(openPR) Foglight sorgt für das Monitoring der Entwicklungs-, Prelife- und Produktionssysteme, JProbe unterstützt Entwickler beim Performance-Tuning
Köln, 2. Dezember 2009 – Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) setzt zur Überwachung ihres internen Systems zur Verarbeitung von Handelsumsätzen künftig auf Foglight. Die bewährte Lösung für das Application Management von Quest Software ermittelt neben Basis-Kennzahlen für IT-Ressourcen im Back-end-Bereich auch Business-relevante Daten, wie die Anzahl von Transaktionen und Usern sowie das Antwortzeitverhalten. Diese Werte und Events werden anschließend an das zentrale Event-Management-System, Service-relevante Daten von dort aus an das Service-Level-Management-System (SLM) weitergeleitet. Mittelfristig sollen auch die Grid-Komponenten in Foglight integriert werden.
Die LBBW ist eine Universal- und internationale Geschäftsbank mit Hauptsitz in Stuttgart. Gemeinsam mit ihren regionalen Kundenbanken Baden-Württembergische Bank (BW-Bank), Rheinland-Pfalz Bank und Sachsen Bank bietet sie alle Geschäftsarten einer modernen Großbank. Die IT der LBBW stellt die IT-Strukturen für die Financial Markets bereit. Hier wurde in den letzten eineinhalb Jahren Calypso eingeführt, ein Front-Office-System für
Zins- und Kreditderivate. Calypso ist eine durchgängig Java-basierte Anwendung, die zur effizienten Erfassung und automatisierten Verarbeitung von Handelsumsätzen dient.
Eines der Ziele des Projektteams für die Einführung von Calypso war es, das Monitoring der Systeme zu verbessern. Das bislang verwendete Monitoring-System HP Openview sollte beibehalten, für das Monitoring im Java-Umfeld sollte Foglight eingesetzt werden. „Uns war von vornherein wichtig, möglichst alle Daten in einer Oberfläche korrelieren zu können“, so Oliver Scholl, Leiter der Gruppe IT-FM Operations Management. „Wir haben uns deshalb für ein Schichtmodell entschieden: Foglight ermittelt alle relevanten Java-Daten aus Calypso, die dann an HP Openview übergeben werden.
Dieses liefert Basisdaten wie CPU- bzw. Netz-Auslastung. Die Daten werden nun verdichtet und an das SLM-System Oblicore weitergeleitet, wo sie weiter komprimiert werden“, so Scholl. „Damit erreichen wir, dass unser Fachbereich jeder Abteilung gegenüber eine Einschätzung der für ihn relevanten Kennzahlen geben kann.“
Integraler Bestandteil von Foglight ist der Transaktionsroboter. Dieser simuliert einen Anwender in der Infrastruktur und liefert Kennzahlen zur Verfügbarkeit und Performance der Anwendung. Die Dashboards können dann wiederum so erstellt werden, dass die Daten des Roboters mit anderen Daten korreliert und Handlungsempfehlungen abgeleitet werden können. „Der Transaktionsroboter ermöglicht uns das End-to-End-Monitoring. Wir können so beispielweise messen, ob die Anwendung gesund ist bzw. wie sich Rahmenparameter oder neue Funktionalitäten auf die Laufzeit auswirken“, fasst Oliver Scholl zusammen.
Ein Großteil der Entwickler und Business Analysten arbeitet darüber hinaus mit JProbe. Das umfassende Tool für das Performance-Tuning erleichtert die Fehlerdiagnose und beseitigt Leistungs- und Stabilitätsprobleme der Java-Anwendung Calypso.








