(openPR) Wie die Gemeinde Betriebe im Ort hält
Im Rahmen der kommunalen Wirtschaftsförderung werden solide, zuverlässige und aussagekräftige Marktdaten zur Ansprache und Information möglicher Unternehmen und Investoren immer wichtiger. Nur wenn die Kommunen die Bedürfnisse der ansässigen Unternehmen kennen, können diese ihre Anstrengungen und Ressourcen - für eine dynamische wirtschaftliche Entwicklung der jeweiligen Kommune - zielgerichtet einsetzen.
Warum sollte sich ein Gemeindevertreter für Wirtschaftsmonitioring interessieren?
Gerald Mathis: Eine der wichtigsten Aufgaben als Bürgermeister oder Gemeinderat ist es, den Bestand an Unternehmen in der Gemeinde zu halten. Dazu ist es wichtig, den Kontakt zu den ansässigen Unternehmen zu pflegen. Man sollte wissen, welchen Flächenbedarf sie haben oder aus welchen Gründen die Unternehmen mit ihrem Standort (un-)zufrieden sind? Antworten auf diese und viele weitere Fragen liefert das Wirtschaftsmonitoring/Wirtschaftsbarometer des ISK-Institut für Standort-, Regional- und Kommunalentwicklung.
Wie funktioniert das in der
Praxis?
Mathis: Um den Ziel einer optimalen und anforderungsorientierten Bestandspflege und Betriebsbetreuung durchgängig gerecht werden zu können, ist das Wissen um die Bedürfnisse, die Entwicklungsintentionen und die Wünsche bzw. Sorgen der ansässigen Unternehmer unverzichtbar. Mit anderen Worten: Voraussetzung für eine kundenorientierte und gleichzeitig effiziente Wirtschaftsförderung in einer Kommune sind fundierte und aktuelle Informationen über die Unternehmen.
Welche Informationen braucht man als Kommune?
Mathis: Kommunen brauchen Inforamtionen über Trends und Vorhaben der ansässigen Betriebe. Sie müssen wissen, mit welchem Service welchem Unternehmen am besten geholfen werden kann. Wie steht es um den Flächenbedarf der ansässigen Unternehmen? Welche Betriebe könnten miteinander kooperieren? Welches Förderprogramm kommt für welches Unternehmen in Frage? Welche Leistungen der Kommune/Wirtschaftsförderung erwartet welcher Betrieb? Und auf welche Dienstleistung kann man vor dem Hintergrund knapper Mittel verzichten?
Woher bekommt man diese Infos?
Mathis: Diese Daten können nur die Unternehmen selbst liefern! Dazu reichen die üblichen Firmenbesuche nich aus, wel so nur wenige, in der Regel große, Betriebe erreicht werden. Eine notwendige und effiziente Ergänzung stellen schriftliche Unternehmensbefragungen dar. Diese ermöglichen den Verantwortlichen in der Kommune die gleichzeitige und doch individuelle, also persönliche Kontaktaufnahme zu einer Vielzahl der "Kunden". Und das mit für beide Seiten überschubarem Aufwand.
Können Sie Beispiele nennen?
Mathis: Die für die Stadt Dornbirn durchgeführte Unternehmensbefragung, ist ein Beispiel dafür, wie ein solches Wirtschaftsmonitoring aussehen kann (
www.dornbirn.at). Das hat auch Bürgermeister Rümmele bestätigt, der gemeint hat, dass sich das Wirtschaftsmonitoring für die Stadt mehr als gelohnt hat. Er ist überzeugt davon, dass die Befragung wichtige Erkenntnisse geliefert hat.
