(openPR) Die Osnabrücker GRÜNEN zeigen sich erfreut darüber, dass die niedersächsische Landesregierung vor kurzem ein Projekt beschlossen hat, um die Seniorenfreundlichkeit im Einzelhandel zu verbessern. „Wir sehen darin eine Bestätigung für unsere Bemühungen vor Ort. Die Osnabrücker Seniorenpolitik ist der Landesregierung allerdings eine Nasenlänge voraus.“ Dies erklärt Anke Jacobsen, sozialpolitische Sprecherin der GRÜNEN-Fraktion.
Bereits im Juli 2008 haben die Osnabrücker GRÜNEN „Seniorenfreundlichkeit“ im Rat thematisiert und die Initiative „Seniorenfreundlicher Service in Osnabrück“ sei daraufhin gestartet worden. „Bei Einzelhandel, Dienstleistern und Handwerk soll das Bewusstsein für die Bedürfnisse älterer Menschen geschärft werden. Die Umsetzung erfolgt durch den Seniorenbeirat der Stadt Osnabrück. Eine Zertifizierung seniorenfreundlicher Einzelhändler und Dienstleistungsbetriebe ist ebenfalls Teil des Konzeptes“, stellt Anke Jacobsen fest. Führende Vertreter der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland, der Kreishandwerkerschaft und des Einzelhandels haben inzwischen dem Seniorenbeirat ihr Interesse bekundet und ihre Kooperation angeboten.
Als Erfolg könne auch der „Tag der Generationen“ auf dem Osnabrücker Jahrmarkt verbucht werden. „Auf Großeltern mit ihren Enkelkindern warten spezielle Aktionen und vergünstigte Angebote“, erläutert Anke Jacobsen. Mitglieder des Seniorenbeirats hatten zuvor bei einer Begehung den Jahrmarkt auf seine Seniorenfreundlichkeit getestet. Sie haben dabei feststellen können, dass barrierefreie Aufgänge, Sitzmöglichkeiten und gut erreichbare Toiletten nicht nur für Senioren, Rollstuhlfahrer und Gehwagen wichtig, sondern auch für Kinderwagen und Familien mit Kleinkindern angenehm sind.
„Wir wollen mit unseren Aktivitäten auch dazu beitragen, dass die Rede von der „Überalterung der Gesellschaft“ zum Unwort wird.“ Seniorenpolitik werde wird auch in der Kommune in Zukunft eine wesentlich größere Rolle spielen. „Wir müssen Rahmenbedingungen schaffen, in denen das Alter in seiner Vielfalt als lebenswerter erlebt werden kann. Auch im Alter müssen ein selbstbestimmtes Leben, kulturelle und soziale Teilhabe möglich sein“, so Anke Jacobsen abschließend.













