auch der ein oder andere Schwerpunkt im Bildungskanon überprüft werden. DieVermittlung wirtschaftlicher Grundkenntnisse müsste zudem verbindlich in die Lehrpläne integriert werden“, so Dr. Zeitel weiter.

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