openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Passivhäuser auf dem Vormarsch im deutschen Wohnungsbau

23.07.200710:33 UhrIndustrie, Bau & Immobilien
Der Sophienhof in Frankfurt am Main ist mit 149 Wohnungen und 14.767 Quadratmetern Wohn- und Nutzfläche das größte Passivhaus der Welt. Bild: Sto AG / Axel Stefan Fotodesign
Der Sophienhof in Frankfurt am Main ist mit 149 Wohnungen und 14.767 Quadratmetern Wohn- und Nutzfläche das größte Passivhaus der Welt. Bild: Sto AG / Axel Stefan Fotodesign

(openPR) Darmstadt, 23. Juli 2007 – Die ABG Frankfurt Holding GmbH, eine von Deutschlands größten Wohnbaugesellschaften mit über 50.000 eigenen Wohnungen im Bestand, wird in Zukunft alle Geschosswohnungsbauten und Sanierungen ausschließlich im Passivhausstandard ausführen. Für die breite Akzeptanz des Baustandards Passivhaus ist die Entscheidung eines großen Akteurs wie der ABG ein Meilenstein. Sie beweist, dass sich Ökologie und Ökonomie im Bauwesen nicht widersprechen.



„Unsere ersten Passivhäuser haben eine enorm positive Resonanz und auch Kaufbereitschaft in der Frankfurter Bevölkerung hervorgerufen“, sagt Frank Junker, Kaufmännischer Geschäftsführer der ABG. „Der kommerzielle Erfolg hat uns zum Weitermachen motiviert. Sobald heute bekannt wird, wo wir neue Passivhäuser planen, entstehen sofort Wartelisten mit potenziellen Käufern und Mietern. Wir hatten zwar eine gewisse Nachfrage erwartet, aber das tatsächliche
Interesse hat uns dann doch überrascht. Mit dem Bau neuer Passivhäuser kommen wir kaum nach.“

Vom Saulus zum Paulus
Die Erkenntnis, dass Wohnungen im Passivhausstandard nicht nur ökologisch sinnvoll sind, sondern auch wirtschaftlich hochinteressant, reifte in der ABG fünf Jahre lang heran. Für Frank Junker waren Passivhäuser zunächst ein grünes Spielzeug für „Sandalenträger und Ökos“. Ein Besuch in einem Passivhaus während eines kalten Winters stimmte Junker jedoch um: „Dort war es angenehm warm, die Luft war frisch und die Bewohner äußerst zufrieden. Die beispiellos
niedrigen Heizkosten haben mich dann überzeugt.“

Natürlich werde die ABG auch in Zukunft immer zuerst auf die Wirtschaftlichkeit von Projekten achten, sagt Junker. Gleichzeitig und auch deswegen wolle sie nur noch hochkomfortable, gesunde und ökologisch sinnvolle Wohnungen anbieten, bei denen die Energiekosten so gut wie keine Rolle spielen. Diese beiden Ansprüche ergänzten sich im Passivhaus bestens.

Über das Passivhaus
Das Passivhaus ist ein Baustandard, der gegenüber dem Niedrigenergiehaus noch einmal 75 Prozent Energie und ebensoviele CO2-Emissionen einspart – es handelt sich nicht um ein spezielles Produkt oder eine eingetragene Marke. Ein Passivhaus ist so energieeffizient, dass es ohne ein herkömmliches Heizungssystem auskommt. Im Vergleich zu durchschnittlichen bestehenden Wohngebäuden benötigt ein Passivhaus nur ein Zehntel der Heizenergie – umgerechnet in Öl ca. 1,5 Liter pro Quadratmeter im Jahr. Seinen verschwindend geringen Restenergiebedarf vereint das Passivhaus mit einem deutlich erhöhten Wohnkomfort: Ohne Zugluft, Schimmel oder kalte Oberflächen, jedoch mit frischer Luft in angenehm warmen Räumen. Europaweit wurden bereits über 10.000 Wohneinheiten im Passivhausstandard errichtet, der größte Teil davon in Deutschland. Die Mehrinvestitionen für Passivhausqualität liegen bei fünf bis zehn
Prozent der normalen Baukosten.

Pressekontakt
IG Passivhaus Deutschland
Rheinstr. 44/46
64283 Darmstadt
www.ig-passivhaus.de

