(openPR) Das neue Gesetz zur Patientenverfügung im Blickpunkt einer Tagung
Die Evangelische Akademie Meißen lädt vom 22. bis 24. Januar 2010
zur Tagung „Mein Wille geschehe“ - Das neue Gesetz zur Patientenverfügung ein.
Seit September 2009 ist das neue Gesetz zur Patientenverfügung in Kraft getreten. Im Vorfeld auf das heftigste umstritten (auch fraktionsübergreifend), ermöglicht es eine weitreichende Umsetzung des eigenen Willens und zwingt so zu intensivem Nachdenken darüber, was wirklich gewollt ist bzw. war.
Wenn sich infolge einer Krankheit oder eines Unfalls der betroffene Mensch nicht mehr äußern kann, können Angehörige, Pflegedienstleistende, Betreuer und Ärzte mit dieser Form des Patientenwillens konfrontiert sein. Wie hilfreich ist dieses Gesetz beim Versuch, mögliche extreme Situationen der Zukunft zu regeln?
Praktische, medizinische und juristische Aspekte kommen im Rahmen der Tagung zur Sprache.
Auf der Tagung wird u.a. Dr. Michael Wunder, Mitglied des Deutschen Ethikrates, zum Thema sprechen und für Diskussionen zur Verfügung stehen.
Folgende Themen werden auf der Tagung behandelt: Anmerkungen zu Auseinandersetzungen und Entstehungsgeschichte der Patientenverfügung, alte und neue Erfahrungen mit Patientenverfügungen, der Patientenwille und seine Grenzen, Patientenverfügung aus anthropologischer und ethischer Sicht, Erfahrungen eines Klinikseelsorgers mit Autonomie, Abhängigkeit und Fürsorge.
Die Tagung ist offen für alle Interessierte, Angehörige, Pflegedienstleistende, Betreuer und Ärzte.
Diese Veranstaltung gibt 10 Veranstaltungspunkte der Sächsischen Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung.
Anmeldungen und Detailprogramm unter www.ev-akademie-meissen.de oder unter 03521/4706-19 (Frau Bleßmann).
Tagungsleiter Dr. Jörg Michel steht für Rückfragen gern zur Verfügung (03521/4706-16)












