(openPR) Unterföhring – Nur wenige Wochen nach der Grundsteinlegung für die Energiezentrale konnte auf der Geovol-Baustelle am Unterföhringer Etzweg das Richtfest für das Herzstück der Geothermie-Anlage gefeiert werden. „Unser Geothermieprojekt ist erfolgreich, unfallfrei und glücklich verlaufen“, stellte Bürgermeister Franz Schwarz zufrieden fest, „und es ist auch ein Beweis dafür, dass Mut belohnt wird.“ So habe man bereits lange vor Beginn der Bohrungen mit dem Bau des Fernwärmenetzes begonnen und sei deshalb in der Lage, noch im September diesen Jahres mit der Wärmelieferung an die ersten Kunden zu beginnen. Dieses ehrgeizige Ziel habe nur erreicht werden können durch das Zusammenwirken aller am Bau beteiligten Firmen und Stellen, denen Schwarz für den „unheimlich fleißigen Einsatz“ dankte. Großes Lob hatte der Bürgermeister auch für seine Gemeinderatskollegen aller Fraktionen parat: „Das Projekt war und ist getragen von einer tollen Einstimmigkeit. Wir zerreden die Dinge nicht, sondern packen sie an und erledigen sie.“
Geovol-Geschäftsführer Peter Lohr freute sich darüber, dass der Bau der Energiezentrale, wie schon bisher das ganze Geothermieprojekt, „absolut im Stundenplan“ liege. Unter Hinweis auf die beiden frisch angelieferten Heizkessel für die Ersatz- und Spitzenlastversorgung meinte Lohr, man wolle diese so wenig wie möglich benutzen und im Kesselhaus lieber weiter „feiern statt feuern“. Schließlich solle der weitaus größte Teil der Wärmeversorgung aus der umweltfreundlichen Geothermie stammen. „Zum Schluss bekommt dieses Gebäude noch eine Fotovoltaik-Anlage auf das Dach und wir haben ein echtes Zentrum der regenerativen Energie geschaffen.“
Zimmerermeister Martin Kroh schließlich setzte mit dem traditionellen Richtspruch den Schlusspunkt der Veranstaltung. Mit einem dreifachen Hoch auf Bauherrn, Planer und Handwerker wünschte er dem Bau weiterhin einen zügigen und unfallfreien Verlauf.
Dr. Norbert Baumgärtner











