openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Übereifrige Schließung von regionalen Schlachthäusern

04.12.200911:31 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Übereifrige Schließung von regionalen Schlachthäusern
Naht das Ende regionaler Schlachthöfe? (Quelle: pixelio/Udo Böhlefeld)
Naht das Ende regionaler Schlachthöfe? (Quelle: pixelio/Udo Böhlefeld)

(openPR) Stuttgart, 05.12.2009. Dank dem Übereifer von Gemeinderäten und Bürgermeistern werden die meisten Schlachthäuser im kommunalen Besitz mit Ende dieses Jahres geschlossen. Die „EU-Verordnungen“ schrauben die hygienischen Anforderungen ab dem Jahr 2010 gnadenlos nach oben, erzwingen hohe Investitionen oder führen gleich zur Insolvenz der kleinen dezentralen kommunalen Schlachthäuser. Die Bundesregierung nimmt in Brüssel diese katastrophale Entwicklung widerstandslos hin.
Dabei brauchen sich unsere regionalen Schlachthäuser im jetzigen Zustand im Vergleich mit Rumänien, Bulgarien und anderen EU-Ländern nicht zu verstecken. Lebensmittelskandale treten in Deutschland nur im Zusammenhang mit Großbetrieben auf.
Kurze Transportwege zu den Schlachthäusern und regionale Vermarktung garantieren Transparenz und Vertrauen in die Fleischverarbeitung und sichern das Überleben vieler Kleinbetriebe zusammen mit den damit verbundenen Arbeitsplätzen im ländlichen Raum.
Der Hinweis, man könne in privaten Schlachthöfen schlachten, klingt wie Hohn. Welcher Unternehmer hat schon gerne Konkurrenz im eigenen Betrieb! Dazu kommen hohe Gebühren und lange Verkehrswege.
Wir befürchten, dass dies nur der Anfang der systematischen Ausrottung von kleinen Betrieben im Schlachtgewerbe insbesondere im ländlichen Raum ist.
„Die Großkonzerne wollen den Markt allein und mit regionaler Monopolstellung beliefern.“ Das liegt Kilian Kronimus, dem stellvertretenden Landesvorsitzenden der ödp, schwer im Magen. „Ich habe die Gammelfleischskandale noch lange nicht verdaut.“
Die ödp fordert daher sowohl den Erhalt der kommunalen Schlachthäuser durch die Absenkung der Fleischbeschaugebühren auf ein landeseinheitliches Niveau und die Rücknahme der neuen Hygienevorschriften auf das bisherige Niveau.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 377879
 100

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Übereifrige Schließung von regionalen Schlachthäusern“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von ödp Landesverband Baden-Württemberg

Bild: ÖDP-Landesparteirat: Risiken und Ungereimtheiten bei S 21 überwiegen.Bild: ÖDP-Landesparteirat: Risiken und Ungereimtheiten bei S 21 überwiegen.
ÖDP-Landesparteirat: Risiken und Ungereimtheiten bei S 21 überwiegen.
