(openPR) Unterföhring - Für den Laien ist sie ein unscheinbares, langes Metallrohr, für Technik-Fans ein faszinierender Apparat: Eine Geothermie-Tauchkreiselpumpe, auf engstem Raum vollgepackt mit modernster Technik und für viele Jahre Arbeit unter extremen Bedingungen konzipiert. Dieses Herzstück der Thermalwasserförderung hat die Geovol Unterföhring nun in ihre Geothermie-Förderbohrung eingebaut und damit die letzte Voraussetzung für die Aufnahme der Wärmelieferung Mitte November geschaffen.
Fast 30 Meter lang, bei nicht einmal 20 Zentimetern Durchmesser, ist die schlanke Pumpe, die auf 600 Meter Tiefe in das Bohrloch versenkt wurde. Dort hängt sie rund 450 Meter tief im Thermalwasser, das aufgrund des natürlichen Drucks nur bis rund 150 Meter unter die Erdoberfläche ansteigt. Die fehlenden 150 Meter Höhe werden mit Hilfe der Tauchkreiselpumpe überwunden, ehe das gut 86 Grad heiße Wasser in die Wärmetauscher der Energiezentrale fließen kann.
Die in Unterföhring verwendete Pumpe ist für eine Förderung von bis zu 75 Litern pro Sekunde ausgelegt, was rund 6.500 Kubikmetern Thermalwasser pro Tag entspricht. Geovol-Geschäftsführer Peter Lohr zeigte sich nach erfolgreichem Probebetrieb der Pumpe hochzufrieden: „Es ist faszinierend, mitzuerleben wie sich der Wärmekreislauf Stück für Stück schließt. Jetzt wird es nur noch wenige Tage dauern, bis unsere Kunden die Vorzüge der umweltfreundlichen Wärmeversorgung genießen können.“
Dr. Norbert Baumgärtner