Sabine Stillfried
06151-82699-33
E-Mail

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 147779
 282

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Passivhäuser auf dem Vormarsch im deutschen Wohnungsbau“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Passivhäuser der Zukunft planenBild: Passivhäuser der Zukunft planen
Passivhäuser der Zukunft planen
Passivhäuser sind rund um den Globus auf dem Vormarsch. Dabei muss das Klima der entsprechenden Länder bei dieser speziellen Bauweise berücksichtigt werden. Das Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP hat jetzt in Kooperation mit dem Passive House Institute US (PHIUS) die Planungssoftware WUFI® Passive für Passivhäuser in Nordamerika entwickelt. Grundlage …
Bild: Bauherrenportale: Eindeutig aus der Masse hervorhebenBild: Bauherrenportale: Eindeutig aus der Masse hervorheben
Bauherrenportale: Eindeutig aus der Masse hervorheben
… bei Bauinteressenten, wenn es um die Bewertung ihres angedachten Hausbau-Partners geht. Unterschiede für Interessenten schwer auszumachen Im komplexen Dienstleistungsbereich des Haus- und Wohnungsbaus sind von Unternehmen zu Unternehmen nach unserer Erfahrung starke Qualitätsunterschiede festzustellen. Wie soll ein Interessent diese aber beurteilen und …
Bild: Energieinstitut Vorarlberg: Passivhäuser halten, was sie versprechen
Energieinstitut Vorarlberg: Passivhäuser halten, was sie versprechen
Tiroler Studie bescheinigt niedrigen Energieverbrauch und hohen Wohnkomfort Dornbirn, 21. Juni 2013 – „Passivhäuser halten, was sie versprechen!“ Mit diesem klaren Bekenntnis reagiert das Energieinstitut Vorarlberg auf eine Studie von Rhomberg Bau und der FH Vorarlberg. Diese halte einer fachlichen Überprüfung nicht stand. Sie basiert lediglich auf der …
Bild: Passivhäuser selbst erleben: 7. Tage des Passivhauses vom 12. - 14. November 2010Bild: Passivhäuser selbst erleben: 7. Tage des Passivhauses vom 12. - 14. November 2010
Passivhäuser selbst erleben: 7. Tage des Passivhauses vom 12. - 14. November 2010
… 2010 alle Interessierten ein im November, die Möglichkeit zu nutzen, mit einer Besichtigung das Passivhaus selbst zu erleben und sich von den Vorzügen zu überzeugen: - Passivhäuser sind spürbar behaglich. - Passivhäuser sparen fast den ganzen Heizenergieverbrauch ein. - Das Passivhauskonzept kann man heute bei jedem Neubau umsetzen – und auch in der …
Mit WEKA MEDIA zum vorbildlichen Passivhaus
Mit WEKA MEDIA zum vorbildlichen Passivhaus
Kissing, 27. Juli 2011 – Ein Passivhaus benötigt bis zu 90 % weniger Heizenergie als ein Altbau. So verwundert es nicht, dass die Nachfrage nach Passivhäusern in den letzten Jahren weltweit, trotz der Mehrkosten bei ihrer Herstellung, erheblich gestiegen ist. Die Aussicht, unabhängig von den traditionellen Energieressourcen ihr Haus wärmen zu können, …
Bild: Architekten-Netzwerk Q5 plant im TeamBild: Architekten-Netzwerk Q5 plant im Team
Architekten-Netzwerk Q5 plant im Team
… oder “Zu Hause“, bekannt durch den Film “Die Kunst, ein kleines Haus zu bauen“ (Bayerisches Fernsehen) Richard Kröff, Dipl-Ing. Architekt, Wasserburg/Inn Schwerpunkt Passivhäuser und Denkmalschutz, Auszeichnung “Rosenheimer Fassadenpreis“ 2003 und 2004, Auszeichnungen bei den Wettbewerben “Ökologischer Wohnungsbau mit hoher Qualität 2001“, und “Bayerischer …
Bausparen für die eigene Immobilie
Bausparen für die eigene Immobilie
… niedrigen Risiko gefragt. Die Sicherheit steht im Vordergrund. Mit einem Bausparvertrag haben zukünftige Bauherren die Chance, einen Betrag für den Hausbau oder den Wohnungsbau anzusparen und ein preiswertes Darlehen zu erhalten. Der Vorteil eines Bausparers sind die festgeschriebenen Zinsen. Bei Vertragsbeginn werden diese im Vertrag festgelegt und …
Bild: Passivhaus: Häuser ohne Heizung
Passivhaus: Häuser ohne Heizung
Passivhäuser versprechen deutlich reduzierte Energiekosten. Aber es geht noch besser. Speziell nachgerüstete Häuser sind sogar in der Lage, ein Plus an Energie zu erwirtschaften. Nürnberg, 21. Januar 2010. Passivhäuser machen eine behagliche Temperatur ganz ohne herkömmliche Heizkörper möglich. Das wird vor allem durch Komponenten wie Wärmeschutzfenster, …
Bild: Mit weniger Energie mehr Lebensqualität - reCONSTRUCT 2007 vom 27. bis 30.9. 2007 in AugsburgBild: Mit weniger Energie mehr Lebensqualität - reCONSTRUCT 2007 vom 27. bis 30.9. 2007 in Augsburg
Mit weniger Energie mehr Lebensqualität - reCONSTRUCT 2007 vom 27. bis 30.9. 2007 in Augsburg
… sich interessierte Bauherren, Mieter, Handwerker, Planer und Architekten auf der Messe reCONSTRUCT® in Augsburg informieren. Ob Dämmung, Lüftung oder Fenster, Wandheizungen, massive Energiespar- und Passivhäuser ohne Öl und Gas, Holzbau oder Lehmbau – die Aussteller der reCONSTRUCT® zeigen mit ihren Produkten einen umfassenden Überblick über den Markt. …
Bild: Passivhäuser selbst erleben: Die 8. Tage des Passivhauses vom 11. bis 13. November 2011Bild: Passivhäuser selbst erleben: Die 8. Tage des Passivhauses vom 11. bis 13. November 2011
Passivhäuser selbst erleben: Die 8. Tage des Passivhauses vom 11. bis 13. November 2011
… mit einer Besichtigung das Passivhaus selbst zu erleben und sich von allen Vorzügen zu überzeugen. Minimale Heizkosten, maximaler Wohnkomfort für alle Generationen - Passivhäuser sind spürbar behaglich. - Passivhäuser sparen fast den ganzen Heizenergieverbrauch ein. - Das Passivhaus-Konzept kann man heute bei jedem Neubau umsetzen – und auch in …
Sie lesen gerade: Passivhäuser auf dem Vormarsch im deutschen Wohnungsbau