ISK Institut für Standort-, Regional- und Kommunalentwicklung
J.G. Ulmer-Straße 21
A-6850 Dornbirn
Leitung: Dr. Gerald Mathis, Mag. Marco Fehr
Telefon +43 5572 / 372 372
Telefax +43 5572 / 372 372-24
e-mail

Homepage
www.isk-institut.com
Über das Unternehmen
Das Institut für Standort-, Regional- und Kommunalentwicklung ISK in Dornbirn baut auf die Entwicklungsarbeit der in der Schweiz, Österreich und Deutschland tätigen BCA Dr. Mathis & Partner Standortconsulting und Regionalentwicklung auf. Die BCA arbeitet seit knapp fünfzehn Jahren auf internationaler Ebene mit öffentlichen Stellen, Ländern, Regionen und Kommunen zu Fragen der Standortwirtschaft, des Standortmanagements, der Wirtschaftsförderung, der Regional- und Strukturentwicklung sowie der Kommunalentwicklung zusammen und hat in diesem Fachbereich spezifisches Know-how und Wissen erarbeitet sowie neue Ansätze und Umsetzungsmodelle entwickelt. Das Institut für Standort-, Regional- und Kommunalentwicklung widmet sich verstärkt der Aus- und Weiterbildung, der Lehre und Forschung, der Ausarbeitung von Studien und Expertisen sowie der Beratung im Bereich Standortwirtschaft, Regionalentwicklung und Standortsoziologie.
Ausbildung und Weiterbildung
Aus- und Weiterbildungsangebote für den Bereich Standortwirtschaft, Standortentwicklung, Standortmanagement, Standortmarketing und Standortsoziologie. Das Aus- und Weiterbildungsprogramm des ISK wird von verschiedenen öffentlichen Bildungsinstitutionen wie der Verwaltungsakademie des Landes Vorarlberg (Schloss Hofen), des Landes Tirol (Grillhof), des Landes Kärnten sowie der Akademie Schönbühl in Lindau (Bayern) genutzt. Daneben wird das Aus- und Weiterbildungsangebot auch über das Institut direkt angeboten. Ebenso werden für Länder, Regionen und Kommunen individuelle Schulungs- und Ausbildungsmaßnahmen angeboten und entwickelt.
Bewusstseinsbildung und Öffentlichkeitsarbeit
Das Institut betreibt Bewusstseinsbildung und Öffentlichkeitsarbeit im Bereich Wirtschaftspolitik, Regionalpolitik, Standortwirtschaft, Standortmanagement, Standortmarketing sowie Standort- und Kommunalentwicklung. Das sind u. a. vor allem Vorträge und Referate in Kommunen und Stellen der öffentlichen Verwaltung sowie Öffentlichkeitsarbeit zu den obigen Themen. Darüber hinaus gibt das Institut für Standort-, Regional-, und Kommunalentwicklung eine eigene Schriftenreihe heraus.
Lehre und Forschung
Das Institut stellt Hochschulen, Fachhochschulen, Universitäten oder wissenschaftlichen Einrichtungen universitären Charakters sein Wissen und Know-how zur Verfügung. Dazu gehört
die Entwicklung und Übernahme von Lehraufträgen und Studiengängen im Bereich Stand-ortwirtschaft, Standortmanagement, Regionalentwicklung und Standortsoziologie sowie Entrepreneurship.
Weiterer Unternehmenszweck ist die Übernahme von Forschungsaufträgen im gesamten Bereich der Standort- und Regionalentwicklung, insbesondere jedoch im Bereich der Standort.
Ausarbeitung von Studien, Expertisen und Gutachten
Ausarbeitung von Studien, Expertisen und Gutachten für öffentliche Stellen wie Länder, Kantone, Regionen und Kommunen sowie die begleitende Beratung bei der Umsetzung solcher Vorhaben.
Consulting
Beratung von Ländern, Regionen, Kommunen, Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaften und öffentlichen Stellen zu allen Fragen der Standort-, Regional- und Kommunalentwicklung, des Standort- und Regionalmanagements sowie zur Optimierung von Wirtschaftsförderungsorganisationen, Betriebsansiedelungsgesellschaften und öffentlichen Organisationen.
Wissenschaftlicher Beirat
Das Institut wird von einem wissenschaftlichen Beirat begleitet, dem Persönlichkeiten aus dem Hochschulbereich sowie Vertreter von öffentlichen Körperschaften und Interessensverbänden angehören. Dies sind der Abgeordnete zum Nationalrat und Generalsekretär des Österreichischen Wirtschaftsbundes Karl-Heinz Kopf, Dr. Manfred Hellrigl, Leiter des Büros für Zukunftsfragen in der Vorarlberger Landesregierung sowie Mag. Michaela Wagner, Geschäftsführerin der Industriellenvereinigung Vorarlberg. Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirates ist der emeritierte Rektor der FH Vorarlberg Prof. Dr.-Ing. Guntram Feurstein.