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Pal Dragos: Staatsfalle – Erwartungsblase – Wirtschaftskrise

(openPR) Die Wirtschaftkrise hat ihr Ende noch lange nicht erreicht. Wir befinden uns jetzt gerade in einer „Erwartungsblase“. Wenn diese platzt, wird die Wirtschaftkrise eine kraftvolle Fortsetzung finden.

Vor der Wirtschaftkrise hat die Kreditwirtschaft in spekulativer Weise zur Geldschöpfung beigetragen. Nach dem Beginn der Wirtschaftkrise übernahmen dann die Staaten die Aufgabe der Geldschöpfung und überfluteten die Märkte auf Kosten der Steuerzahler mit unzähligen Milliarden.

Die unkontrollierte staatliche Geldschöpfung treibt jetzt eine Erwartungsblase vor sich her und durch die damit einhergehende Spekulation werden immer höhere Börsenkurse gefeiert. Die Realwirtschaft kämpft aber weiterhin mit der fehlenden Nachfrage. Am Ende dieser Erwartungsblase kollabieren die Märkte und es verstärkt sich die Deflation.

Der amerikanische Präsident Barack Obama versuchte mit seinem Staatskapitalismus Hoffnungen zu wecken. Obwohl er den Friedensnobelpreis bekam, fallen in Amerika bis heute täglich mehr Arbeitsplätze weg als neue entstehen. Die Deflation und die darauf folgende Superinflation wird soziale Unruhen und an Stelle des Friedens Krieg mit sich bringen.

Zum Wirtschaftsnobelpreis schreibt die FAZ (Nr. 237 /2009/S. 9) „Amerikanische Wissenschaftler forschen über Lösungen jenseits von Markt und Staat“. Allerdings wäre eine Forschung im „Diesseits“ angemessener als im „Jenseits“. Dieser Aufgabe bin ich in meinem neuen Buch nachgegangen. Nicht nur die Spekulanten auch der Staat leistet seinen Beitrag zur Zerstörung des Kapitals.

Zur Problematik der Rückkehr der Wirtschaftskrise siehe auch die Neuerscheinung:
Pal Dragos: Das Kapital in der Staatsfalle - Deflation und Inflation, Norderstedt, 2009
Leseproben: www. pal-dragos.de

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