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S-Bahn-Chaos: Studierende fordern zweite Entschädigungsrunde

12.01.201008:54 UhrTourismus, Auto & Verkehr
Bild: S-Bahn-Chaos: Studierende fordern zweite Entschädigungsrunde

(openPR) AStA der Universität Potsdam fordert S-Bahn zu erneuten Entschädigungen für Studierende auf

Da das Chaos bei der S-Bahn Berlin GmbH immer noch nicht beseitigt ist und sich über die Wintermonate nochmals drastisch verschlechtert hat, fordert der Allgemeine Studierendenausschuss der Universität Potsdam zusätzliche Kompensationsleistungen seitens der S-Bahn.



"Es ist ein unhaltbarer Zustand der sich momentan bei der S-Bahn abspielt. Die Studierenden sind von immensen Einschränkungen betroffen - und das in der gerade beginnenden Prüfungszeit", stellt der in Berlin wohnende AStA-Referent Lars Neumann fest. Es ist offensichtlich, dass sich die Situation bei der S-Bahn nicht wie zunächst versprochen verbessert hat, sondern sich immer mehr verschlechtert. Eine Hiobsbotschaft folgt der nächsten. So sind laut S-Bahn momentan sogar weniger Züge als Anfang Oktober einsatzbereit.

Aufgrund der erneuten Einschränkungen fordert der AStA der Universität Potsdam eine erneute Entschädigung von der S-Bahn Berlin. "Die Situation bei der S-Bahn ist nicht länger tragbar. Es ist daher zwingend logisch, dass die S-Bahn Berlin nochmals ihre Kundinnen und Kunden entschädigt“, bekräftigt AStA-Verkehrsreferent Daniel Sittler. "Es muss aber darauf geachtet werden, dass die Studierenden nicht wieder – wie schon im Sommer 2009 – die Letzten sind, die entschädigt werden sollen, sondern diesmal von Anfang an mit berücksichtigt werden. Die erste Entschädigung konnte immer noch nicht ausgezahlt werden, da die S-Bahn die Studierendenvertretungen in Berlin und Brandenburg immer wieder vertröstet und das Verfahren in die Länge zieht, anstatt sich endlich mit ihnen über die bereits zugesagte Übernahme der Verwaltungskosten zu einigen“, so Daniel Sittler weiter.

"Da die S-Bahn offensichtlich nicht in der Lage ist, ihren Betrieb sicherzustellen, muss jetzt auch darüber nachgedacht werden, ob der Semesterticketpreis überhaupt noch gerechtfertigt ist und eine Senkung des Preises in Betracht gezogen werden sollte. Wenn die vereinbarten vertraglichen Leistungen nicht erbracht werden, müssen die Studierenden auch nicht den vollen Preis zahlen. Als erstes Entgegenkommen sollte daher auf die geplanten Preiserhöhungen verzichtet werden, da eine Verbesserung der momentanen katastrophalen Verkehrsverhältnisse für längere Zeit nicht in Sicht ist", stellt Enrico Schicketanz, AStA-Referent für Sozialpolitik, klar.

Der AStA kann die Forderungen der Politik nach erneuten Entschädigungszahlungen nur unterstützen, ebenso wie erste Überlegungen des Berliner Senates, das Monopol der Deutschen Bahn beim S-Bahn-Betrieb in Frage zu stellen und gar über einen Kauf durch das Land nachzudenken. "Die Hinhalteparolen des S-Bahn-Managements, dass man über erneute Kompensationszahlungen nachdenke, sind angesichts des täglichen Verkehrschaos vollkommen unverständlich und kontraproduktiv für eine langfristige Kundinnen- und Kundenbindung. Sie muss endlich handeln und auf ihre Kunden zukommen", konstatiert AStA-Referent Janosch Raßmann abschließend.

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