(openPR) Hörspiel live in der Dunkelheit eines Museums für drei Sprech-Stimmen und einen Kontrabass mit Ruth Geiersberger, Martina Couturier, Martin Pfisterer, (SprechPerformance) und Klaus Janek (Kontrabass)
Wegen des großen Erfolges Anfang dieses Jahres präsentiert das Ägyptische Museum München erneut die Performance „Die letzten Dinge“ der Münchner Künstlerin Ruth Geiersberger. Drei reguläre Vorstellungen und eine Zusatzvorstellung waren restlos ausverkauft, viele Interessenten gingen leider leer aus. Vom 17. bis 19. November besteht nun noch einmal die Chance, das beeindruckende „Live-Hörspiel“ zwischen den Original-Exponaten des Museums zur erleben. Der Vorverkauf startet am 12. Oktober.
Über das Projekt „Die letzten Dinge“
Der Tod ist je nach Glauben Ende, Anfang oder Zwischenstation. In jedem Fall ist der Tod ein Ereignis, dem kein Mensch auskommt. Nach dem „Rollatorenkonzert“ 2008, bei dem das Thema „Alter“ im Mittelpunkt stand, geht die Münchner Performancekünstlerin Ruth Geiersberger in ihrem neuesten Projekt noch einen Schritt weiter und fragt, was bleibt, wenn der Mensch gestorben ist.
Zwischen den Exponaten findet die Annäherung an ein ewiges Mysterium statt: Was ist der Tod, das Leben? Was bleibt davon? Es tauchen Fragen auf nach Hinterlassenschaften, Wertigkeiten, Erinnerungsmechanismen, nach Trauerarbeit, rituellen Handlungen, und schließlich auch nach dem Sinn des Lebens. Gespräche mit alten Menschen in München und Berlin und mit Mitarbeitern von Hospizeinrichtungen sowie Texte u.a. von Yoko Ogawa, Beate Lakotta und Kurt Benning liefern die Grundlage für das Hör-Spiel in der geheimnisvollen Dunkelheit des Museums. Komponist ist der Berliner Kontrabassist Klaus Janek.
Das Staatliche Museum Ägyptischer Kunst ist als Spielort naheliegend, weshalb das Museum dieses Projekt auch unterstützt: „Ein Museum mit Vitrinen, die wie Särge für Dinge aus längst vergangenen Zeiten wirken, scheint mir für ‚Die letzten Dinge’ der geeignete Ort zu sein. Jeder hinterlässt sein Leben als Abdruck in der Welt. Und ist nicht die Welt erst durch diese Hinterlassenschaften existent?“, so die Künstlerin. „Im alten Ägypten und in Rom wurden zu gesellschaftlichen Feiern Miniatursärge herumgereicht, um die Gäste daran zu erinnern, dass sie den Augenblick voll und ganz genießen sollten...“
Wann: 17. bis 19. November 2009
Einlass 19.30 Uhr, Beginn 20.00 Uhr
Wo: Staatliches Museum Ägyptischer Kunst München
Residenz, München
Vorverkauf: ab 12.Oktober 2009
Tickets: telefonisch unter 089/289 27 630












