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Uhus geschützt und Bäume gepflanzt

22.12.200917:11 UhrEnergie & Umwelt
Bild: Uhus geschützt und Bäume gepflanzt
Uhu nach der Jagd
Uhu nach der Jagd

(openPR) Das Uhu-Projekt von Naturefund ist gesichert! Vor Weihnachten haben so viele Menschen mit einer Patenschaft den Kauf einer Streuobstwiese bei Limburg unterstützt, dass Naturefund wieder einen einzigartigen Lebensraum für die Natur bewahren kann. Gleichzeitig baut Naturefund weltweit Aufforstungsprojekte auf, bei denen die ersten Bäume noch nicht in den Himmel, aber unbeirrt wachsen. Gerade weil der Klimagipfel in Kopenhagen nur magere Ergebnisse brachte stimmt es um so hoffnungsfroher, wenn weltweit die vielen kleinen Projekte im Bereich Klimaschutz ihren Weg wenig beeindruckt fortsetzen. Ein weltweiter, tragfähiger Klimaschutz wird ohnehin nur in einem Zusammenspiel zwischen den Bewegungen der Großen und der unzähligen Kleinen möglich sein.



Mit dem Uhu-Projekt will Naturefund gemeinsam mit der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz (HGON) eine Streuobstwiese nahe Limburg schützen. Auf der Wiese jagt regelmäßig ein Uhu-Pärchen. In Mitteleuropa war der Uhu aufgrund von Verfolgung und dem starken Einsatz von Pestiziden fast ausgerottet. Intensive Schutzmaßnahmen in den 80er Jahren führten dazu, dass sich seine Bestände langsam erholten. In Hessen brütete die größte europäische Eule nach langer Zeit zum ersten Mal wieder in einem Steinbruch nahe dieser Streuobstwiese. Mittlerweile haben sich ihre Nachkommen ausgebreitet. Jedes Jahr brüten allein im Landkreis Limburg-Weilburg 7 bis 8 Uhu-Pärchen.

Aktuell baut Naturefund einen Waldfonds auf, der weltweit Schutz- und Aufforstungsprojekte fördert. Schon im Oktober begann Naturefund im Südwesten von Madagaskar drei Baumschulen aufzubauen, um hier den seltenen Dornbuschwald zu schützen. Gemeinsam mit den Bauern wurden dazu Samen von 75 einheimischen Baumarten gesammelt und die ersten 1.500 Töpfe bepflanzt. In vielen Gesprächen mit den ansässigen Gemeinden entschlossen sich die Menschen dann, gemeinsam eine Schutzfläche auszuweisen, in der kein Feuerholz mehr gesammelt werden soll. Naturefund hatte gemeinsam mit seinen Partnern vor Ort vorgeschlagen, ein Schutzgebiet von 80 Hektar auszuweisen. Doch in den Gesprächen kam immer wieder zur Sprache, wie sehr die frühere Artenvielfalt verschwunden ist. Mit großer Zustimmung wurde dann ein Schutzgebiet von 520 Hektar ausgewiesen!

Parallel dazu startete Naturefund ein Wiederaufforstungsprojekt in Kenia. Im Südwesten von Kenia liegt der 'Kakamega Forest', einer der letzten Regenwälder der Region. Auf Satellitenbildern rund um den 'Kakamega Forest' ist die Erde rot, denn so viele Menschen leben dort. Es gibt keinen Strom, kein Gas, und so kochen die Menschen mit Holz und Holzkohle. Woher sollen sie das Holz nehmen, wenn nicht ab und zu aus dem Wald? Ein Konflikt scheint vorprogrammiert. Gemeinsam mit der ortansässigen Organisation KEEP beginnt Naturefund ein Wiederaufforstungsprojekt mit vier Schulen. Neben Schulungen über das Aufziehen und Pflegen von Bäumen, wird auch ein System mit Baumpunkten eingeführt. Dabei erhalten die Schüler und Schülerinnen für jeden aufgezogenen Setzling und für jeden gepflanzten Baum Baumpunkte. Eine bestimmten Anzahl von Baumpunkten können sie anschließend für Nahrungsmittel, wie Maismehl oder Reis, eintauschen. Natürlich gehört dazu auch ein Wettbewerb zwischen den Schulen: Die Schule mit den meisten Baumpunkten gewinnt einen Preis.

Es sind die kleinen Schritte, die vielen Gespräche mit den Projektpartnern vor Ort, die Mut, viel Freude und trotz der noch langsamen Schritte in der großen Weltpolitik auch Hoffnung für das kommende Jahr machen.

Mehr über das Uhuschutzprojekt: www.naturefund.de/landpaten
Fotomaterial zum Naturefund Waldfonds finden Sie unter: www.naturefund.de/presseaktuell

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