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Evonik setzt in Schanghai ein 250-Millionen-Euro-Signal

26.11.200917:04 UhrIndustrie, Bau & Immobilien
Bild: Evonik setzt in Schanghai ein 250-Millionen-Euro-Signal

(openPR) Konzern steigt mit einer der größten Investitionen der Konzerngeschichte in China zum größten Anbieter von Schlüsselprodukten für Spezial-Kunststoffe und Lacksysteme auf
- Nun komplett in Betrieb genommene Verbundanlage liefert Vorprodukte für hochmoderne Flachbildschirme und kraftstoffsparende Autoteile


- Vorstandsvorsitzender Dr. Klaus Engel: „Evonik hat auch in schwierigen Zeiten Kraft für Neues.“
- Globales Marktwachstum von fünf Prozent pro Jahr erwartet

Evonik Industries setzt mit einem seiner größten Chemieprojekte überhaupt ein Signal für neues internationales Wachstum: In Schanghai hat der Konzern jetzt die Arbeiten an einem Großkomplex für Kunststoffe, Kunststoff-Vorprodukte und Lacksysteme vollendet und die eine viertel Milliarde Euro teure Anlage komplett in Betrieb genommen. „Evonik hat auch in schwierigen Zeiten die Kraft für Neues“, so Dr. Klaus Engel, Vorstandsvorsitzender von Evonik Industries AG, zum feierlichen Start des neuen Chemie-Komplexes in China.

Die neue Anlage von Evonik liefert vom insgesamt mehrere Quadratkilometer großen Standort in Schanghai begehrte Vorprodukte, aus denen zum Beispiel PLEXIGLAS® für hochmoderne LED-Flachbildschirme entsteht, umweltfreundliche Lacke oder auch leichte und damit Kraftstoff sparende Kunststoffteile für die Automobilproduktion. Grundlage für diese und andere Erzeugnisse ist Methylmethacrylat (MMA) - ein Schlüsselprodukt. Engel: „Der globale Markt für MMA wächst jährlich um fünf Prozent. In China ist es noch deutlich mehr. Wir starten unsere neue Anlage mitten in dieser Boom-Region.“

Die Anlage im Weltmaßstab umfasst neben einer Jahreskapazität von rund 100.000 Tonnen MMA auch Betriebe für die Produktion von Methacrylsäure, Butylmethacrylat, Hydroxyester, Spezialmonomeren, Formmassen aus Polymethylmethacrylat (PMMA) sowie thermoplastischen Methacrylatharzen. „Wir können als einziges Unternehmen in der Region nahezu alle Spezialprodukte dieser Kategorie liefern“, hob Engel hervor.

Evonik hat die Herstellanlage für MMA im Shanghai Chemical Industry Park (SCIP) nach nur zwei Jahren Bauzeit und frei von jeglichen Arbeitsunfällen in Betrieb genommen und damit auch die Arbeiten am gesamten Komplex vollendet. „Mit der Inbetriebnahme der Verbundproduktion und der Einrichtung des Forschungs- und Entwicklungs-Zentrums in Schanghai entwickelt sich Evonik in China zum größten Anbieter von Methacrylat-Spezialitäten“, unterstrich Patrik Wohlhauser, Geschäftsführer der Evonik Degussa GmbH, die Bedeutung des Großprojekts. Im Forschungszentrum befinden sich - auf einer Fläche von 25.000 Quadratmetern - moderne Labors für Forschung, Entwicklung, Anwendung, technischen Kundenservice sowie eine Technikumsanlage für Polymertechnologie. Evonik beschäftigt am SCIP-Standort in Schanghai rund 300 Mitarbeiter.

„Mit dem Projekt haben wir ein einzigartiges Verbundkonzept verwirklicht; mit der Wahl, eine C4-Anlage für die MMA-Herstellung zu bauen, zudem unsere Technologieplattform maßgeblich erweitert“, betonte Gregor Hetzke, Leiter des Evonik-Geschäftsbereichs Performance Polymers.

Evonik verfügt jetzt über MMA-Verbundstandorte in den USA, Europa und China. „Das ermöglicht unseren Kunden, in jeder dieser Regionen die Produkte aus einer Hand zu beziehen – jetzt auch in China“, ergänzt Hetzke. Außerdem könne Evonik in Asien ab sofort sehr viel kürzere Lieferzeiten anbieten. „Wir folgen damit unseren wichtigsten globalen Kunden, die in China investieren, und die wir nun auch hier aus lokaler Produktion versorgen können.“

Neben der Nutzung auch anderer C4-Rohstoffquellen bezieht Evonik auf SCIP Isobuten per Pipeline von der Shanghai SECCO Petrochemical Co. Ltd. Die Kooperation zwischen den beiden Unternehmen ist ein weiteres gelungenes Beispiel für ein optimales und überdies äußerst umweltfreundliches Management von Rohstoffströmen auf SCIP.

Evonik erwartet in den nächsten Jahren ein stetiges Wachstum für Methacrylate und PMMA-Formmassen. Zu den wichtigsten Treibern zähle der Megatrend Energieeffizienz. „Mit unseren Produkten bieten wir zahlreiche Lösungen an, etwa für die Solarindustrie oder zur Gewichtsreduzierung in der Automobilindustrie. Unsere Materialien finden aber auch zunehmend Anwendung im Bau- und Architekturbereich, sowie beim Lärmschutz“, erklärte Hetzke.

Auch für die dynamisch wachsende Elektronikindustrie bietet Evonik mit Formmassen aus PLEXIGLAS® einen entscheidenden Beitrag in der neuen Generation von LED Flachbildschirmen. Im Bereich Farben und Lacke hat Evonik zudem mit den VISIOMER® Monomeren wichtige Produkte für Wasser basierte Formulierungen entwickelt, die dem Umweltschutz dienen – einem in China wichtigen Zukunftsthema.

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