SUTTGART, 27.11.2010. Stuttgart 21 (=Tunnelbahnhof) oder modernisierter Kopfbahnhof 21 (K 21) war eines der wichtigen Themen des Landesparteirats der Ökologisch-Demokratischen Partei / Familie und Umwelt (ÖDP). Rund zwei Dutzend Kreisvorsitzende und Landesvorstandsmitglieder von Baden-Württemberg sprachen sich am vergangenen Wochenende einstimmig gegen das Milliardenprojekt Stuttgart 21 aus. Auch nach Beendigung der Schlichtungsgespräche sieht der Landesparteirat der ÖDP seine Vorbehalte bestätigt. Gerade die Gespräche im Rathaus in Stuttgart…
Bild: Auf zur nächsten Runde der Schlichtungsgespräche mit Heiner GeißlerBild: Auf zur nächsten Runde der Schlichtungsgespräche mit Heiner Geißler
Auf zur nächsten Runde der Schlichtungsgespräche mit Heiner Geißler
„Zuhören und zuschauen können bei den Schlichtungsgesprächen unter der Regie von Heiner Geißler, bringt verloren gegangenes Vertrauen zurück.“, so Bernd Richter, Landesvorsitzender und Spitzenkandidat der ÖDP bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg. „Traurig ist nur, dass der Untersuchungsausschuss des Landtags nicht das Gleiche schafft, nämlich dass unsere Landtagsabgeordneten öffentlich reden. Wieder entsteht bei den Menschen das Gefühl , dass ihnen Information vorenthalten und dass gemauschelt wird. Schade, dass die dafür verantwortliche…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Schlachthof in Brühl: Tierquälerei, illegales Schächten und Verdacht auf KorruptionBild: Schlachthof in Brühl: Tierquälerei, illegales Schächten und Verdacht auf Korruption
Schlachthof in Brühl: Tierquälerei, illegales Schächten und Verdacht auf Korruption
… gegen das Tierschutzgesetz, des Verstoßes gegen die Schlachtverordnung und wegen des Verdachts auf Korruption erstattet. Immer wieder dokumentieren Tierrechtler*innen massive Verstöße in Schlachthäusern, zuletzt in gleich mehreren Fällen in Nordrhein-Westfalen. "Wir sehen uns bei den Aufdeckungen immer wieder darin bestätigt, den Menschen die rein pflanzliche …
Vegane Gesellschaft Deutschland: Das Leiden hörbar machen
Vegane Gesellschaft Deutschland: Das Leiden hörbar machen
… der Supermarktkasse werden Milch, Eier und Steaks gescannt, dazu ertönen Tierstimmen: Angstvolles Muhen, panisches Gackern, gequältes Grunzen – aufgenommen in Mastbetrieben und Schlachthäusern. „Bring Liebe in Deinen Kühlschrank“, fordert die Stimme der Schauspielerin Stephanie Kindermann zum Sound von Moby. Die Idee von Christian Vagedes verzichtet …
Bild: Neuerscheinung: Balkan bittersüß – Abenteuer Alltag in Bosnien-HerzegowinaBild: Neuerscheinung: Balkan bittersüß – Abenteuer Alltag in Bosnien-Herzegowina
Neuerscheinung: Balkan bittersüß – Abenteuer Alltag in Bosnien-Herzegowina
… Sünden erlöst zu werden, Familien feiern ihre Festtage mit Bergen von Wurst und Badewannen voll Schnaps, auf Bauernhöfe heulen traumatisierte Hofhunde Besucher an, übereifrige Grenzbeamte kommentieren nicht nur das Gepäck, sondern auch die Fahrgewohnheiten. Erst der Jugoslawienkrieg hat den Staat Bosnien und Herzegowina 1995 hervorgebracht. Das Ergebnis …
Bild: Schlachthof-Skandale: ANINOVA kritisiert Gesetzentwurf zur VideoüberwachungBild: Schlachthof-Skandale: ANINOVA kritisiert Gesetzentwurf zur Videoüberwachung
Schlachthof-Skandale: ANINOVA kritisiert Gesetzentwurf zur Videoüberwachung
… besser erkennen und verfolgen zu können. Die Tierrechtsorganisation ANINOVA begrüßt grundsätzlich, dass damit erstmals offiziell anerkannt wird, dass Missstände in Schlachthäusern kein bloßes Einzelfallproblem sind. Gleichzeitig sieht die Organisation erhebliche Defizite im vorliegenden Entwurf. In den vergangenen Jahren wurden wiederholt Aufnahmen …
