(openPR) Hamburg, 02. November 2009 – Im Rahmen des weltweiten Tages des Passivhauses öffnen Bewohner von Passivhäusern in Hamburg vom 6. bis 8. November 2009 ihre Türen.
Die Bandbreite reicht dabei von Einfamilienhäusern über ein Mehrfamilienhaus bis zu einer kompletten Passivhaus-Siedlung. Hier können Sie diejenigen, die es aus eigener Erfahrung wissen, besuchen und befragen. An den Tagen des Passivhauses können Interessierte die Vorzüge unmittelbar kennenlernen: Bauherren und Eigentümer von 7 Passivhäusern ermöglichen Besuche in bewohnten Passivhäusern - überwiegend ganz normale private Wohnbauten. Die aktuellen Termine können für Hamburg unter www.tag-des-passivhauses.de eingesehen werden. Die Tage des Passivhauses sind eine Aktion der IG-Passivhaus und ihrer Mitglieder. Bereits zum sechsten Mal heißt es "Herzlich Willkommen im Passivhaus".
Zentrale “Themenwoche Passivhaus” im Plus-Energie-Haus des BMVBS zwischen Hamburger Hauptbahnhof und Kunsthalle:
Während der Woche vor dem “Tag des Passivhauses” ist das Thema energieeffizientes Bauen und Passivhaus Schwerpunkt der Ausstellung im Plus-Energie-Haus des BMVBS, das sich für drei Monate am Glockengießerwall zwischen Hauptbahnhof und Kunsthalle befindet.
Das Haus ist dienstags bis sonntags zwischen 11:00 und 18:00 Uhr geöffnet. Im Rahmen einer Ausstellung, Vorträgen und verschiedener Beratungstermine können sich alle Interessierten über die Komponenten und die Planung eines Passivhauses informieren. Der Eintritt ist kostenfrei.
Alle aktuellen Termine unter www.zebau.de.
Ziel des Plus-Energie-Hauses des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) ist es, die Bürgerinnen und Bürger über alle Aspekte des nachhaltigen Bauens zu informieren. Das Plus-Energie-Haus zeigt beispielhaft, wie die Verbindung von energieeffizientem und architektonisch anspruchsvollem Bauen konkret aussehen kann.
Das Passivhaus ist der weitreichendste eingeführte Standard beim energiesparenden Bauen: Die Energieeinsparung beim Heizen beträgt über 80 % gegenüber den gesetzlich vorgeschriebenen Neubau-Standards. Der Heizwärmebedarf liegt im Passivhaus unter 15 kWh/(m2a). Dies entspricht umgerechnet ungefähr 1,5 Liter Heizöl. Dies wird durch eine durchgängig sehr gute Wärmedämmung von Dach, Wänden und Keller sowie durch spezielle Fenster erreicht. Die Wärmedämmung darf keine Lücken haben, um Wärmebrücken zu vermeiden. Alle Oberflächen der Innenräume sind gleichmäßig warm und angenehm.
Durch die gute Dämmung wird kaum noch Energie für die Beheizung der Räume benötigt - die Wärme der Sonneneinstrahlung oder auch die internen Wärmegewinne durch die eigene Körperwärme, elektrische Geräte oder Beleuchtung reicht oftmals fast aus. Damit die Wärme in der Raumluft erhalten bleibt und trotzdem immer eine gute Luftqualität in den Räumen vorhanden ist, ohne dass diese durch dauerndes Lüften verloren geht, wechselt eine Lüftungsanlage die Luft alle 2 bis 3 Stunden aus. Die Wärme der verbrauchten Luft wird in einem Wärmetauscher an die frische Luft übergeben – ohne dass sich diese vermischen. Durch Filter können zusätzlich alle Pollen und andere belastende Stoffe aus der Frischluft herausgefiltert werden.









