(openPR) dvb bemängelt Konzept- und Ideenlosigkeit der Regierungskoalition in Fragen des Lebenslangen Lernens
Der Koalitionsvertrag von Union und FDP stößt beim Deutschen Verband für Bildungs- und Berufsberatung (dvb) auf Kritik. „Die Ergebnisse der Verhandlungen lassen erkennen, dass ein umfassendes Bild von Lebenslangem Lernen und der dazugehörigen Beratung der Menschen noch nicht in den Köpfen der politisch Verantwortlichen angekommen ist,“ stellt Birgit Lohmann, Vorsitzende des dvb fest. Von Aussagen zur Studienfinanzierung abgesehen ergeht sich das Koalitionspapier in Allgemeinplätzen und Altbekanntem. Insbesondere lässt der Vertrag Aussagen dazu vermissen, wie aufeinander aufbauende Beratungsangebote für Bürgerinnen und Bürger aller Altersstufen vorzuhalten sind, die die Menschen bei ihren Bildungs- und Berufsentscheidungen in einem immer komplexeren Umfeld unterstützen. „Angebote der Bildungs- und Berufsberatung sollten in einem Sozialstaat neuen Modells, der auf die Eigenverantwortung der Bürger baut, transparent und leicht zugänglich sein, um diesen Anspruch verwirklichen zu können,“ so Birgit Lohmann. Der Koalitionsvertrag bietet zu dieser zentralen Aufgabe nur Stückwerk.
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Über das Unternehmen
Der Deutsche Verband für Bildungs- und Berufsberatung (dvb) e.V. ist ein ehrenamtlich arbeitender Zusammenschluss von BeraterInnen verschiedener Träger, Wissenschaftlern und Organisationen, deren Tätigkeitsfeld die Beratung zu Berufs-, Karriere- und Bildungsfragen umfasst. Ziel des dvb ist es, zur Professionalisierung und Qualitätsentwicklung beruflicher Beratungsangebote beizutragen. Hierzu führt er den Dialog mit Vertretern relevanter Politik- und Verwaltungsbereiche (Politische Parteien, BMAS, BMBF) sowie Interessengruppen (Gewerkschaften, Wirtschafts- und Arbeitgeberverbände) und fördert die Fachlichkeit und Vernetzung der Mitglieder. Der dvb ist Mitglied in verschiedenen Dachorganisationen für Beratung (Internationale Vereinigung für Schul- und Berufsberatung IAEVG/AIOSP, Deutsche Gesellschaft für Beratung DGfB, Nationales Forum für Beratung in Bildung, Beruf und Beschäftigung nfb). Mit dem BerufsBeratungsRegister BBR (www.bbregister.de) hat der dvb 1998 eine Möglichkeit der Qualitätssicherung für berufliche BeraterInnen geschaffen.