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Opel-Debakel eher den Unionsparteien angelastet

06.11.200913:11 UhrTourismus, Auto & Verkehr

(openPR) Der Autobauer Opel wird nicht, wie von Mitarbeitern und Bundesregierung favorisiert, an den kanadisch-österreichischen Autozulieferer Magna verkauft. Stattdessen verbleibt das Unternehmen beim bisherigen US-Mutter-Konzern General Motors, der bereits einen harten Sparkurs angekündigt hat. Die Mehrheit der befragten Bundesbürger (72 Prozent) wertet den geplatzten Magna-Deal als Niederlage für die gesamte Bundesrepublik. Am kritischsten zeigen sich hier die befragten Wähler der SPD (79 Prozent), am vergleichsweise unkritischsten die Wähler der FDP (66 Prozent).

Dies sind Ergebnisse der täglichen Befragung "YouGov 12nach12" des Markt- und Meinungsforschungsinstituts YouGov. Befragt wurden knapp 700 wahlberechtigte Deutsche.

Als Niederlage für die amtierende schwarz-gelbe Bundesregierung und die im Amt bestätigte Bundeskanzlerin Angela Merkel bezeichnen jeweils 60 Prozent der Befragten den Verhandlungsverlauf. Interessanterweise wird die attestierte Niederlage etwas stärker der Union als der SPD angelastet, die bis zur Bundestagswahl 2009 ebenfalls am Verhandlungstisch saß. Die Mehrheit (52 Prozent) der Befragten schließt sich der Aussage an, dass der geplatzte Magna-Deal eine Niederlage für die Unionsparteien darstelle. Als Niederlage für die SPD werten dies lediglich 44 Prozent.

Was die generellen Zukunftsaussichten des Autoherstellers Opel angeht, zeigen sich die befragten Bundesbürger pessimistisch. 62 Prozent der Befragten können sich nicht vorstellen, dass der angeschlagene Autobauer nach dem geplatzten Magna-Deal noch eine Zukunft hat. Am vergleichsweise optimistischen zeigen sich diesbezüglich die Wähler der Unionsparteien (50 Prozent räumen Opel eine Zukunft ein). Durchgehend kritisch zeigen sich dagegen die Wähler der übrigen im Bundestag vertretenen Parteien: 67 Prozent der befragten Wähler von SPD, FDP und Die Linke und 66 Prozent der Wähler von Bündnis 90/Die Grünen glauben nicht an eine Zukunft des Autoherstelllers.

Weitere Informationen finden Sie unter www.yougov.com und www.12nach12.de.

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