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Delfinschutz-Organisationen konfrontieren Playmobil

25.11.200917:00 UhrFreizeit, Buntes, Vermischtes
Bild: Delfinschutz-Organisationen konfrontieren Playmobil
WDSF-Geschäftsführer kritisiert Playmobil
WDSF-Geschäftsführer kritisiert Playmobil

(openPR) (Zirndorf/Fürth – Hagen-Westf. – Radolfzell - jsg) Die deutschen Delfinschutz-Organisationen „Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF)“ und „Projekt Walschutzaktionen (ProWal)“ kritisieren den Spielzeughersteller Brandstätter aus Zirndorf (Fürth) mit seinem Produkt „Playmobil“ aufgrund des Angebots eines Spielzeug-Delfinariums und einem Duo-Pack „Pflegerin mit Delfinjungen“. Nachdem die beiden Delfinschutz-Organisationen Brandstätter bereits im Oktober auf mögliche pädagogische Verfehlungen aufmerksam gemacht hatten und der Spielwaren-Markführer nicht reagierte, baten die Tierschützer einen Diplom-Pädagogen um Stellungnahme.




Das Spielzeug-Angebot eines komplett ausgestatteten „Delfinariums mit Zuschauertribüne, Grotte mit Sichtfenster sowie eines drehbaren Krans mit Ball und Transportmatte für die Delfine“ vermittle Kindern ein völlig falsches Bild einer Spezies, die teilweise bereits vom Aussterben bedroht sei und deren Haltung in Delfinarien für Show-Zwecke missbraucht würde. Das weitere Playmobil-Produkt „Pflegerin mit Delfinjungen“ suggeriere, dass es normal sei, dass Delfine am Strand mit Fisch gefüttert würden, so die beiden gemeinnützigen Organisationen.

Der Dipl.-Pädagoge und Biologe Norbert Kochhan aus Leverkusen, der als Logopäde arbeitet und sich selbst intensiv im Wal- und Delfinschutz engagiert, stuft das Delfinarium der Marke Playmobil pädagogisch als äußerst bedenklich ein: „Einige Eltern meiner vorwiegend kleinen Patienten sind entsetzt, dass ein Delfinarium als verniedlichendes Spielzeug auf den Markt gebracht wurde. Für eine pädagogische Arbeit und als Spielzeug ist dieses Produkt aus meiner Sicht nicht empfehlenswert, da es die Realität verharmlost und somit die Kinder in ihrer Auffassung von Tieren und deren Haltung in eine falsche Bahn führt“, so der diplomierte Pädagoge.

Die Tierschutz-Organisationen arbeiten eng mit dem Ex-Fernsehtrainer der Serie „Flipper“, Ric O’Barry zusammen, der als Dokumentar-Hauptdarsteller in dem aktuellen Kinofilm „Die Bucht“ massiv vor dem Besuch von Delfinarien warnt, zumal die Show-Delfine überwiegend aus ursprünglichen Wildfängen der grausamen Delfintreibjagden, wie etwa in Japan, stammten. Der spannende Anti-Delfinarienfilm wurde in der letzten Woche in Hollywood für einen Film-Oscar nominiert.

WDSF und ProWal raten gerade in der Weihnachtszeit dringend vom Kauf von Spielwaren ab, die schützenswerte Arten als pädagogisch nicht wertvolles Spielzeug verniedlichen. Die beiden Organisationen wollen noch im Dezember vor dem Firmensitz in Zirndorf, dem der Playmobil Funpark angeschlossen ist, eine Demonstration durchführen, um auf ihr Anliegen aufmerksam zu machen.--

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