(openPR) In Herzogenaurach steht das erste Passivhaus Deutschlands, das nach den strengen Vorgaben des Sentinel-Haus Instituts geplant und gebaut wurde. Das Architekturbüro passivhaus-eco ® bietet seinen Kunden damit nicht nur eine extrem energiesparendes sondern auch eine besonders wohngesundes Wohnumfeld. Am kommenden Sonntag kann man das Haus nach vorheriger Anmeldung besichtigen.
Passivhäuser gibt es viele, so eines noch nicht: Durch die Zusammenarbeit mit dem Sentinel-Haus Institut erfüllt das markante Gebäude höchste Ansprüche an die Wohngesundheit und an die Qualität der Innenraumluft. Möglich macht dies eine gezielte Auswahl emissionsarmer Baustoffe und die sorgfältige Arbeit der eigens geschulten Handwerker.
Deutlich besser als vom Umweltbundesamt empfohlen
Deshalb wurden für das Haus in ökologischer und klimaschonender Holzbauweise nur solche Baustoffe eingesetzt, die nachweislich nur sehr geringe Emissionen aufweisen, zum Beispiel von flüchtigen organischen Stoffen (VOC) oder Formaldehyd. Diese können zu Unwohlsein, Kopfschmerzen oder Allergien führen.
Den Lohn für diese in der Baubranche einzigartige Sorgfalt brachte die Raumluftmessung eines unabhängigen Sachverständigen an den Tag: Die Werte für VOC liegen deutlich unter den Empfehlungen des Umweltbundesamtes und die gemessenen Konzentrationen von Formaldehyd sind deutlich besser als der Vorsorgewert der Weltgesundheitsorganisation WHO. Die Einhaltung dieser Werte kann passivhaus-eco ® auf Wunsch allen seinen Kunden per Vertrag schriftlich zusichern. Im Gesundheitspass des Sentinel-Haus Instituts bescheinigt dann ein unabhängiger Sachverständiger den Eigentümern, dass die Werte eingehalten wurden.
Positive Energiebilanz
Eine zeitgleich installierte Photovoltaikanlage auf dem bereits bestehenden Gebäude macht das Projekt sogar zum Plusenergiehaus. „Durch die energieoptimierte Passivhaus-bauweise mit ihrem sehr geringen Verbrauch an Heizenergie und Strom wird über das Jahr gesehen sogar mehr Energie produziert, als das Haus und die elektrischen Geräte verbrauchen“, erklärt Herbert Bucher, der sich als zertifizierter Passivhausplaner schon seit Jahren mit dem erfolgreichen Baukonzept befasst. Auch alle anderen Details orientieren sich konsequent am Prinzip der Nachhaltigkeit: Auf dem vorhandenen Grundstück in Herzogenaurach war es möglich, das bestehende Nebengebäude umzunutzen und zu erweitern und somit das Baugebiet ökologisch sinnvoll nachzuverdichten; Wasser- und Stromanschluss werden vom bereits bestehenden Wohngebäude genutzt. Dadurch wird nicht nur eine zusätzliche Bodenversiegelung vermieden, auch alle befestigten Wege und Flächen lassen den Regen in das Erdreich versickern.
Die äußere Form, des mit rund 100 Quadratmetern für ein Passivhaus recht kleinen und damit besonders sorgfältig zu planenden Gebäudes, wurde weitgehend von den Abstandsflächen und den Vorgaben des Bebauungsplans bestimmt. Innen bietet das vom Passivhaus Institut (PHI) als Qualitätsgeprüftes Passivhaus zertifizierte Passivhaus variable Nutzungsmöglichkeiten und kann sowohl als Bürogebäude wie als barrierefreie Wohnung genutzt werden. Der lichtdurchflutete Innenraum reicht bis ins Dach und besitzt durch seinen offenen Grundriss eine große Flexibilität. Durch die einfach zu bedienende, effiziente Technik und den hohen Dämmstandard verfügt das Passivhaus über einen besonders hohen und zukunftsweisenden Komfort.
Info: Die 8. Tage des Passivhauses
Die 8. internationalen Tage des Passivhauses vom 11. bis 13. November 2011 bieten die Gelegenheit, selbst die angenehme Temperatur und die stets frische Raumluft in einem Passivhaus mit allen Sinnen zu erfahren. Deutschlands erstes garantiert wohngesundes Passivhaus in Herzogenaurach kann am Sonntag, den 13.11.2011, im Rahmen der Passivhaustage von 13:00 bis 16:00 Uhr nach vorheriger Anmeldung besichtigt werden.
Weitere Informationen unter:
www.passivhaus-eco.de
www.passivhaus-architekturbüro.de












