(openPR) Für viele Menschen ist das Thema Bewerbung oft ein Buch mit sieben Siegeln. Unzählige Dinge gibt es zu beachten. Jeden Experten, den man fragt, hält eine andere Antwort bereit. Jedoch, darüber möchte ich Sie hier nicht informieren. Ich möchte Ihnen aufzeigen, wie wichtig das Telefonat im gesamten Prozess einer Bewerbung ist. Und es ist wichtig!
Haben auch Sie sich schon einmal gefragt, warum Ihre Bewerbung nicht den gewünschten Erfolg hatte? Eventuell lag es ja daran, dass Sie im Vorfeld nicht angerufen haben! Ja, Sie lesen richtig, ein Anruf ist für einen effektiven Start in die erfolgreiche Bewerbung sehr wichtig.
Bevor Sie in Zukunft eine Bewerbung versenden, beachten Sie bitte folgendes:
Es gibt Anzeigen mit und ohne Ansprechpartner. Dies ist schon die erste Hürde, die bewusst oder unbewusst vom suchenden Unternehmen „eingebaut“ wird. Bei Anzeigen ohne Ansprechpartner sollten Sie diesen telefonisch erfragen. Es kann ein erster Test sein; ist der Bewerber bereit oder in der Lage, den „richtigen“ Ansprechpartner zu ermitteln? Bei Anzeigen mit angegebenem Ansprechpartner sollen Sie stets anrufen. Warum hat man ihn sonst mit in der Anzeige angegeben?
Da Sie oft nicht sofort an den richtigen Ansprechpartner gelangen, lassen Sie sich nicht abwimmeln. Hier hilft „positive Hartnäckigkeit“ um an sein Ziel zu kommen.
Was sollte ich bei einer telefonischen Bewerbung beachten?
1. Sie bauen ein Beziehungsverhältnis auf
Der Aufbau einer guten Beziehung in einem Gespräch entscheidet häufig über Erfolg oder Misserfolg einer Bewerbung. Nur wenn Sie es schaffen, eine positive Gesprächsatmosphäre herzustellen, werden Sie Erfolg haben. Jeder verbindet eine Stimme immer mit einem bestimmten Bild über einen Menschen. Seien Sie höflich, bestimmt, kompetent und zeigen Sie sich motiviert bzw. zielorientiert. Wenn Ihnen dies gelingt, haben Sie eventuell schon ein positives Image beim Ansprechpartner erzeugt und sind kein unbekannter anonymer Bewerber mehr.
2. Sie bekommen Informationen, die nicht in der Anzeige stehen
Sie kennen den Spruch: Wer fragt, der führt! Hier haben Sie jetzt die Chance nach fehlenden Informationen zu fragen, die nicht in der Anzeige stehen. Sie können somit schon im Vorfeld abklären, ob sich eine schriftliche Bewerbung für Sie überhaupt lohnt. Und bedenken Sie: Fragen zeigen, dass Sie ein aktives Interesse an einer Sache haben. Dies wird von vielen Personalleiter/innen positiv und als echte Motivation des Bewerbers gedeutet.
3. Sie haben die Möglichkeit, auf Sprachmuster zu achten
Sie wissen um die Bedeutung von Sprachmustern in der Kommunikation. Nur wenn Sie erkennen was für ein „Typ“ Ihr Gesprächspartner ist, können Sie positiven Einfluss auf das Gespräch nehmen. Zudem erkennt man im Gesprächsverlauf oft schon sehr früh, welche Werte und Kompetenzen dem Personalleiter wichtig sind bzw. welche Ansprüche er an einen Bewerber stellt. Dieses Wissen kann Ihnen bei der Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch von großem Nutzen sein. Wenn Sie hier einen guten Eindruck machen, wird sich der Personalleiter mit großer Wahrscheinlichkeit beim Bewerbungsgespräch positiv an Sie erinnern.
Und wie gesagt, wenn Sie wissen, was für ein Typ der Personaler ist, dann können Sie in seiner Sprache sprechen.
4. Sie legen den Grundstein für ein anschließendes Bewerbungsgespräch
Wenn Sie jetzt noch die Bewerbungsunterlagen entsprechend gestalten (z.B. namentliches Anschreiben, Briefgestaltung abgestimmt auf den jeweiligen Gesprächstyp, Sonderbriefmarke, usw.) sollte dem Bewerbungsgespräch nichts im Wege stehen.
Und, wenn Sie mehr wissen wollen bzw. ein persönliches Telefontraining zu diesem Thema besuchen möchten, einfach melden.
Viel Erfolg bei Ihrer nächsten Bewerbung!
Telefontrainer & LifeStyleAdviser Udo Peilicke