Bild: Ministerium machtlos: Tierquälerei in niedersächsischen Schlachthäusern -Videoüberwachung gescheitertBild: Ministerium machtlos: Tierquälerei in niedersächsischen Schlachthäusern -Videoüberwachung gescheitert
Ministerium machtlos: Tierquälerei in niedersächsischen Schlachthäusern -Videoüberwachung gescheitert
… Verbraucher*innen zum Handeln auf ------------------------------ Ende 2018 veröffentlichte das Deutsche Tierschutzbüro Bildmaterial aus zwei Schlachthöfen in Niedersachsen. Der Tierrechtsorganisation ist Videomaterial aus Schlachthäusern in Oldenburg und Laatzen (bei Hannover) zugespielt worden. Die Aufnahmen zeigten, wie brutal die Tiere in den Schlachthof und …
Bild: Alle Tiere wollen leben! - Ein Licht der Hoffnung am Schlachthof FuldaBild: Alle Tiere wollen leben! - Ein Licht der Hoffnung am Schlachthof Fulda
Alle Tiere wollen leben! - Ein Licht der Hoffnung am Schlachthof Fulda
… leben! - Ein Licht der Hoffnung am Schlachthof Fulda Am 17. und 18. Dezember 2015 findet in ganz Deutschland und in Österreich der inzwischen 4. Mahnwachenaktionstag vor Schlachthäusern statt. Am Schlachthof Fulda, Kruppstraße 6, 36041 Fulda wird die Mahnwache am Freitag, den 18.12.15, von 10 - 15 Uhr stattfinden. Aktivist*Innen aus 19 Städten alleine in …
Bild: Tierrechtler*innen & Polizei halten Tiertransporter am Tönnies Schlachthof in Weißenfels (Sachsen-Anhalt) anBild: Tierrechtler*innen & Polizei halten Tiertransporter am Tönnies Schlachthof in Weißenfels (Sachsen-Anhalt) an
Tierrechtler*innen & Polizei halten Tiertransporter am Tönnies Schlachthof in Weißenfels (Sachsen-Anhalt) an
… des Akkordes noch mehr Tiere leiden" so Denise Weber, Sprecherin vom Deutschen Tierschutzbüro e.V. In NRW und Niedersachsen haben Schwerpunkt-Kontrollen in Schlachthäusern massive Tierschutzverstöße festgestellt, teilweise wurden Schlachthöfe sogar geschlossen. Aufgrund von Corona finden derzeit allerdings solche Kontrollen in Niedersachsen nicht mehr …
Tagesthemen zur Schlachtung: Fehlbetäubungen im Akkord
Tagesthemen zur Schlachtung: Fehlbetäubungen im Akkord
… werden in Deutschland pro Jahr 500.000 Schweine und 200.000 Rinder bei vollem Bewusstsein gesiedet oder zerteilt. Tierschützer fordern ein Verbot von Akkordlöhnen in Schlachthäusern. In den gestrigen Tagesthemen betonte Klaus Tröger vom bundeseigenen Max Rubner-Institut für Sicherheit und Qualität bei Fleisch, dass die sogenannten Stecher in großen …
Bild: 17.09.2022: Demonstration „Schlachthäuser schließen!“ in DüsseldorfBild: 17.09.2022: Demonstration „Schlachthäuser schließen!“ in Düsseldorf
17.09.2022: Demonstration „Schlachthäuser schließen!“ in Düsseldorf
… dieses Jahr das Leid aller ‚Nutztiere‛“, sagt Jessica Ippisch, Ortsgruppenleiterin bei ARIWA Düsseldorf-Neuss. Allein 700 Millionen dieser Tiere sterben jedes Jahr in deutschen Schlachthäusern: meist als Kleinkinder nach wenigen Wochen Turbomast für die Fleischindustrie oder als „ausgediente Legehennen“ in kaputten, ausgelaugten Körpern. Denn auch in der …
Bild: Corona: Immer mehr Schlachthöfe betroffen - Tierrechtler*innen fordern SchließungBild: Corona: Immer mehr Schlachthöfe betroffen - Tierrechtler*innen fordern Schließung
Corona: Immer mehr Schlachthöfe betroffen - Tierrechtler*innen fordern Schließung
… Rezepte" so Peifer abschließend. Weitere Informationen zu den Aufdeckungen in Schlachthäusern: https://www.tierschutzbuero.de/realitaet-schlachthof (https://www.tierschutzbuero.de/realitaet-schlachthof) Weitere Informationen zur veganen Lebensweise und Rezepte: www.twenty4VEGAN.de (http://www.twenty4VEGAN.de) ------------------------------ Pressekontakt: Deutsches …
Sie lesen gerade: Übereifrige Schließung von regionalen Schlachthäusern