(openPR) Jubel im bis auf den letzten Platz besetzten Opus des Theaters Hagen: Das „Weihnachtsoratorical“ reißt die Hagener mit. Zum Abschluss und Höhepunkt ihres Jubiläumsjahres hatte die ha.ge.we den Hagener Bürgerinnen und Bürgern am Montag (7.12.) ein Weihnachtskonzert zum Geschenk gemacht. Das Live-Musical nach Motiven des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach begeisterte mit glänzenden Solisten, überzeugendem Chor und hervorragend aufspielender Oratorical-Band unter der inspirierten Leitung seines Komponisten Christian Nagel. Doch der Applaus galt auch Harald Kaerger, Geschäftsführer der ha.ge.we, der das 90-Jahr-Jubiläum der Hagener Gemeinnützigen Wohnungsgesellschaft mit neun Publikums-Aktionen rund um die „90“ ganz den Hagener Bürgern widmete.
Jauchzet, frohlocket – mit den klassischen Tönen des Bachschen Weihnachtsoratoriums fängt alles an. Aber dann entzündet Nagels Weihnachtsoratorical mit Swing, Jazz und Pop ein Feuerwerk funkelnder Musicalsterne. Die Weihnachtsgeschichte wird zu Bildern einer Ausstellung im Museum, durch die die Evangelistin den Chor führt, der mit unbändiger Spielfreude die Rahmenhandlung begleitet – mal würdig-himmlische Heerschar, mal soulig-swingender Vollblut-Gospelchor, mal muntere Lämmerherde der Hirten von Bethlehem, schwarzes Schaf inklusive. Der Chor singt, spielt, tanzt und spiegelt das Geschehen: hinreißend. Mirjam, junge Museumsmitarbeiterin, ist verzweifelt. Kaum schwanger, verlässt ihr Freund sie und niemand, der ihr nahesteht, hat Zeit für ihre Sorgen, nicht der Vater, nicht die Freundin. Die Einzige, die sich kümmert, ist eine weise Putzfrau, die sich bald als echter Engel entpuppt. Gemeinsam mit ihren himmlischen Kollegen sorgt sie dafür, dass die christliche Geschichte ein gutes Ende nimmt und Mirjam wieder glücklich wird. „Das Herz des Menschen sehnt sich nach Ewigkeit und kann es nicht begreifen, dass Dinge endlich sind“, so Mirjams Geist, der das Mädchen als Schutzengel begleitet. Die Frohe Botschaft von der Ewigkeit Gottes für die Menschen verkündigen gegen alle Konvention ausgerechnet zwei Rap-Engel „aus der Unterschicht“ – eine fulminante Inszenierung, die das Weihnachtsoratorium mitten in unsere Zeit katapultiert.
Mitten in unsere Zeit passen – das war auch das Motiv, unter dem das Jubiläum zum 90-jährigen Bestehen der städtischen Tochter ha.ge.we stand. Mit einem außergewöhnlichen Festprogramm sorgte Geschäftsführer Harald Kaerger dafür, dass die Hagener Bürgerinnen und Bürger vom Geburtstag der Hagener Gemeinnützigen Wohnungsgesellschaft profitierten, und veranstaltete rund ums Jahr 9 Geschenk-Aktionen und eine Zugabe zum Thema „90“: 90 Straßenbäume für Hagen spendierte die ha.ge.we zum Auftakt im März, dann folgten drei Aktionen exklusiv für die Mieter – im April 90 Ostereier, im Mai 90 x 9 Geranien, im Juni 90 Café-Gutscheine – im Juli gab es 90 Sofaporträts in der City, 90 Schultüten kamen im August Hagener Erstklässlern zugute, im September verloste die ha.ge.we 90 Theatergutscheine, veranstaltete im Oktober einen Liederabend durch 9 Jahrzehnte und gab im November 9 x 90 Phoenix-Fanschals an die Hagener Basketballfreunde aus. Zugabe zum Abschluss des Jubiläumsjahres war jetzt das Weihnachtsoratorical, das die ha.ge.we den Hagenern zum Geschenk machte. „Ein Unternehmen wird nur dann erfolgreich 90 Jahre alt, wenn es ihm gelingt, immer für die Bedürfnisse der Zeit zu sorgen“, so Harald Kaerger. Damals, 1919, ging es um Abhilfe bei großer Wohnungsnot. Heute, 2009, ist hohe Wohnqualität zu gutem Preis Gebot der Stunde. „Als Hagener Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft sind wir für die Stadt und ihre Bürger da. Und genau so wollten wir unser Jubiläum feiern: mit und für Hagen und alle Hagener.“









