(openPR) Am 05./06.11.09 veranstaltete die LOGmbH in Bonn einen Presse-Workshop zum Thema „Supply Chain und Produktpiraterie“ und stellte die Lösung ProteXXion® vor:
IF YOU CAN MAKE IT – YOU CAN FAKE IT
Selbst wenn diese saloppe Behauptung zutrifft: Hoffen doch alle durch diese Praxis Geschädigten, dass die Piraten mit ihren Plagiaten nicht durchkommen – sondern das „Originale“, das „Echte“ und das „Wertvolle“ sowie die dazu gehörigen Erfinder als Sieger vom Platz gehen.
Viele Unternehmen und die ihnen zugehörigen Produkte und Marken kennen die Erfahrung, dass das Geschäft in Form von Kopien an ihnen vorbei geht oder sie selbst mit kopierten Komponenten betrogen werden. Umsatz- und Imageverlust sind die Folgen, gekämpft wird oft vergeblich auf juristischem Weg um Haftungsfragen und die Durchsetzung von Patentrechten am anderen Ende der Welt, denn immerhin wird ein Begriff wie „Geistiges Eigentum“ tangiert. Aber es geht noch existentieller: In Branchen wie der Pharmaindustrie oder Flugzeug- und Automobilindustrie kommen im Falle von Plagiaten Fragen nach dem Wohl von Leib und Leben ins Spiel, und in der Haut der Haftenden möchte keiner stecken.
Dabei genießt die Problematik den Nährboden der Globalisierung: Beschleunigung der Prozesse und immer komplexer werdende Strukturen – und damit immer weniger Kontrolle über Produkt und Prozess.
Doch genau darum geht es: Um die Kontrolle.
• Wie erkennt man, dass überhaupt gefälscht wird?
• Und wie unterscheidet man das Original vom Plagiat?
Der Schlüssel zur Beantwortung dieser Fragen liegt in der „Identität“ der Objekte. Beide – Original und Fälschung – sind in ihrer Materialstruktur Unikate und weisen daher auch einen je eigenen und damit von anderen zu unterscheidenden „Fingerabdruck“ auf.
Diese Erkenntnis hat die BTS Bayer Technology Services GmbH in Leverkusen in einer Technologie aufgenommen. Das Produkt ProteXXion® ist ein Verfahren, welches labelfreie Authentifizierung und Plagiatschutz ohne Markierung – sondern durch Abtastung der Oberflächenrauhigkeit mit einer hoch fokussierter Lichtquelle leistet.
In Kooperation mit der LOG Logistik-Systembetreuungs-Gesellschaft mbH in Bonn soll es nun den Untenehmen der Industrie zugänglich gemacht werden, und wurde daher vorab der Presse in Form einer zweitägigen Veranstaltung mit Themenschwerpunkt „Produktpiraterie und Supply Chain“ vorgestellt. Journalisten und Referenten aus den Bereichen Wissenschaft (TUB und TUM) und Wirtschaft (VDMA, BTS und LOG) ventilierten miteinander Problematik und Lösungsansätze. Die Stimmung war gut: Es ist immer schön Hoffnungsträger kennen zu lernen und zu wissen, dass das „Gute“, „Wahre“ und „Schöne“ eine Chance hat.
Autorin:
GISELA UPMEYER
Geschäftsführerin der
GMP MÜNCHEN
www.gmp-muenchen.de













