(openPR) Gauting, den 26.11.2009. Wer selbstbewusst auftritt, hat es im Beruf leichter. In der Theorie hört sich das ganz einfach an, wie aber gehe ich in der Praxis mit Lampenfieber und Unsicherheiten um? Wie wirke ich autentisch ohne mich zu verstellen? Trainerin Bettina Stackelberg gibt Tipps, wie man gelassen das Vorstellungsgespräch meistert und trotzdem zu seinen Ängsten stehen kann.
Trotz guter Vorbereitung auf das Bewerbungsgespräch weiß jeder Personaler, dass Bewerber nervös sind und ihnen die Übung fehlt – alles andere wirkt auch abgebrüht und geschauspielert. „Machen Sie es sich leicht! Stehen Sie zu Ihrem Lampenfieber und zu Ihrer Unsicherheit! Grinsen Sie und sagen Sie: Holla, ich bin doch ganz schön nervös – es geht mir um viel!“, empfiehlt Bettina Stackelberg, Buchautorin und Trainerin zum Thema Selbstbewusstsein. “Dadurch wirken Sie natürlich und nicht supercool, was Ihnen leicht als Arroganz ausgelegt werden kann.“
Blickkontakt und die richtige Körperhaltung geben Sicherheit
Ruhige Hände, direkter Augenkontakt und eine angemessene Körpersprache – das richtige Maß aus zuhören = zurücklehnen und sprechen = vorbeugen, reduzieren das Lampenfieber. „Sie haben das Recht, sich wohlzufühlen. Wenn also eine Lampe blendet oder es zieht, dann bitten Sie ihren Gesprächspartner, die Lampe wegzudrehen oder das Fenster zu schließen“, ermutigt die Expertin. „Zum Wohlfühlen gehört auch die richtige Kleidung. Ziehen Sie etwas an, das passt und gut sitzt, damit Sie nicht ständig nesteln müssen.“
Sich nicht unter Wert verkaufen
Neben der guten Vorbereitung auf Vorstellungsgepräch bringen Bewerber – auch als Einsteiger – viel mit. Sie kommen gut gerüstet aus ihrer Ausbildung oder ihrer beruflichen Laufbahn. Sie haben Enthusiasmus und Elan neu starten zu wollen und bringen frische Ideen in das Unternehmen. „Sie haben etwas zu bieten. Wichtig ist aber auch, dass Sie schonungslos ehrlich zu sich selbst sind. Nur das bringt Sie weiter“, betont Die Frau fürs Selbstbewusstsein. „Selbstbewusstsein bedeutet: Ich kenne mich mit mir aus, ich kenne meine Stärken und meine Schwächen, meine Ressourcen und Grenzen und bin im Großen und Ganzen zufrieden damit.“
Eine Auszeit hilft gegen Bewerbungsfrust
Gefühle wollen gelebt und geachtet werden, deshalb ist eine Zeitspanne zum wütend, genervt und verzweifelt sein eine grundlegende Voraussetzung, um Abstand zu gewinnen und wieder Energie zu tanken. „Wenn Sie dann Ihren Frust hinter sich gelassen haben, ist Analyse und Aktion angesagt. Ein Brainstorming mit guten Freunden und Kollegen kann viel bewegen. Viele Köpfe kommen auf mehr Ideen“, motiviert Bettina Stackelberg. „Die Gründe können vielfältig sein. Falsche Branche, falsche Firma oder Unternehmensgröße, falsche Stelle? Nach der Analyse entwickeln Sie eine abgeänderte Strategie und müssen eine klare Entscheidung fällen.“
Weitere Informationen zum Thema Selbstbewusst und Tipps im Umgang mit den Herausforderungen im Berufsleben finden Sie unter www.Bettinastackelberg.de.












